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„Keine Panik“

Waltraud Deeg

Verwaltungslandesrätin Waltraud Deeg ist nach dem Bericht zur Personal-Krise in der Landesverwaltung um Schadensbegrenzung bemüht. Man habe das Problem im Griff.

von Heinrich Schwarz

Dem Land geht das Personal aus. So liest sich – in zugespitzter Form – der Bericht des Generaldirektors der Landesverwaltung, Hanspeter Staffler, zur Lage und Zukunft der Landesverwaltung, über den die TAGESZEITUNG am Freitag ausführlich berichtete. Bis 2030 geht rund die Hälfte der aktuellen Landesbediensteten in Rente. Und schon heute gelingt es häufig nicht, offene Stellen nachzubesetzen.

Staffler listet zahlreiche Punkte auf, mit denen man die bevorstehende Krise bewältigen könne. So etwa die Flexibilisierung der Arbeitszeit, angemessene Bezahlung, „Age Management“, Nachwuchsförderung und digitale Transformation.

Die Gewerkschaften freuen sich über die Lösungsvorschläge, die sich mit den eigenen decken. Sie befürchten aber, dass der Bericht bei künftigen Entscheidungen keine große Beachtung findet. Auch in den letzten Jahren habe die Landesverwaltung wenig politische Beachtung gefunden. Ohne konkrete Schritte riskiere man nun in zehn bis 15 Jahren den Kollaps.

Verwaltungslandesrätin Waltraud Deeg lässt sich die Sticheleien der Gewerkschaften nicht gefallen: „Es ist nicht in Ordnung, dass jetzt Panik geschürt wird, um Druck zu erzeugen, damit mehr Geld kommt. Es wird Geld kommen – aber Schritt für Schritt. Wichtig ist ein klarer Fahrplan. Für Panik gibt es keinen Grund.“

Deeg will tunlichst vermeiden, dass der Eindruck entsteht, die Politik habe das Personalproblem nicht rechtzeitig erkannt oder nicht im Griff. „Das ist absolut nicht der Fall“, so die Landesrätin.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL ÜBER DEEGS VERTEIDIGUNG LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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