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    Die Feuerstein-Sieger

    img_2920Beim Feuerstein Skiraid am Ostermontagmontag holten sich mit David Thöni und Dimitra Theocharis zwei absolute Topathleten den Tagessieg.

    Am Ostermontag ist die Erstausgabe des selektiven Skitouren-Wettkampfs im Pflerschtal über die Bühne gegangen. Mit Lokalmatador David Thöni und Dimitra Theocharis holten sich zwei absolute Topathleten den Tagessieg. Der ASV Gossensass Sektion Skialp um OK-Chefin Stefanie De Simone kann auf eine erfolgreiche Premiere des Feuerstein Skiraid zurückblicken.

    Der Startschuss zum Feuerstein Skiraid erfolgte bei frostigen Temperaturen pünktlich um 8.30 Uhr bei der Furtalm. Der Skitourenwettkampf musste in der Folge auf einer etwas kürzeren Strecke mit insgesamt 1560 Höhenmetern im Aufstieg ausgetragen werden, weil der gesamte Gletscherbereich im Pflerschtal in eine dicke Nebelhülle gepackt war.

    Schon wenige hundert Meter nach dem Start setzte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe ab, der unter anderem die Topfavoriten Manfred Reichegger (Mühlwald) und der Sarner Martin Stofner, sowie das aufstrebende Südtiroler Talent Alex Oberbacher angehörten. Bei der zweiten Abfahrt unterlief den führenden Athleten aber aufgrund eines Missverständnisses ein Missgeschick, das ihnen wohl den Sieg gekostet haben dürfte: Das Quintett fuhr nämlich zu weit ab und musste deshalb zusätzliche 150 Höhenmeter zurücklegen.

    Thöni kennt kein Pardon

    img_2921Dieses Schlamassel nutzte Lokalmatador David Thöni eiskalt aus. Der Gossensasser überholte seine Konkurrenten, ließ bei den anschließenden beiden Aufstiegen und der langen Schlussabfahrt ins Tal nichts mehr anbrennen und kam nach 1:38.33 Stunden als Erster im Ziel bei der Furtalm an. Damit war ihm der Sieg bei der Premiere seines Heimrennens gewiss. Platz zwei ging an den Trentiner Gabriele Fedrizzi (Brenta Team/1:39.48), während es der mehrfache WM-Medaillengewinner Manfred Reichegger (Heeres-Sportgruppe/1:40.05) trotz unfreiwilliger zusätzlicher Höhenmeter als Dritter noch aufs Podium schaffte.

    Bei den Frauen setzte sich Topfavoritin Dimitra Theocharis durch. Die Skibergsteigerin aus Tolmezzo (Provinz Udine) gewann auf der kürzeren Damen-Strecke mit einer Zeit von 1:36.12, vor der Gossensasserin Birgit Stuffer (1:38.57) und Barbara Oblasser aus Österreich (1:42.33).

    In der Altersklasse „Kadetten“ ging der Tagessieg an Nicolas Ploner (USD Badiasport), in der Kategorie „Espoir“ an Manuel Oberarzbacher (ASD Skialprace) und bei den Junioren an Simon Gasteiger (ASV Gossensass), bzw. Johanna Unterer (ASV Martell). Bei den Masters setzte sich hingegen Anton Steiner (ASV Martell) durch.

    Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz

    „Alles war heute noch nicht perfekt, aber wir können mit der Premiere mehr als zufrieden sein. Die Athleten haben die Strecke ausdrücklich gelobt, denn sie hat sich als sehr technisch und selektiv herausgestellt. Allen Teilnehmern möchte ich zu den gezeigten Leistungen gratulieren. Es wird mit Sicherheit eine zweite Ausgabe des Feuerstein Skiraid geben, und zwar aller Voraussicht nach am zweiten März-Wochenende 2018“, erklärte die sichtlich zufriedene OK-Chefin Stefanie De Simone abschließend.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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