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    FCS gegen Sannino

    Paolo Frascatore (FCS)

    Am Sonntag um 18:00 Uhr spielt der FC Südtirol im Italienpokal gegen Triestina, die Mannschaft von FCS-Coach Giuseppe Sannino.

     Am Sonntag feiert der FCS das Debüt der Saison 2017/2018 und gleichzeitig die Generalprobe für die Meisterschaft, welche am darauffolgenden Sonntag, 27. August beginnt.

    Das Italienpokal-Spiel gegen Triestina, mit Anpfiff um 18:00 Uhr im Drususstadion, bietet für die Weißroten die perfekte Gelegenheit, die Auswärtspleite von letzter Woche gegen Mestre wiedergutzumachen.

    Der 3-0 Endstand in Portogruaro entsprach nicht den gezeigten Leistungen der beiden Teams, da der FC Südtirol mindestens vier Topchancen ausgelassen und dem Gegner ebenbürtig war.

    Die Mannschaft wird alles daran setzten die Heimsaison mit einem Sieg zu beginnen, sodass man das Spiel gegen Albinoleffe von nächster Woche mit großem Selbstvertrauen angehen kann.

    Im Feld.

    Zur Verfügung stehen werden Coach Zanetti am Sonntag der – gegen Mestre Gesperrte – Verteidiger Filippo Sgarbi, und der Italo-Ghanaer Emmanuel Gyasi, welcher diese Woche vom A.C. Spezia zum FCS gewechselt ist. Die Liste der einberufenen Spieler wird morgen am späten Nachmittag auf unserer Homepage – www.fc-suedtirol.com – veröffentlicht.

    Der Gegner.

    Unione Sportiva Triestina 1918 ist ein Traditionsverein des italienischen Fußballs, der 27 Teilnahmen in der Serie A und 20 in der Serie B (zuletzt in der Saison 2010-2011) vorweisen kann. Triestina entschied in der letzten Saison das Play-off Finale der Serie D gegen Virtus Vecomp für sich und schaffte daraufhin am grünen Tisch die Teilnahme an der Serie C-Meisterschaft. So ist die Mannschaft um Coach Sannino nach fünf Saisonen (eine in der Oberliga und vier in der Serie D) zurück im Profifußball.

    Die Mannschaft von Triestina wurde durch mehrere Neuzugänge verstärkt. So holte der Generaldirektor Mauro Milanese – bereits Zögling von Sannino in Varese – auf Wunsch des Trainers mehrere Top-Spieler nach Triest.

    Der Klub verstärkte sich in allen Postionen: in der Verteidigung durch Mori (Sambenedettese), El Hasni (spielte bei Vicenza in der Serie B und bei Mantova in der Serie C) und Codromaz (Feralpisalò); im Mittelfeld durch Acquadro (Venezia), Bracaletti (ehemaliger Kapitän der Feralpisalò), Bariti (Ancona) und Mensah (Virtus Vecomp); im Angriff durch Rachid Arma (86 Treffer in den letzten sechs Serie C-Saisonen für Spal, Carpi, Pisa, Reggiana und Pordenone) und dem 24-jährigen Mirco Petrella (Teramo).

    Der wohl wichtigste Neuzugang wird jedoch nicht auf dem Spielfeld, sondern auf der Trainerbank zu sehen sein: Giuseppe Sannino. Der 60-jährige in Ottaviano (Neapel) geborene Trainer leitete in der Serie A Mannschaften wie Siena, Palermo, Chievo Verona und Carpi. Auch in der Serie B konnte er bei Varese, Catania und Salernitana Erfahrungen sammeln. Sannino war auch im Ausland tätig, so trainierte er den englischen Vereins Watford (damals in der Championship).

    Triestina wurde in die Gruppe B des Italienpokals der Serie C gelost, nachdem die Mannschaft aus dem Friaul bereits zwei Runden im Tim Cup bestritten haben: Das erste Spiel gewann das Team aus Triest 1-0 gegen Arezzo (Siegtreffer von Mensah). Im zweiten Spiel mussten sich die Roten gegen den Fußballmeister Zeman und seiner Pescara mit 5-3 nach Verlängerung geschlagen geben (Doppelpack von Arma und Treffer von Aquaro).

    „Ex“ des Spiels.

    Ist natürlich Giuseppe Sannino, der im Biennium 1999-2001 in Bozen als Trainer agierte. Im ersten Jahr gewann er mit den Weißroten die Serie D-Meisterschaft und in der darauffolgenden Saison führte er die Mannschaft zu einem vorzeitigen Klassenerhalt in der Serie C2. Die Mannschaft um Kapitän Luca Lomi war bis Mitte März auf Play-off-Kurs, bis die schwere Verletzung von Torjäger Simone Motta den Weißroten einen Strich durch die Rechnung machte.

     

     

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