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    Die Forderungen der Hebammen

    unbenannt„Selbst-bewusst gebären“: Auf einer Fachtagung am Ritten stellten die Südtiroler Hebammen ihren Forderungskatalog vor.

    Die Geburt eines Kindes ist für jede Familie ein einschneidendes Ereignis. „Eine gelingende Begleitung und Betreuung der werdenden Mütter und Väter ist entscheidend für einen guten Start in ein neues Leben“, heißt es vom Südtiroler Kollegium der Hebammen.

    Astrid Di Bella

    Astrid Di Bella

    Der medizinische Fortschritt, die Rollen der verschiedenen Berufsbilder und die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich im Laufe der Jahrzehnte verändert: Daher sei es notwendig gewesen, über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Anregungen und Inputs von außen zu holen und die Geburtsbegleitung in Südtirol gemeinsam weiterzuentwickeln.

    Das Kollegium veranstaltete am Samstag im Haus der Familie am Ritten eine Fachtagung.

    Referiert und diskutiert haben Anita Regalia (Mailand, Gynäkologin), Barbara Duden (Hannover, Professorin, Dr. phil. i.R. Institut für Soziologie), Sara Zanetti (Brixen, Hebamme), Virginia Giocoli (Rom, Anwältin) und Katharina Hartmann (Menden, Dozentin für Deutsch als Fremdsprache, Italienisch und Englisch sowie Geburtsaktivistin bei Mother Hood e.V. und Political Activism Coordinator von Human Rights in Childbirth Deutschland).

    Martha Stocker

    Martha Stocker

    Astrid Di Bella als Vorsitzende des Kollegiums der Hebammen der Provinz Bozen hat durch den Tag geführt.

    Um 16.00 Uhr haben die TeilnehmerInnen der Tagung (60 Hebammen, Studierende, Fachpersonen der Geburtshilfe und Interessierte) das „9-Thesenpapier der Südtiroler Hebammen“ an Landrätin Martha Stocker übergeben.

    Hier die Kurzfassung:

    1. Umsetzung des Projektes „Rund um die Geburt“

    2. Kompetenzbereich der Hebamme im Krankenhaus braucht Schärfung

    3. Südtirols Krankenhäuser brauchen mehr Hebammen

    4. Jährlich Hebammen ausbilden

    5. Hebammen in alle Sprengel Südtirols

    6. Wahlfreiheit bei der Geburt

    7. Wahlfreiheit bei der Hebamme

    8. Verbesserte Zusammenarbeit zwischen freiberuflichen Hebammen und Krankenhäusern

    9. Mehr Sensibilisierungsarbeit für Hebammen

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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