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„Wir wollen weiterregieren“

Der PD rechnet bei den Landtagswahlen mit mindestens zwei Sitzen. Auch Bozens Kammerabgeordnete Maria Elena Boschi soll im Wahlkampf auftreten. 

von Matthias Kofler

Der PD hat am Dienstag sein Listenzeichen für die Landtagswahlen vorgestellt. Da dieses vom Symbol der nationalen Mutterpartei abweicht, sind Parteichef Alessandro Huber und seine Mitstreiter dazu verpflichtet, in den kommenden Tagen mindestens 400 Unterschriften zu sammeln. Neben der deutschsprachigen Übersetzung „Demokratische Partei“ finden sich auf dem Listenzeichen auch der Hinweis auf die „Liste Civiche“, die für die Landtagswahlen am 21. Oktober ein Bündnis mit dem PD eingegangen sind, das Kürzel „PSE“, das für die Europäischen Sozialdemokraten steht, sowie die Europafahne, mit der sich der PD von Rechtsparteien wie der Lega abgrenzen will.

„Wir gehen davon aus, dass wir mit dieser Liste ein ausgezeichnetes Wahlergebnis erzielen werden“, erklärten Parteichef Alessandro Huber und die Listenführer Christian Tommasini, Andrea Casolari, Renate Prader und Sandro Repetto am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Der ehemalige Bürgermeister von Branzoll, Alessandro Bertinazzo, rechtfertigte das Bündnis der italienischen Bürgerlisten mit dem PD mit dem Hinweis, dass sich die Parteien in einer Krise befänden. Deshalb seien diese gezwungen, sich für die Bürgerlisten zu öffnen.

PD-Chef Alessandro Huber rechnet bei den Landtagswahlen mit „mindestens zwei Sitzen“. Und er erklärte: „Wir wollen das Land weiterregieren, weil wir in den vergangenen Jahren gezeigt haben, dass wir das gut können.“ Die Lega von Matteo Salvini hingegen sei derzeit nicht in der Lage, Führungsverantwortung zu übernehmen. Das beweise sie tagtäglich in Rom.

„Irgendwelche Ankündigungen auf Facebook zu machen, die man am Ende nicht einhält, ist zu wenig“, sagte Alessandro Huber. Zudem kündigte der PD an, dass auch die „Bozner“ Kammerabgeordnete Maria Elena Boschi im Südtiroler Wahlkampf auftreten wird, genauso wie der nationale Parteisekretär Maurizio Martini. Ein Besuch von Ex-Chef Matteo Renzi erscheint hingegen als ungewiss, da dieser sich zurzeit voll auf seine Aufgaben als Filmregisseur konzentrieren will.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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