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24 Millionen Gewinn

Die Volksbank-Aktionäre haben am Samstag die Bilanz mit einem Nettogewinn
von 24,3 Millionen Euro genehmigt. 0,20 Euro werden pro Aktie als Dividende ausgeschüttet.

Rund 800 Volksbank-Aktionäre haben am Samstag an der ordentlichen Hauptversammlung der Bank teilgenommen. Volksbank-Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher berichteten über die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 und gaben einen Ausblick auf das laufende Jahr.

Die Volksbank hat das Jahr 2017 mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen. „Wir haben einen Netto-Gewinn von 24,3 Millionen Euro erzielt. Der Verwaltungsrat ist sehr zufrieden mit diesem Ergebnis“, sagte Präsident Michaeler.

In ihren Ausführungen hoben Michaeler und Schneebacher die Höhepunkte des vergangenen Geschäftsjahres hervor:
Zum einen konnte die Bank ihr Wachstum ausweiten. Sowohl Einlagen als auch Ausleihungen sind gestiegen – besonders erfreulich ist der Zuwachs bei den neuen Krediten an Familien und Unternehmen, die sich auf 1,1 Mrd. Euro belaufen. „Als Regionalbank unterstützen wir mit unseren Krediten Familien und die regionale Wirtschaft“, sagte Schneebacher.

Zum zweiten wurden die Problemkredite stark reduziert: Der Bruttobestand der NPL- Positionen (Non Performing Loans) ist 2017 um 160 Millionen gesunken – das ist weit mehr als ursprünglich geplant. „Diese Arbeit führt zu einer Stärkung der insgesamt hohen Qualität unseres Kreditportfeuilles“, sagte Schneebacher.

Das Ergebnis dieses sehr guten Geschäftsjahres hat zu einem Netto-Gewinn von 24,3 Millionen Euro geführt. „Diese gute Performance und die solide Vermögenslage der Volksbank ermöglichen es uns, unseren über 60.000 Aktionären eine Dividendenauszahlung von 0,20 Euro/Aktie vorzuschlagen“, sagte Michaeler. Dies entspricht einer Gewinnausschüttung von 9,6 Millionen Euro – bzw. einer Ausschüttungsquote von 40% vom Gewinn.

Die Hauptversammlung stimmte mit großer Mehrheit für diesen Vorschlag und genehmigte die Bilanz und den ersten Nachhaltigkeitsbericht der Bank.

Michaeler und Schneebacher gaben den Aktionären einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr:

„Wir sind sehr gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Ziele des Strategieplans für 2018 mit einem angepeilten Netto-Gewinn von rund 34 Millionen Euro sind aus heutiger Sicht bestätigt. Unser Anspruch ist es, aus der Volksbank eine noch stärkere und renditekräftigere Regionalbank zu machen“, sagte Michaeler.

Generaldirektor Schneebacher sagte:

„Die persönliche Betreuung unserer rund 270.000 Kunden von Bozen bis Venedig steht dabei im Mittelpunkt. Zudem werden wir im laufenden Jahr weiter an unseren anspruchsvollen Zielen der Digitalisierung und der Effizienzsteigerung arbeiten und unsere ambitionierten Wachstumsziele umsetzen.“

Die Hauptversammlung hat den Bericht zur Umsetzung des Vergütungssystems im Jahr 2017 zur Kenntnis genommen und geringfügige Anpassungen des Vergütungssystems 2018 genehmigt.

Das Vergütungssystem sieht vor, dass die variable Vergütung nicht nur des Top-Managements, sondern auch der Mitarbeiter, an die Erreichung der Unternehmensergebnisse gekoppelt ist, wobei der langfristige Unternehmenserfolg im Vordergrund steht.

Zudem hat die Hauptversammlung die Geschäftsordnung der Hauptversammlung mit geringfügigen Anpassungen genehmigt. Das Reglement wurde im Sinne eines vereinfachten Ablaufes und des verstärkten Aktionärsschutzes überarbeitet.

Die Dividende wird mit Wertstellung 18. April 2018 verbucht bzw. der jeweiligen Depotbank zur Verfügung gestellt. Aktionären, die kein Kontokorrent bei der Volksbank führen, wird die Dividende nach Abzug der Stempelgebühren in der Volksbank-Filiale Schlachthofstraße 55, Bozen, in bar ausbezahlt. Dividenden, die innerhalb von fünf Jahren nicht bezogen wurden, werden der Bank übertragen und laut Satzung den Rücklagen zugeführt.

Gemäß der geltenden Steuergesetzgebung wird für die Dividenden an physische Personen die Abgeltungssteuer in Höhe von 26% berechnet.

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