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    „Meidet den Bahnhofspark“

    Ein hochrangiger Polizeibeamter hatte Frauen und Mädchen empfohlen, das Bozner Bahnhofsareal zu meiden. Die Quästur hat ihn zurückgepfiffen.

    Das Interview hatte für Aufsehen gesorgt.

    Ein hochrangiger Polizeibeamter in Bozen hatte Frauen und Mädchen empfohlen, das Bozner Bahnhofsareal wegen der ständig stattfindenden Belästigungen zu meiden. Die Quästur hat ihn nun zurückgepfiffen.

    „Mit Entsetzen“ reagierte beispielsweise die Freiheitliche Fraktionssprecherin im Landtag, Ulli Mair, auf die Empfehlung eines Bozner Polizeihauptmeisters.

    „Der Rat des Polizeihauptmeisters an die Frauen ist ein Paradebeispiel des überforderten Staates, der aufgrund der ungezügelten illegalen Masseneinwanderung die Sicherheit der eigenen Bürger nicht mehr gewährleisten kann“, kritisiert Ulli Mair.

    „Schülerinnen, Mädchen und Frauen sind am Bahnhof von Bozen den Belästigungen meist ausländischer Männer ausgeliefert. Es ist ein vollkommen schlechter und brandgefährlicher Ratschlag der Polizei, dass die betroffenen Mädchen und Frauen sicher und selbstbewusst gegen die besagten Männergruppen auftreten sollten“, hält Mair fest und sieht bei den Polizeikräften die Pflicht zur Gewährleistung der Sicherheit.

    „Die Schülerinnen sind auf den Bahnhof notgedrungen angewiesen, denn schließlich müssen sie zwischen Wohnort und Schule pendeln. Schon aus diesem Grund muss die Sicherheit am Bahnhof von Bozen garantiert werden. Männer, die sich anmaßen Frauen und Mädchen zu belästigen, sind mit der ganzen Härte des Gesetzes zu verfolgen und aus dem Verkehr zu ziehen. Der Bahnhof darf nicht zu einer ‚No-go-Area‘ für Frauen werden, wo Anarchie und Gewalt regieren“, so Mair.

    Am Abend reagierte die Quästur: Bei der Meinung, die der Polizeibeamte in einem Radiointerview geäußert habe, handle es sich um dessen persönliche Ansichten, heißt es in einer Aussendung, die sich nicht mit jener der Quästur decke.

    In der Aussendung wird betont, dass die Zone Bahnhofspark in Bozen zu den bestüberwachten der Landeshauptstadt zähle.

     

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    Kommentare (6)

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    • goggile

      und ewig geht’s weiter. berufsgruppen die tun und lassen kònnen was sie wollen. bei verkehrsunfàllen und strafen und sonstigen Angelegenheiten muss man auf das wohlwollen der jeweiligen von uns finanzierten beamten hoffen.

    • morgenstern

      Das Erschreckende an der ganzen Sache ist die nicht mehr zu verbergende Hilflosigkeit des Rechtsstaates. Der einzelne Polizist ist in der Tat nicht zu beneiden während die Obrigkeit versucht den Ball flach zu halten.

    • franz

      Beinahe täglich gibt es in Italien Vorfälle wie diesen .
      17enne-stuprata-a Trieste
      http://www.liberoquotidiano.it/news/italia/12381381/17enne-stuprata-trieste.html
      Und so gesehen hat der Polizist mit seiner Warnung wohl recht.
      Man braucht sich ja nur die Zustände rund um den Bahnhof -Magnago Platz anzuschauen.
      Wer bei Polizei und Carabinieri Karriere machen will, ist wohl gezwungen das dreckige Spiel der Politik von PD/SVP und Grüne mitzumachen und möglichst alles herunterzuspielen die Bürger belügen und für dumm verkaufen..
      Nach dem Motto von Frau Landesrätin Stocker: “ Man sollte irgendwie Schreckensgespenste vermeiden die Menschen verunsichern oder “Begrifflichkeiten“ die den Menschen Angst machen.
      http://www.tageszeitung.it/2016/02/14/kein-hotspot-am-brenner/ Video 1:45
      Wie Frau Stocker die Tatsachen verdreht, ein Beispiel zum Thema “Beitragsansuchen“
      http://www.tageszeitung.it/2017/05/09/heis-nogler/#comment-346126
      System SVP/PD
      Anstatt Rede und Antwort zu stehen flüchten sie aufs Klo ( wo sie ja eigentlich auch hingehören ) 🙂
      http://www.tageszeitung.it/2017/05/12/im-klo-versteckt/

    • watschi

      die aussage des polizeibeamten erinnert stark an die aussage der oberbürgermeisterin von kòln henriette reker, welche nach den sexuellen übergriffen von nafris an feiernde frauen in der silvesternacht 15/16 die regel aufstellte:“ zu fremden immer eine armlänge abstand halten“. sind wir etwa in Bozen auch schon so weit, dass die bürger sich schuldig fühlen müssen wenn sie angegriffen werden? wenn das so ist, dann hat vater staat versagt

    • watschi

      noch etwas würde mich interessieren. Weiß der beamte, dass am bahnhof Bozen seit jeher ein fixer polizeiposten steht, welcher für die sicherheit des bahnhofs zuständig ist? oder wurde seine aussage von den medien falsch interpretiert?

    • franz

      Das System von naiven Gutmenschen und Profiteure von illegaler Massenimmigration des PD/SVP und Grünen, alles schönreden , herunterspielen und die Tatsachen verdrehen.
      Polizisten machen ihre Arbeit und werden dafür als Prügelknaben behandelt, anstatt ihre Arbeit anzuerkennen,wird ihnen ein Maulkorb verpasst.
      Wie in Köln.
      Die absolute Absurdität der Linken Regierung Renzi, während italienische Staatsbürger zivilrechtlich mit horrenden Geldstrafen massakriert werden , genießen Immigranten dank “svuota carceri“ & DL-Depenalizzazione der Regierung Renzi beinahe völlige Straffreiheit.
      Wie folgender Fall zeigt.
      11 Maggio 2017
      Milano, immigrato africano manda in ospedale due poliziotti: subito libero
      http://www.liberoquotidiano.it/news/italia/12381653/milano-africano-picchia-poliziotti-subito-libero-non-tollera-i-controlli.html

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