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Lobby für Zivilinvaliden

Menschen mit Beeinträchtigung in Südtirol brauchen einen besseren Zugang zur Arbeitswelt. Dafür sprechen sich die Mitglieder des SVP-Bezirkssozialausschusses Bozen Stadt und Land aus.

Der Vorsitzende Richard Kienzl lud deshalb zu seiner Sitzung den neu gewählten Präsidenten der Vereinigung der Zivilinvaliden Südtirols Thomas Aichner ein.

Zu den Schwerpunkten des SVP-Bezirkssozialausschusses (BSA) gehört die Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigung in die Arbeitswelt. Der Vorsitzende des BSA Richard Kienzl hat daher zu seiner jüngsten Sitzung den neu gewählten Präsidenten der Vereinigung der Zivilinvaliden (ANMIC Südtirol) Thomas Aichner eingeladen.

Dieser stellte die Tätigkeiten und Aufgaben der größten Interessensvertretung der Südtiroler Zivilinvaliden und -versehrten vor. Besonders wichtig sei die vollständige berufliche und soziale Integration aller Zivilinvaliden – unabhängig von der Art und Schwere ihrer Einschränkung, sagte Thomas Aichner.

Um dies zu erreichen, wolle die ANMIC Südtirol in Zukunft stärker mit der Landesverwaltung, den Gemeinden und Unternehmen sowie politischen Vertretern zusammenarbeiten, erklärte der neue Präsident. Während der Diskussion kamen unter anderem auch die Schwierigkeiten beim Gestalten des Wohnbereiches für Zivilinvaliden zur Sprache. Für die Wohnberatung sind unter anderem Organisationen wie die Arche im KVW wichtig. Aber auch die Beratung in anderen Lebensbereichen sei ein Herzensanliegen der Vereinigung ANMIC.

„Dieses Treffen war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sagte Thomas Aichner. Es zeige, dass politische Vertreterinnen und Vertreter von öffentlichen Einrichtungen Interesse hätten, Zivilinvaliden in die Bereiche des täglichen Lebens zu integrieren, sagte er.

Auch die Mitglieder des Bezirkssozialausschusses nahmen wichtige Informationen von dem Treffen mit. Eine Verbesserung in diesem Bereich ist nur möglich, wenn die verschiedenen Organisationen und öffentlichen Leistungsträger sich gut vernetzen und viel Sensibilisierungsarbeit geschieht“, erklärte der Vorsitzende des SVP Bezirkssozialausschusses Bozen Stadt und Landt Richard Kienzl. Er werde die Anliegen der ANMIC weitertragen, versprach er.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • george

    Wieso, meine Herren und Damen SVP-ler, habt ihr das nicht selber schon in den letzten Amtsperioden bewerkstelligt? Ihr wart ja in der Regierung bzw. die „Regierung“. Vor den Wahlen wacht ihr immer auf um nachher 5v Jahre weiter zu schlafen.

  • pingoballino1955

    5 Minuten vor 12 ,schämt ihr euch vor gar nichts,habt 5 Jahre GESCHLAFEN und jetzt vor den Wahlen wollt ihr dem Volk noch Sand in die Augen streuen,Saubande!

  • herrbergsteiger

    was die Politiker vor den Wahlen so alles fordern!

    Die SVP ist eine italophile Wirtschaftspartei, und in ST seit Menschengedenken an der Macht. Warum haben sie diese Forderungen – nach einem besseren Zugang zur Arbeitswelt – nicht schon längst umgesetzt?

  • meintag

    Es wäre vielleicht angebracht in den Kommissionen keine abgehalfterten Ärzte unterzubringen nur damit sie auf die alten Tage für eine Unterschrift ein Zubrot zu ihrer Pension bekommen.
    Habe die ANMIC im Frühjahr per Email kontaktiert aber bis Jetzt keine Antwort bekommen.

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