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Natürliche Brücke

Paolo Lugli, Bruno Kessler Andrea Simoni, Francesco Profumo, Konrad Bergmeister.

Die Uni Bozen und die Stiftung Bruno Kessler wollen künftig eng zusammenarbeiten und gemeinsam forschen.

Eine Vereinbarung, die zu neuen Synergien und Impulsen für die interdisziplinäre Forschung und Lehre führen wird: Der Präsident der Freien Universität Bozen, Prof. Konrad Bergmeister, und der Präsident der Stiftung Bruno Kessler, Prof. Francesco Profumo, unterzeichneten ein entsprechendes Dokument, welches die Zusammenarbeit zwischen der Universität und der Trentiner Forschungseinrichtung in den kommenden drei Jahren regelt.

Das Abkommen zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen zu festigen. Der Wissenstransfer insbesondere zwischen Forschungsgruppen, die innerhalb der zwei Institutionen an gemeinsamen Themen arbeiten, soll erleichtert werden. Speziell angesprochen werden Geschichts- und Religionswissenschaften, Informationstechnologie, Materialwissenschaften und Mikrosysteme sowie Politikwissenschaften.

„Die Zusammenarbeit mit der größten Forschungseinrichtung des Trentino nach der Universität Trient stellt für uns eine strategische Kooperation dar, da die Stiftung Bruno Kessler komplementäre Wissensgebiete abdeckt und demnach einen optimalen Partner für unsere Weiterentwicklung darstellt“, fasst Prof. Konrad Bergmeister die Ausrichtung der Kooperation zusammen.

„Die von den beiden Landesregierungen stark unterstützte Verbindung zwischen dem Trentino und Südtirol ist von strategischem Vorteil für diese Region, vor allem aus Sicht der Euregio, und stellt eine natürliche Brücke zwischen Italien und Europa dar“, so Prof. Francesco Profumo. „Die Synergie zwischen der Stiftung Bruno Kessler und der Freien Universität Bozen bestätigt und stärkt diese strategische Zusammenarbeit für die gemeinsame Entwicklung von Gebieten, die bereits der Ausbildung und Forschung gewidmet sind. Ziel ist es, weitere Bereichen abzudecken und ein neues Modell der offenen Innovation zu schaffen, vor allem zum Nutzen der Unternehmen“.

Zu den Neuerungen des Abkommens gehört die Möglichkeit der „doppelten Berufung“ von Forschern, die sowohl für die unibz als auch für die Stiftung Bruno Kessler tätig sein werden. Die Forscherinnen und Forscher der Stiftung mit einer nationalen Qualifikation haben die Möglichkeit, an der Freien Universität Bozen in Disziplinen von gemeinsamem Interesse als Professorinnen und Professoren tätig zu werden. In den vorgesehenen Anwendungsvereinbarungen ist auch die Möglichkeit vorgesehen, gemeinsame Laboratorien einzurichten und die Infrastrukturen zwischen den Forschungsteams der Institutionen zu teilen. Auch im Bereich der Lehre wird das Abkommen greifen, da es ermöglicht, Doktorate und Doktorandenschulen zu etablieren und gemeinsame weiterbildende Master anzubieten.

Die Stiftung Bruno Kessler zählt zu den besten Einrichtungen im nationalen und internationalen Forschungspanorama“, betont der Rektor der Freien Universität Bozen, Prof. Paolo Lugli. „Dieses Abkommen ist daher ein wichtiger Schritt für unsere Universität, um in den Bereichen gemeinsamen Interesses weiter zu wachsen. Das Abkommen stärkt zudem die starke Wechselwirkung zwischen den beiden Autonomen Provinzen, in denen bereits bedeutende Beispiele für die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Freien Universität Bozen mit der Universität Trient und der Stiftung Edmund Mach zu verzeichnen sind.“

 

 

 

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