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Umweltschutz beim BBT

Beim Bau des Brennerbasistunnels werden Arbeits- und Umweltschutz groß geschrieben. Die Landesregierung hat für diesen Zweck 450.000 Euro bereit gestellt. 

Die Landesregierung hat am Dienstag dem Konsortium BBT Beobachtungsstelle für dessen Tätigkeit zum Arbeit- und Umweltschutz beim Bau des Brennerbasistunnels und der Zulaufstrecken in Südtirol für das Jahr 2017 448.960 Euro zur Verfügung gestellt. Dem Konsortium gehören neben dem Land Südtirol die beiden Bezirksgemeinschaften Wipptal und Eisacktal als Mitglieder an. In seiner Arbeit handelt das Konsortium Beobachtungsstelle unabhängig von der Gesellschaft BBT SE und dem Schienennetzbetreiber RFI. Es verfolgt dabei einen gesamtheitlichen Ansatz und hegt den Anspruch, die Interessen des Landes Südtirol, der einzelnen Gemeinden und der einzelnen Bürger im Projektgebiet zu vertreten und versteht sich als Schnittstelle zu den Bauherren.

Zu den Hauptaufgaben der Beobachtungsstelle gehören die Überwachungsmaßnahmen im Bereich des Umwelt- und Arbeitsschutzes auf den Baustellen und im Zusammenhang mit dem Bau. Diese Arbeit beginnt bereits bei der Planung und Konzeption. Eine weitere Kernaufgabe ist die Informations- und Kommunikationsarbeit. Dabei spielt der BBT-Infopoint in der Franzensfeste eine wichtige Rolle. Zudem werden jährlich eine Vielzahl an Informationsveranstaltungen organisiert, um die komplexe Thematik rund um das Projekt BBT und die einzelnen Baustellen so gut wie möglich zu erklären.

„Das Konsortium BBT Beobachtungsstelle hat im Laufe der Jahre sehr viel Erfahrung im Zusammenhang mit Großbaustellen gesammelt und kann dieses Know-how tagtäglich bei seiner Arbeit einsetzen“, betont Umweltandesrat Richard Theiner, auf dessen Vorschlag hin die Landesregierung die Finanzierung der BBT-Beobachtungsstelle beschlossen hat.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • george

    „Umweltschutz wird beim BBT groß geschrieben“. Und in Vahrn will man die besten Felder bis zum Dorfrand umgraben und all jenes Ausbruchgeraffle deponieren, das sonst nirgendwo mehr zu gebrauchen ist. Wenn das Umweltschutz ist, dann „fresse“ ich einen Besenstiel. Was man uns doch alles als „bare“ Münze verkaufen will, und das noch dazu auf Kosten unserer Steuergelder, denn kein Privater investiert hier in dieses Schuldenloch.

    • andreas

      Du bist doch für die Eisenbahn, was jammerst jetzt schon wieder rum?
      Wenn sie nichts machen, ist es nicht recht, wenn sie etwas machen, auch nicht.
      Dass ein solcher Tunnel Geld kostet, war von vornherein klar, das bringt der Bau von Infrastruktur so mit sich.

      Und die Bemerkung, dass kein Privater in den Bau eines 15 Milliarden Eisenbahntunnels investiert, könnte von einem 6jährigen sein.

      Und nebenbei, beim Bau eines Tunnels wird Material aus dem Berg gesprengt oder gefräst, sonst kriegt man ja kein Loch hin, welches in der Nähe abgelegt werden muss.
      Wenn du also eine bessere Idee hast, wo es gelagert werden soll, sag es ihnen, die wären dir sicher dankbar.

  • george

    @andreas
    Man merkt, dass du vom Ganzen wenig Ahnung hast. Hier geht es 1) nicht um Eisenbahn ja oder nein, nicht um Material, das man deponiert oder nicht. Hier geht es um die schönsten Felder Vahrns und um die Landwirtschaft und hier geht es Material (aufgeriebener Quarzphyllit, der als Unterboden (B-Profil) für die landwirtschaftliche Produktion, auch bei einer ordentlichen Auflage eines Humusprofils (A-Profil), nicht zu gebrauchen ist. Es ist das schlechteste Material vom Ausbruch und deshalb wird es auch nicht mehr weiterverwertet, sondern endgültig in Deponie gebracht. ‚andreas, du scheinst keine Ahnung zu haben und schreibst irgendwas daher, das nur gegen mich sprechen sollte, aber auf das eigentliche Problem, das ich angerissen habe, gar nicht eingeht. Lächerlich, so einen Kommentar zu setzen.

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