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„Diese Kröte schlucken wir“

Die Grünen wären im Falle einer Regierungsbeteiligung bereit, auf ihr Projekt einer mehrsprachigen Schule (vorerst) zu verzichten. Riccardo Dello Sbarba rät seiner Partei aueßrdem, sich etwas von der alten DC abzuschauen.

TAGESZEITUNG Online: Herr Dello Sbarba, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Landesrat für Umwelt werden?

Riccardo Dello Sbarba: 30 Prozent.

Sie haben im Zuge der SEL-Affäre gegen amtierende SVP-Mandatare geklagt. Sie sind in Sachen Raumordnung ganz und gar nicht auf der Wellenlänge mit der SVP. Können Sie nachvollziehen, dass bestimmte Kreise in der SVP ein großes Problem mit Ihnen als Landesrat hätten?

Ich habe gegen keinen Landesrat geklagt! Wir haben seinerzeit beantragt, die SEL-ENEL und die SEL-EDISON-Verträge einsehen zu können. Die Landesregierung hat uns die Einsichtnahme verwehrt – mit der Begründung, dass es sich um Gesellschaften handle, die börsenquotiert sind. Daraufhin haben wir uns das Verwaltungsgericht und sukzessive an den Staatsrat gewandt, die uns rechtgegeben haben.

Das hat Ihnen die SVP offenbar nicht verziehen …

Wir haben niemanden angezeigt. Uns hat auch nicht so sehr der EL- oder der Stein-an-Stein-Skandal an sich interessiert. Prioritär war für uns nicht die juridische, sondern die politische Frage: Wir wollten als Volksvertreter wissen, was in den Verträgen und in den Konzessionen steht.

Aber können Sie verstehen, dass es in der Volkspartei Vorbehalte gegen Ihre Person gibt?

Ich denke, das sind nur Ausreden. Denn würde die SVP entscheiden, mit uns zu regieren, würden sich all diese angeblichen Vorbehalte in Luft auslösen.

Glauben Sie das wirklich?

Ja, weil ich war mit Leib und Seele Oppositionspolitiker, aber ich war auch mit Leib und Seele Verantwortungsträger …

Sie meinen die Zeit, als Sie Vizepräsident im Landtag waren?

Richtig. In diesen zweieinhalb Jahren habe ich weder die Opposition noch die Mehrheit bevorzugt. Was die Raumordnung angeht: Natürlich haben wir Grüne unsere Idee und unsere Visionen. Ich habe – als der Kollege Albert Wurzer krank war – drei oder vier Sitzungen in der Kommission geleitet. In diesen Sitzungen wurden heikle Punkte des Raumordnungsgesetzes behandelt. Sie können Richard Theiner fragen, wie ich mich als Präsident verhalten habe …

Was könnte Theiner sagen?

Das, was er bereits öffentlich gesagt hat: Dass die Kommission noch nie so gut gearbeitet hat wie unter meiner Leitung. Wir haben zwar unterschiedliche Positionen vertreten – etwa in der Fragen des Bodenverbrauchs –, aber ich hatte als Vertreter der Grünen keine Partikularinteressen zu vertreten, so wie dies die Bauernvertreter tun mussten. Ich habe meine Rolle als Präsident und als Grünen-Vertreter in der Kommission immer zu trennen gewusst.

Aber Sie könnten verstehen, dass die Bauern-Vertreter auf die Barrikaden gehen würden, wenn Sie Landesrat für Raumordnung werden sollten?

Ich weiß es nicht, das sagen Sie! Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich in den vergangenen fünf Jahren an zahlreichen Sitzungen mit Bauernbund-Beteiligung teilgenommen habe. Und: Es gibt in Südtirol ja auch die Biobauern. Ich habe sehr wohl den Eindruck, dass man auch im Bauernbund reflektiert, dass man sich auch im Bauernbund bewusst ist, dass Bio der Weg ist …

Glauben Sie?

Ja, dem Bauernbund ist bewusst, dass wir die Idee der Bioregion Südtirol umsetzen, dass wir auf diesen Zug aufspringen müssen, wenn wir nicht wollen, dass andere uns zuvorkommen. Wir stehen in dieser Frage mit dem Rücken zur Wand. Vor diesem Hintergrund sind wir Grünen die besten Alliierten der Bauern und der Landwirtschaft, gerade wenn man den Weg der Qualität gehen will.

Mit einem italienischen Hans Heiss hätte die SVP viel weniger Probleme als mit Ihnen? Fehlt den Südtiroler Grünen eine bürgerlich-liberale und auch ein bisschen konservative Figur?

Warum ? Wir haben einen Paul Rösch. Und der Hans Heiss ist ja nicht weg, der bleibt im Grünen Rat. Die Wahrheit ist: Es gibt in Südtirol nicht viele Bürgerliche-Liberale. Die Bürgerlich-Liberalen sind in unserem Land eine Minderheit.

Zu welchen Zugeständnissen wären Sie im Falle einer Regierungsbeteilung bereit?

Wir wären in allen Punkten zu Zugeständnissen bereit, wenn man Win-Win-Lösungen finden will. Uns ist bewusst, dass wir nicht alle unsere Punkte umsetzen können, wohl aber möchten wir, dass Schritte in die richtige Richtung gesetzt werden. Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Bei den Sondierungsgesprächen 2013 haben wir über den Brennerbasistunnel geredet. Wir haben anerkannt, dass es absurd wäre, einen Baustopp für den BBT zu fordern, so wie dies jetzt die 5-Sterne-Bewegung macht. Was tun wir dann mit dem Loch? Wir haben gesagt: Wir akzeptieren, dass der BBT gemacht wird, aber wir möchten, dass Sofortmaßnahmen zur Reduzierung des Verkehrs bzw. zur Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene getroffen werden. Ich denke, das war ein vernünftiger Vorschlag. Außerdem: Wir sind ja nicht nur Opposition. Ich darf daran erinnern, dass wir in Bozen und in Meran in der Regierung sitzen.

Zu welchen Zugeständnissen wären Sie beim heißen Eisen Schule bereit?

Die grünen Abgeordneten Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo Dello Sbarba

Auch darüber haben wir bereits 2013 gesprochen. Die SVP hat uns klipp und klar gesagt, dass es ihrerseits ein absolutes Veto gegen eine mehrsprachige Schule gebe und dass man darüber gar nicht reden wolle. Gut, das akzeptieren wir …

Diese Kröte würden Sie also schlucken …

Ja, weil wir die mehrsprachige Schule als langfristiges Ziel sehen. Wir haben vorgeschlagen, dass man in dieser Übergangszeit Projekte entwickeln könnte, um die Mehrsprachigkeit und die physischen Kontakte der Sprachgruppen zu fördern. Es geht dabei darum, das Schema „Die da drüben“ zu entkräften. Die deutschsprachigen Schüler und ihre italienischen Kollegen sollen Freunde werden. Es geht darum, Möglichkeiten der Begegnung zu schaffen, Möglichkeiten des Austausches. Wir müssen Barrieren abbauen. Einer unserer Vorschläge ist ja umgesetzt worden …

Welcher?

Der Vorschlag des gemeinsamen Geschichtebuches.

Wenn die Grünen in die Regierung wechseln, wie würde dann die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene klappen? Auch dort müssten Sie mit der Lega regieren …

Ich will ehrlich sein: Das ist tatsächlich ein Knackpunkt. Ich erinnere mich an die Legislatur 2008-20013, als ich mit Hans Heiss für die Grünen im Südtiroler Landtag saß, in Trient saß für die Grünen Roberto Bombarda im Landtag. Wir waren in Bozen in der Opposition, Bombarda war in Trient in der Regierung. Das war eine kuriose Situation. Zurück zu Ihrer Frage: Ich habe keinen Zauberstab, aber ich denke, man würde mit etwas Phantasie sicher eine Lösung finden. Diese Frage sollte nicht ausschlaggebend sein, auch weil die SVP ja  selbst immer sagt, dass sie die Region zurückbauen will.

Die Lega ist die stärkste italienische Kraft in Südtirol. Gebietet es nicht das demokratische Grundverständnis, dass die Lega in die Regierung berufen wird?

Auch wir Grünen haben bei den italienischen WählerInnen zugelegt, ob in Bozen, Innichen oder Leifers. Ganz nebenbei bin ich der Italiener mit den meisten Vorzugsstimmen. Wir erkennen den Erfolg der Lega an, man darf aber nicht vergessen, dass die Lega 80 Prozent ihrer Stimmen in Bozen, Leifers und Meran erhalten hat …

Das heißt?

Das heißt, dass es zwei Prinzipien gibt: jenes der ethnischen Vertretung, und jenes der politischen Vertretung. Ich denke, dass man das repräsentative Kriterium in erster Linie im Landtag anwenden sollte. Das heißt: Im Landtag steht der Lega als stimmenstärkster italienischer Partei der Präsident bzw. der Vize zu. Keine Frage! Etwas anderes ist die politische Vertretung in der Landesregierung, da geht es in erster Linie um Programme. Da muss sich die SVP für das eine oder andere Programm entscheiden.

Haben die Grünen selbst vielleicht auch etwas falsch gemacht? Oder die Frage andersrum: Warum wählen die Italiener im Lande nicht grün?

Die Leute wählen schon grün. Wir haben zwei Drittel deutschsprachige und ein Drittel italienische Wähler. So gesehen spiegeln wir die Gesellschaft in Südtirol wider. Wir wollen eine interethnische Kraft sein. Vielleicht müssten wir den Italienern im Lande unser Projekt noch besser erklären. Wir Grüne sind die Kraft, für die die Probleme und Themen keine ethnische Farbe haben. Wir sehen nicht italienische oder deutsche Probleme, sondern nur Südtiroler Probleme. Die Energie ist nicht deutsch, die Raumordnung auch nicht. Energie und Raumordnung sind Themen, die uns alle angehen. Vielleicht sollten wir uns etwas von der alten Democrazia Cristiana abschauen …

Wie bitte?

Erinnern Sie sich an einen Landesrat Bolognini? Der war nicht der italienische Landesrat, sondern der Landesrat für Umwelt – auch für die Deutschen. In den letzten 20 Jahren haben sich die italienischen Vertreter in der Landesregierung nur um Bozen gekümmert.

Interview: Artur Oberhofer

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (54)

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  • goggile

    Wir wollen kein bio, wo niedrigdosierter oefter gespritzt wird! Wir wollen chemiefreie und unbehandelte lebensmittel!

    • leser

      Goggile du versteasch obo a tubo da geht es nicht ums biospritzen du schlauer
      Die geldmaschine einiger weniger nutznieser von bauern umd zwar due bidennutzumg muss Bgestellt werden, das sind die tricks in der raumordnung kuenzer kennt diese thematik gut oder widmann weiss wie dafur due zusammenhönge zur bauspekulation gemacht werden mussen
      Die gespritzten äpfelen sind nur nebensache

    • george

      ‚goggile‘, du hast von Bio keine Ahnung! Bring doch nicht solche Behauptungen daher, die ohnehin in dieser Pauschalisierung völlig falsch sind.

    • tiroler

      Ich finde, die SVP sollte unbedingt mit den Grünen koalieren. Das Team Köllensperger wird dann zu den Gemeinderatswahlen in 1,5 Jahren enorm zulegen

  • einereiner

    Die Grünen sind nicht die besten Alliierten der Bauern sondern deren größten Feinde!
    1. Thema Wolf: die Grünen wollen Wölfe in Südtirol und somit die Almwirtschaft zerstören
    2. Thema Gülle: Gülle ist biologischer Dünger und gehört auf jedes Feld, von dem man Gras wegnimmt.
    Das Interview zeigt, mit welcher falschen Selbsteinschätzung und Überheblichkeit die Grünen daherkommen. Sie sind die einfältigste und intollereanteste Partei und diese Kröte schlucken wir nicht.

    • leser

      Einereiner gülle gehört nicht auf 1500 m und in grundwassergebiete
      Wenn ein bauer auf 5 hektar 40 kuhe hält dann sollte man seine zurechnungsfwhigkeit und due des landesrates uberprufen

      • einereiner

        @leser
        Was hat die Meereshöhe mit der Gülle zu tun? Wenn eine Wiese gemäht wird, so gehört danach auch wieder Dünger hin, besonders in höheren Lagen Ansonsten wäre es Raubbau an der Natur. Wer das nicht versteht ist nur ein Möchtegernweltschützer. Bei sorgsamen Umgang gelangt die Gülle nicht ins Grundwasser. In Südtirol werden viele Proben gemacht und die Situation ist okay.
        5 ha, 40 Kühe? Wo nimmt er das Futter her? Wenn er es vom Nachbarn holt und dieser keine Kühe mehr hat, dann ist das okay
        Welchen Beruf hast du denn? Gibts dort nichts zu kehren? Vielleicht hättest du da mehr Ahnung vom Tuten und Blasen.

        • leser

          Einereiner
          Wenn ein bauer due gülle auf due alm bringt, gehören ihm alle beiträge für das mähen genommen, überbewirtschaftung von vieheinheiten ist ebenso ein nonsens
          Damit dein sorgen beruhigt sind ich habe ein ausgekastetes berufslebwn und verdiene meine brotchen ohne das erbetteln von beitrag in irgend einer form, dafür habe ich ein aufrechtes ruckgrad und brauche auch nirgends zu kehren
          Es ist nur so wenn man schon gerne bettelt und iruecht sollte man auch dazu stehen und dazu stehen dass man rechtschaffende mitmenschen virsqtzlich ubervorteilt

          • einereiner

            Nein. Jede Wiese, ob Almwiese oder Hofwiese, gehört gedüngt. Ob man sie mit Mist und Jauche oder mit Gülle düngt, ist egal. Eine Wiese NICHT Düngen soll zu Beitragsentzug führen, denn es wäre Auszehren des Bodens und gehört bestraft.
            Nochmal die Frage: welchen Beruf hast du? Antwort bitte!

          • einereiner

            Weisst du, was mit deiner Gülle passiert? Die meiste Menschengülle Südtirols wird in den Feldern der Poebene ausgebracht. Deine Antibiotika und die Hormone der AntiBabyPille kriegst du in Form von Nudeln wieder zurück.

    • george

      ‚einereiner‘, vor der Zusammenarbeit zwischen Natur und Kultur wirst auch du dich nicht drücken können, sonst wird dir irgendwann ohnehin das Ganze auf den Kopf fallen, denn die Natur an sich ist immer stärker als eure „großmaulige“ Einstellung gegen alles, was mit der Natur ein Gleichgewicht sucht.

      • einereiner

        In grenzenloser Selbstüberschätzung meinen die Grünen etwas von der Natur zu verstehen. Objektiv betrachtet sind sie dilettantische Anfänger.
        Wer auf einem Lehrersessel sitzt, vormittag Recht hat und nachmittag frei, maximal ein Meerschweinchen und einen Blumentopf mit Basilikum händeln kann , sollte keine Ratschläge an die Bauern geben, die seit Jahrtausenden die Umwelt leben und schützen.

        • george

          ‚einereiner‘,
          wer so großmaulig daherschreibt, ist bestimmt kein Bauer, der die Umwelt und den Ausgleich mit der Natur kennt, sondern einer, der nur auf Ausbeutung und Selbstbereicherung ausgeht. Ich selbst bin Anbauer und Bebauer seit meiner Kindheit und meine Vorfahren waren es ebenso und hatten immer mit der Landwortschaft zu tun, aber so kotzig und protzig haben sie niemals daher geredet. Pfui!

          • einereiner

            @george
            großmaulig um den Großmäulern entsprechend zu antworten….ich kann viele Niveaus.
            Ich bin Bauer und arbeite über 90% der Flächen biologisch.
            Wenn du Anbauer bist……wahrscheinlich im heimischen Garten….dann solltest du den Wert von Gülle (Gemisch aus Mist und Jauche) kennen und mir in der Sache Recht geben.

          • george

            @einereiner
            Pfui x 2. Behalt dir deine Vermutungen und Zuordnungen an meine Person. Sie sind ohnehin falsch (heimischer Garten……). Wenn du etwas nicht kennst oder weißt, sei lieber still, anstatt dich selber zu blamieren.

  • franz

    “Die Grünen mit ihrer sturen kompromisslosen Haltung zur unbegrenzten Zuwanderung bzw. den Familiennachzug, die Jamaika Regierung zum Scheitern gebracht haben bevor sie vom Wähler dafür in die Wüste geschickt wurden.
    Um nachher zu sagen: “Wir haben auch aus einer Haltung der Verantwortung dem eigenen Land gegenüber, Europa gegenüber und der Bedeutung unseres Landes der Welt gegenüber gehandelt.“ [..]
    Die Grünen sind für den Fall eines Scheiterns der Sondierungen von Union und SPD offen für einen Neuanlauf zu einem Jamaika-Bündnis.
    „Wir stehen bereit, neue Gespräche zu führen, denn bei uns heißt es – anders als bei der FDP-Spitze – erst das Land, dann die Partei“, sagte Grünen-Chef Cem Özdemir der „Saarbrücker Zeitung“.
    https://www.wr.de/politik/gruenen-chef-cem-oezdemir-offen-fuer-neue-jamaika-gespraeche-id213045037.html
    Aufgrund der Aussichtslosigkeit zu eine Einigung zu kommen, hat Lindner FDP das Handtuch geworfen
    .Der FDP die Schuld zuzuschieben ist eine typische Lüge der Grünen Allesverhinderer:

  • andreas

    @goggile + einereiner
    Wer ist wir?
    Eure teilweise recht bescheidene „Meinung“ steht im Widerspruch zu der Meinung der Allgemeinheit.
    Als SFTler von mangelnder Selbsteinschätzung anderer zu schwadronieren, ist bemerkenswert.
    Und goggiles Meinung zu kommentieren lohnt sich nicht, bzw. kann man so einen gestörten Unsinn nicht als Meinung ansehen.

  • realist

    Solche Leute wie die GRÜNEN hat die SVP schon in Überfluss.
    Diese agressive Strategie wirkt langsam erbärmlich.
    Maß u. Verstand scheint Ihnen abhanden gekommen zu sein.
    So beweisen sie erst recht, dass sie keine Regierungspartei sind.

    • leser

      Realist
      Grune gedanken gibt es in der SVP nur 1 monat vor den wahlen

    • george

      ‚realist‘, Leuten wie dir ist die Realität abhanden gekommen, nicht den anderen. Aber das wirst du und einige andere hier erst merken, wenn euch die Umwelt auf den Kopf fällt.

      • realist

        Mangel an positiven Ergebnissen u. Zustimmung in der Bevölkerung bei den GRÜNEN ist Realität.
        Ach der ehemalige grüne Gedanke wird, wenn s ums mitregieren geht, hinten an gestellt.
        Wem hier die Realität fehlt, ist wohl offensichtlich.
        Realität ist auch, wie es uns , trotz fehlender GRÜNENREGIERUNG ,in den letzten mind. 50 Jahren ergangen ist.

        • george

          @realist
          Deine Umwelt ist vielfach zum Teufel, auch deine innere geistige Welt scheint ruiniert zu sein, so wie man aus deinem Denken merkt. „Mangel an positiven Ergebnissen u. Zustimmung “ steckt in dir selbst, schiebe doch diesen Mangel nicht auf die Bevölkerung ab.

  • esmeralda

    Auf alle Fälle müssen die mächtigen Großbauern etwas eingebremst werden (gerechte Steuern, Sozialabgaben, Kontrollen…). Die schärfsten Kritiker der Grünen hier sind kleine Leute, die Angst um ihr eigenes Auskommen haben und dabei übersehen, dass der Reichtum klammheimlich an ihnen vorbei in die Taschen der Großen wandert. Während sie regelmäßig mit Ressentiments gegen Fremde, Grüne und Linke beschäftigt werden,

    • yannis

      >>>>dass der Reichtum klammheimlich an ihnen vorbei in die Taschen der Großen wandert…..

      stimmt !
      und den schärfsten Kritikern der Grünen hier sind kleine Leute die es nicht einsehen können dass, das was ihnen der NEO-Kapitalismus noch übrig lässt, von den grün/links Gutmenschen-Typen auch noch an alle möglichen Sozialtouristen aus aller Welt verteilt wird, nicht zuletzt den kaum noch vorhandenen (bezahlbaren) Wohnraum.
      Außerdem werden dank der Immigrations-Sklaven die sog. kleinen Leute noch weiter in prekäre Arbeitsverhältnisse gedrängt.

      • esmeralda

        Mir kommt vor @yannis, die Propaganda wirkt auch bei dir. Die Summen, die für humanitäre Hilfe ausgegeben werden, sind viel viel geringer, als die Beträge, die sich die Oberen in die eigene Tasche wirtschaften. Übrigens, wie viel muss die Lega wegen Veruntreuung zurückzahlen? 49 Millionen?

  • george

    Ach, liebe NTZ, habt ihr nicht Besseres als euch immer wieder im Gleichen zu wiederholen? Dieses Interview hattet ihr schon einmal dargelegt. Und manche Artikel lasst viel zu lange aufliegen. Ihr meint wohl, dass sie dadurch eher und mehr gelesen werden?

  • goggile

    WIR WOLLEN FLEISCH VON TIEREN DIE IN SÜDTIROL IM FREIEN LEBEN UND MIT WEIDESCHLACHTUNG UND KEINE ZUGEKAUFTEN FUTTERMITTEL! WIR WOLLEN MAL EINEN BERICHT WIE ES IN DEN SCHLACHTHÖFEN ZUGEHT: HAB NOCH NIE EINE FERNSEHDOKU GESEHEN ODER ZEITUNGSROPORT VON UNSEREN SÜDTIROLER SCHALCHTHÄUSERN!

  • leser

    Einereiner früher mal
    Umwelt leben umd schutzen ist aber nicht mehr, qenn sue ihre hifstellen an due meustbietenden spekulanten verscherbeln und aussuedeln, oder grundumwidmungen zu susammenarbeit von svpnahen genossen durchbetteln, abgesehen von der steuerfreiheit due sue geniesen bei buacgenschank. Urlaub auf dem bauernhif und vieles mehr
    Gittseidank werden immer weniger bauern denn due forderfanrasie von schuler, kunzer und co wird fur den burger nicht mehr bezahlbar

    • einereiner

      @leser
      bei Urlaub auf dem Bauernhof bezahlen die Bauern mehr Steuern als die Hotelliere. Den Bauern wird nämlich ein Gewinn von 25% unterstellt und darauf zahlen sie Steuern wie jeder ander auch.Kennst du auch nur ein Hotel in Südtirol, das 25% Gewinn ausweist? Die weisen vielleicht mal 5% aus, dementsprechend zahlen wie weniger als die Bauern.
      Verscherbeln von Gründen: ja, Landwirtschaft rentiert sich nicht mehr, manche gehen pleite und müssen verkaufen…..mir gefällt das auch nicht. Aber mit jedem globalen Handelsvertrag verkauft Europa mehr Technik und kriegt dafür mehr billige Lebensmittel aus dem Rest der Welt…..unsere Bauern zahlen die Zeche.
      Aussiedeln: das wird meistens von den Bürgermeistern gefördert…..nicht jeder Bauer siedelt gerne aus.
      Die Förderungen zahlt nicht der Bürger, im Gegenteil. Durch die Globalen Handelsverträge verdient die Industrie, da sie mehr verkaufen. Die Bürger, weil sie billigste Lebensmittel bekommen und der Staat über die höheren Steuern. Davon gibt er einen Teil an die Bauern als Almosen.
      Noch Fragen? Ich beantworte sie dir gerne….niemand soll dumm sterben.

      • leser

        Aber wenn ich deine antworten eenst nehmen wurde dann wrde ich dumm sterben
        Warum einereiner, verkauft due EU von den bauern produzuerte milch über groteske förderungen nach afrika zu billigeren preisen wie due produzenten vir ort oder huhnfleisch nachdem zuerst die flugel, due huhnerbrust und due schenkel för unsere supermwrkte konfektioniert werden
        Du hast recht , due industrie wird ebenfalls fur ihren export , dafur betreiben wir weststaaten raubbau in den entwicklingsländern,
        Was hat das mit den strammen tirolern zu tun?
        Na einereiner, der obstexport zum beispiel wird mit subventionierten förderprogrammen angetrieben
        Die grösseren technologierfirmen sind teilweise im beseitz internationaker konzerne und werden auch teilweise mut subventionen gehalten
        Tourismus ist auf vielfach durch fantasiereiche forderprigramme belegt
        Als einereinerweisst das mit dem wissen und verstehen ist hat so eine sache aber vir allem kommt es darauf an auf welcher seite man steht
        Ich jedenfalls tue mir schwer , wenn mir beuspielsweise ein nigerianischer fluchtling sagen wurde dass wir ihm einen teil abgeben mussten von den bodenschqtzen die wie ihm in den ketzten jahren gestohlen haben
        Aber wie willst dz das verstehen einereiner, wenn du nicht einmal weisst wie energie produzuert wird, due due das licht, das warme wasser, das neueste handy , den pc oder sogar deine plastikflscge, azs der du dein naturwasser trinkt, das zum beuspiel nestle den entwicklungsländern klaut ohne nachzudenken konsumierst
        Dumm sein ist vielfältig im alltag

  • franz

    esmeralda
    “Schon lange sprechen sich die Grünen in Deutschland für eine geregelte Zuwanderung aus“ aber stur und kompromisslos ihre Haltung zur unbegrenzten Zuwanderung bzw. den Familiennachzug,!
    Das gewiefte der linken Gutmenschen ist, dass sie sich nie fest legen, Abschieben ja aber nein doch nicht., so die grünen Chefin Parteichefin Annalena Baerbock in Nordafrikanischen Ländern wo Krieg herrsche bzw. wo es kein Abkommen mit den Maghreb Staaten gibt könne man nicht abschieben. so kürzlich nach der Hessenwahl.
    Ersten gibt es in den Maghreb Staaten keinen Krieg und zweitens gibt es ein Abkommenhttps://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/abschiebungen-in-den-maghreb-abkommen-zeigen-erste-erfolge-57700370,view=conversionToLogin.bild.html
    Oder
    “Offiziell sträuben sich die Grünen gegen die Rückführung nach Afghanistan – doch in den Bundesländern machen sie trotzdem mit. Wie passt das zusammen?“http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruene-sprechen-sich-fuer-abschiebungen-von-gefaehrdern-aus-15747437.html

  • esmeralda

    Was soll ich jetzt noch erklären, was beste Qualität beim Fleisch ist? Das kannst du doch selbst herausfinden, jedenfalls nicht das vom Discounter.

  • herrbergsteiger

    Nordtirols Kollegen vom Kompatscher sind glücklich mit den Grünen als Koalitionspartner. Keine andere Partei ist so pflegeleicht und hat sich so angebiedert und freiwillig Federn lassen, wie die Grünen.
    Hauptsache endlich mitregieren …

  • george

    Es sind immer dieselben Schimpfer, Schimpfer und ewigen Krittler und „Krienzer“ hier in diesem Forum. Und immer gegen die „Anderen“. Die Sonne scheint nicht nur ihre Oberflächenhaut, sondern auch ihre Gehirnhaut geröstet zu haben. Sonst würden sie nicht immer nur dasselbe menschenfeindliche Geleiere daherbringen und doch einmal ihren geistigen Horizont etwas erweitern.

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