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    Doppelmayr in China

    Doppelmayr eröffnet die neue Seilbahn in die chinesische Stadt Lushan. Es ist die erste Dreiseilbahn in China.

    Lushan ist einer der beru?hmtesten Orte Chinas und ein sehr beliebtes Ausflugsziel – sowohl fu?r Einheimische, als auch fu?r Touristen. Zur Verbesserung der Infrastruktur und um den Komfort fu?r die Besucher zu steigern, durfte die Doppelmayr/Garaventa-Gruppe eine moderne Seilbahn realisieren. Am 27. Juli 2017 startete die allererste Dreiseilbahn Chinas den öffentlichen Betrieb.

    Doppelmayr Italia war ebenfalls am Projekt beteiligt und lieferte fu?r die Seilbahn wesentliche Komponenten. „Eine Seilbahn ist ein hervorragendes Transportmittel zu Sehenswu?rdigkeiten, Freizeitarealen oder kulturellen Denkmälern. Insbesondere in Asien erfreut sie sich diesbezu?glich hoher Popularität. Zahlreiche chinesische Hotspots, wie beispielsweise die Chinesische Mauer, sind bereits mit einer Seilbahn erreichbar“, heißt es von Doppelmayr Italia.

    Fu?r die Gäste sei die neue Seilbahn eine erhebliche Komfortverbesserung. Sie wird das ganze Jahr über in Betrieb sein und dient als Ersatz fu?r den Busverkehr, der u?ber eine knapp 15 Kilometer lange, sehr kurvenreiche Straße nach Lushan eingerichtet war.

    Die Dreiseilbahn ist ein kuppelbares Umlaufsystem, das ganz bewusst fu?r den Einsatz in Lushan gewählt wurde. Die UNESCO erklärte das Gebiet in den Neunziger Jahren zum Welterbe. Die 3S-Bahn vermag es, den geschu?tzten Bereich problemlos zu u?berspannen:

    Die Seilbahningenieure realisierten ein Seilfeld – freihängend zwischen zwei Stu?tzen – von knapp 1.600 Metern. In Verbindung mit der notwendigen Förderleistung war dies das einzige Seilbahnsystem, das den hohen Anforderungen entsprach.

    Aktuell befindet sich in China eine weitere 3S-Bahn in Bau. Wie die 3S-Bahn Lushan wird sie neue Akzente fu?r den Tourismus in China setzen.

    Das Doppelmayr-Tochterunternehmen in Italien hat ebenfalls zum Erfolg des Projekts beigetragen: Die Seilschuhe fu?r die Stu?tzen, auf denen die Seile aufliegen, und Komponenten der Tal- und Bergstation wurden in Lana gefertigt und von dort nach Übersee gebracht.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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