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„Frei von Schweinepest“

Walter Blaas

Der Freiheitliche Walter Blaas hat in Sachen Schweinepeste eine Anfrage an Arnold Schuler eingereicht. Der Landesrat beruhigt.

Von Osteuropa herkommend, breitet sich die Afrikanische Schweinepest aus. Landwirte und Bauern seien alarmiert, schreibt der Freiheitliche Walter Blaas in einer Aussendung. Die Seuche könnte enorme wirtschaftliche Schäden auslösen.

Obwohl der klassische Überträger, die Lederzecke, hierzulande kaum vorkomme, werdedie Seuche über andere Wege übertragen.

Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas informierte sich über die Lage in Südtirol, zumal die heimische Speckproduktion unter einer weiteren Ausbreitung der Seuche leiden könnte.

„Landesrat Schuler bekräftigt in seiner Auskunft, dass die Landesregierung über die Problematik unterrichtet sei und einen ständigen Austausch mit den österreichischen Kollegen pflegen, die die Thematik aufgrund der Situation in der Tschechischen Republik sehr aufmerksam verfolgen“, hält Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest.

„Aus den Ausbreitungsgebieten der Krankheit dürfen weder lebende Schweine noch Lebensmittelprodukte mit Schweinefleisch eingeführt werden. Südtirol ist bislang frei von afrikanischer Schweinepest und unterliegt somit im Export keinen besonderen Auflagen. Die Bezugsquellen für das zur Speckproduktion benötigte Schweinefleisch (abgesehen von dem wenigen lokal produzierten Fleisch) liegen hauptsächlich in den Niederlanden und in Deutschland. Folglich ergibt sich bislang keine Auswirkung auf die hiesige Speckproduktion“, entnimmt Blaas aus der vorliegenden Antwort auf seine Anfrage und mahnt zur Vorsicht.

„Sollte sich die Seuche weiter ausbreiten, sind umgehende Maßnahmen einzuleiten, damit zumindest der heimische Viehbestand geschützt werden kann. Besonders gravierenden wären die Folgen für die Speckproduktion im Land und die Auswirkungen auf die entsprechenden Südtiroler Qualitätsmarken“, betont der freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Aufgrund der angespannten Lage sollte das importierte Fleisch genauestens untersucht werden, bevor es weiterverarbeitet wird. Die Ausbreitungsmöglichkeiten für die Seuche müssen so gering wie möglich gehalten werden“, hält Walter Blaas abschließend fest.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • leser

    herr walter blaas es wäre sicher interessant zu wissen, wieviel dem südtiroler steuerzahler die übernahmen und nachfolgenden investitionsförderungen in die betriebe unseres grössten speckproduzenten gekostet haben, der dann letztendlich an den italienischen partner weitergegeben wurede und sicher nicht zum verlust des eigentümers, der südtiroler markenspeck wird wohl auch etwas teuer für uns stramme tiroler hochgehalten

  • yannis

    südtiroler markenspeck….

    wird er es dadurch dass er über Tausend Kilometer als Rohstoff aus DE, NL, DK usw. zum räuchern nach Südtirol gekarrt wird und anschließend wieder dieselbe Strecke zu den Groß-Discountern wie Aldi, Lidl, Edeka usw. zurück gekarrt wird ?

    Mach aber nix, NUR der böse Diesel PKW ist ein Umweltschwein !

  • der_brottler

    Vielleicht bringen die Schweine auch noch Stimmen……

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