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Die Spurensuche

Die Ermittlungen zur Klärung der Ursachen des Hubschrauber-Absturzes von Pfunders dürften lange dauern.

(tom) Der Pilot tot, der Hubschrauber verbrannt bzw. zerstört. Zum tödlichen Absturz am Mittwochnachmittag zwischen Pfunders und dem Weiler Dun auf 1.300 Metern Meereshöhe gibt es wenig brauchbare Beweismittel.

Dennoch will die Staatsanwaltschaft Bozen eine umfangreiche Ermittlung zur Klärung der Ursachen durchführen. Es gilt herauszufinden, ob der Absturz infolge eines technischen Defekts am Fluggerät oder durch einen Fehler des Piloten erfolgt ist. Das Wrack des Hubschraubers wurde beschlagnahmt und soll nun von den Fachleuten der zivilen Luftfahrbehörde ENAC untersucht werden.

Offenbar haben sich kurz vor dem Absturz Teile des Klein-Hubschraubers gelöst und sind zu Boden gestürzt. Unklar ist, ob der Brand bereits in der Luft ausgebrochen ist oder erst beim Absturz nicht unweit von bewohntem Gebiet. Das Gepäck des Piloten ist jedenfalls nicht ausgebrannt.

Bei dem Piloten handelt es sich um den 75-jährigen Wolfgang An der Lan-Hochbrunn aus Miemingen in Tirol. Die Überreste des Mannes werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft in der pathologischen Abteilung des Bozner Spitals einer Leichenbeschau unterzogen. Dies um herauszufinden, ob es bei dem Piloten eine Pathologie gab, die ein fatales Unwohlsein ausgelöst haben könnte.

Die Ermittlung der Staatsanwaltschaft wird auf jedem Fall eine Weile dauern. Dass Namen von Personen ins Ermittlungsregister eingetragen werden, ist eher unwahrscheinlich.

 

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