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„Irpef-Zuschlag muss weg“

Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, fordert erneut die Abschaffung des IRPEF-zuschlags für Lohnabhängige.

Trotz der jüngsten Ablehnung des freiheitlichen Antrages zur schrittweisen Abschaffung der IRPEF-Steuer bis 2020, gilt es am Ball zu bleiben, um eine spürbare Steuererleichterung für die Arbeitnehmer umzusetzen. Angesichts der sich erholenden Wirtschaft und der positiven Trends müsse der Steuerdruck gesenkt werden.

„Die Politik muss auf die relativ gute Wirtschaftslage in Südtirol reagieren und die Bürger vom hohen Steuerdruck entlasten. Bekanntlich ist der regionale Zuschlag auf die IRPEF die einzige Einkommenssteuer, bei der das Land einen Gestaltungsspielraum hat. Dieser Gestaltungsspielraum muss genutzt werden, um den Lohnabhängigen mehr Netto vom Brutto zu ermöglichen“, hält die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, in einer Aussendung einleitend fest. „Zwar wäre der Landeshaushalt mit einer Mindereinnahme von etwa 32 Millionen Euro betroffen, aber dieses Geld bliebe den Bürgern, die es wiederum durch Investitionen in den Wirtschaftskreislauf bringen könnten“, untermauert Mair.

„Der Wirtschaft im Lande muss nach dem Abklingen der gröbsten Auswirkungen der Krise mehr Luft zum Atmen zugestanden werden. Die steuerliche Entlastung würde mehr Geldmittel für den Markt bereitstellen und damit den Handel, das Dienstleistungswesen aber auch die Produktion von Gütern weiter ankurbeln“, hält Mair fest.

„An der Abschaffung der IRPEF wird in naher Zukunft kein Weg vorbeiführen“, betont die freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Es ist bedauerlich, dass sich jene Kräfte der SVP, welche sich die Entlastung der Arbeitnehmer auf die Fahne geschrieben haben, nicht im Stande waren den entsprechenden freiheitlichen Antrag zu unterstützen. Eine vernünftige Politik reagiert auf die Zeichen der Zeit und hält die Entwicklungen im Auge. Es gibt keine faulen Ausreden mehr, warum die Arbeitnehmer nicht endlich steuerlich entlastet werden sollen“, so Ulli Mair abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • einereiner

    Das wäre der falche Weg Ulli. Besser wäre es den IRPEF-Zuschlag zu erhöhen und dafür die GIS komplett zu streichen. Damit würde man ein ungerechtes Bürokratiemonster schlachten.

  • perikles

    @einereiner du liegst falsch; der Irpefzuschlag ist eine Steuer auf Arbeit, die GIS eine Steuer auf Immobilienvermögen (wobei die Erstwohnung ja eh befreit ist). Die Abschaffung der GIS wäre also eine Entlastung vermögender Immobilienbesitzer.

  • einereiner

    @perikles
    Blödsinn! Irpef ist auch eine Steuer auf das Einkommen, das mit der Immobilie erzielt wird.
    Zweitens schlägt der Vermieter die GIS SOFORT auf die Miete drauf,,,,wer anderes glaubt glaubt auch an Märchen…..und somit trifft die GIS eh die Wenigverdiener. Und die Firmen- und Hotellbesitzer. Wirft das Hotel mal weniger ab, würde die IRPEF weniger zuschlagen. So aber schlägt die GIS immer zu und das nicht so gut laufende Hotel ist schneller pleite.

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