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    Die Top-Weine

    Foto: EOS/Andergassen

    Höchstnoten für Südtiroler Weine von Robert Parkers „The Wine Advocate“ 2017. Gleich sechs Weine wurden mit 94 und mehr Punkten bewertet.

    Höchstnoten und ausgezeichnete Bewertungen für Südtirols Topweine verteilt der aktuelle Newsletter „The Wine Advocate“ des einflussreichen amerikanischen Weinkritikers Robert M. Parker.

    Gleich sechs Weine bewertet Monica Larner, Parkers Italien-Verantwortliche, mit 94 und mehr Punkten. Mit 97 von hundert möglichen Punkten steht der Weißburgunder Rarity 1991 der Kellerei Terlan unangefochten an der Spitze.

    Über 95 Parker-Punkte können sich der Gewürztraminer Terminum 2013 der Kellerei Tramin sowie der Weißburgunder Edition kunst.stück 2014 der Kellerei Kaltern freuen. Auf ausgezeichnete 94 Punkte bringen es der Eisacktaler Riesling Kaiton 2015 vom Kuenhof von Peter und Brigitte Pliger, die Riserva LR 2013 der Kellerei Schreckbichl sowie der Baron Salvadori Baronesse Passito 2013 der Kellerei Nals Margreid.

    Atemberaubende Weine

    Monica Larner ist von den verkosteten Südtiroler Weinen begeistert:

    „Was soll ich sagen? Das ist ein atemberaubender Wein“, ist ihr Kommentar zum Terlaner Weißburgunder Rarity 1991. „Sie bezahlen zwar viel dafür, aber der Wein ist hundertprozentig seinen Preis wert.“ Der Gewürztraminer Terminum 2013 überzeugt Larner durch „seine Opulenz und seinen Reichtum“, der Weißburgunder Edition kunst.stück 2014 durch „leuchtende Helligkeit und seidige Intensität, ein herrlicher Ausdruck eines Weißburgunders“.

    Der Riesling Kaiton 2015 vom Kuenhof ist für die amerikanische Weinjournalistin „eine der herrlichsten Überraschungen und Entdeckungen der Verkostungen in Südtirol“, die Riserva LR 2013 der Kellerei Schreckbichl von „faszinierender Attraktivität“.

    Der Baron Salvadori Baronesse Passito 2013 schließlich ist „ein beeindruckender Wein mit tief-aromatischer Intensität“.

    An insgesamt 68 Südtiroler Weine vergibt Monica Larner ausgezeichnete Bewertungen zwischen 90 und 93 Punkten. Bei den mit 90 und mehr Punkten bewerteten Weinen schneidet die Kellerei Terlan mit zwölf ausgezeichneten Weinen am besten ab. Auf sechs höchstbewertete Weine bringt es Elena Walch, auf fünf die Kellerei St. Michael-Eppan.

    Über vier Weine mit 90 und mehr Punkten können sich die Kellerei Tramin und die Kellerei Schreckbichl freuen. Mit jeweils drei Weinen sind die Kellereien Bozen und Kaltern sowie die Weingüter Franz Haas, Alois Lageder, Manincor, Tiefenbrunner sowie die Stiftskellerei Neustift und der Pacherhof in Neustift vertreten.

    Den Südtiroler Jahrgang 2016 stuft Larner in Übereinstimmung mit den Südtiroler Winzern als „spektakulären und als einen der vielversprechendsten Jahrgänge der letzten Jahrzehnte ein.“

    Weinpapst Robert M. Parker

    Robert M. Parker revolutionierte die Weinwelt vor mehr als drei Jahrzehnten mit seiner neuen Bewertungsskala für Weine nach Punkten. Ab 50 Punkten wird zu zählen begonnen, ab 86 Punkten werden Weine interessant und 100 Punkte kriegen nur jene Abfüllungen, die versprechen, eine Legende zu werden. Seine Weinbewertungen mit den numerischen Parker-Punkten sind mittlerweile zu einem maßgeblichen Faktor für den Erfolg und für die Preisbildung auf dem internationalen Weinmarkt geworden. Seine Bewertungen veröffentlicht Parker in seinem zweimonatlich erscheinenden Newsletter „The Wine Advocate“ und in seinem „Parkers Wein-Guide“.

    Parker legt vor allem Wert auf saubere, kräftig-fruchtige, fette, alkoholreiche und perfekt strukturierte Weine. „Gestern war das Barriquefass noch in Mode, heute ist es ein Beweis für Einfalt. Doch schon morgen kann alles anders sein. Und die Moden – die den Weinbau erst seit zwanzig Jahren beherrschen – diktiert Parker“, vermerkt die Zeitung „Die Welt“ in einem Kommentar über den amerikanischen Weinpapst.

     

     

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    Kommentare (1)

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    • george

      Genießen anstatt „saufen“ wäre hier angesagt, denn diese Weine (vor allem jene aus Südtirol) haben auch einen dem entsprechend hohen Preis. Leider besäuft man sich hierzulande viel zu viel und wer keinen Alkohol trinkt und die Werbung für den Alkoholkonsum mitträgt, scheint hier kein ordentlicher Mensch zu sein.

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