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143 neue Fischer

Foto: Lpa

Von 383 Kandidatinnen und Kandidaten sind 234 zur Fischerpüfung angetreten: 143 haben bestanden, davon 121 Männer und 22 Frauen.

Im Sinne des Tierschutzes müssen sich angehende Fischer gut vorbereiten. Wer die Prüfung bestanden hat, kann das Diplom im Amt für Jagd und Fischerei abholen.

Umfangreiche Kenntnisse sind für die Fischerprüfung gefragt, die einmal jährlich abgenommen wird. In der letzten Oktoberwoche traten im Waltherhaus in Bozen von 383 gemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten 234 zur Fischerpüfung an, berichtet Kommissionspräsident Hannes Grund: 143 haben bestanden, davon 121 Männer und 22 Frauen.

Filipp Zanella, Arwend Corazza, Verena Pechlaner, Giulia Ligazzolo, Hannes Grund, Luigi Spagnolli. Foto: LPA

Vorzuweisen waren bei der Prüfung neben Grundkenntnissen über die vorkommenden Fischarten auch Wissen über allgemeine und spezielle Fischkunde. Auskunft geben mussten die Kandidatinnen und Kandidaten zudem über Gesetzeskunde sowie über Geräte, Köder und Angeldisziplinen, Verhaltungsnormen des Fischers beim Angeln und nicht zuletzt über Naturschutz und Umwelt.

97 Teilnehmer hatten im Vorfeld das Angebot einer Schulung im Artenschutzzentrum Schenna angenommen, wo sie den waidgerechten Umgang mit lebenden Fischen erlernten.

Warum Fischerprüfung?

Fischer, erläutert Grund, wollen Fische fangen und verwerten. Im Sinne des Tierschutzes ist es wichtig, dafür über die notwendigen Sachkenntnisse zu verfügen. Die Fischerprüfung wird bei den Interessensgruppen, den Fischereiverbänden wie in Natur- und Umweltschutzkreisen durchaus positiv aufgenommen, unterstreicht er.

Diplome abholbereit

Die 143 Männer und Frauen, welche die diesjährige Fischerprüfung bestanden haben, können nun ihre Diplome abholen: im Amt für Jagd und Fischerei im Landhaus 6 in der Brennerstraße 6 in Bozen, Telefon 0471 415170; mitzubringen ist dazu eine Stempelmarke von 16 Euro.

Der Termin für die nächste Fischerprüfung im kommenden Jahr steht bereits fest: es ist wieder die letzte Woche im Oktober.

Alle weiteren Infos über die Sachbereiche Fauna, Jagd und Fischerei auf der Homepage.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • george

    Eine Menge mehr Fischer und bald keine Fische mehr. Wem werden sie dann die Rute hinhalten?

  • drago

    Kann man Pressemitteilungen abschreiben wirklich Journalismus nennen?

  • drago

    „Fischer, erläutert Grund, wollen Fische fangen und verwerten. Im Sinne des Tierschutzes ist es wichtig, dafür über die notwendigen Sachkenntnisse zu verfügen. Die Fischerprüfung wird bei den Interessensgruppen, den Fischereiverbänden wie in Natur- und Umweltschutzkreisen durchaus positiv aufgenommen, unterstreicht er.“
    Damit ist auch der Grund klar, warum die Fischer so gegen die Kormorane sind. Die haben die Fischerprüfung nicht gemacht, fischen und verwerten die Fische also schwarz. Die verfügen ohne die Prüfung auch nicht über die notwendigen Sachkenntnisse und agieren daher nicht im Sinne des Tierschutzes. LOL 🙂

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