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    Das ist die E-Mail

    img_2856Nach den Enthüllungen der TAGESZEITUNG herrschte auf der Aktionärsversammlung der Südtirol Volksbank große Verlegenheit.

    Nach den Enthüllungen der TAGESZEITUNG zum Versuch der Volksbank-Generaldirektion, die Stimmung auf der Aktionärsversammlung mit Ghost-Rednern zu beeinflussen, herrschte am Samstag große Verlegenheit.

    Noch liegt keine offizielle Stellungnahme der Volksbank zur fragwürdigen E-Mail von VB-Vizegeneraldirektor Stefan Schmidhammer (Kürzel: SS) vor.

    Die E-Mail von Stefan Schmidhammer: Kürzel SS

    Die E-Mail von Stefan Schmidhammer: Kürzel SS

    In der offiziellen Aussendung der Volksbank zur Mitgliederversammlung ist von der E-Mail (die, weil so unglaublich, am Samstag von einigen UserInnen und auch von LeserInnen der TAGESZEITUNG fälschlicherweise für einen Aprilscherz gehalten wurde) bezeichnenderweise keine Rede.

    Das ist die E-Mail, die für großes Aufsehen gesorgt hat: TAGESZEITUNG Online druckt sie exklusiv ab.

    Die E-Mail spricht für sich, es erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar.

    volksbank-dokMehrere aufgebrachte Volksbank-Aktionäre haben sich am Samstag bei der TAGESZEITUNG gemeldet.

    Der Tenor: „Da hat wohl jemand die Bodenhaftung verloren …“

    Und so klingt die offizielle Stellungnahme der Volksbank zur Versammlung:

    Die Volksbank hat heute die erste Mitgliederversammlung in der neuen Rechtsform der Aktiengesellschaft abgehalten.

    dsc_0242Rund 1.000 Mitglieder sind der Einladung nach Bozen gefolgt. Volksbank-Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher berichteten über die Umwandlung in die AG, die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2016 und gaben einen Ausblick auf das laufende Jahr. Die Mitglieder haben heute zudem den bestehenden Verwaltungsrat bestätigt.

    Der Höhepunkt des Geschäftsjahres 2016 war die Umwandlung der Volksbank in eine Aktiengesellschaft. „Auch als Aktiengesellschaft halten wir an unserem Geschäftsmodell einer tief verankerten Regionalbank in Südtirol und im Nordosten Italiens fest“, sagte Volksbank-Präsident Otmar Michaeler.

    Das Geschäftsjahr 2016 ist insgesamt positiv ausgefallen, vor allem im Kerngeschäft konnte sich die Volksbank behaupten. Die Volumina haben sich positiv entwickelt, Zinsmarge und Nettokommissionen konnten auf einem hohen Niveau gehalten werden.

    Der Reingewinn 2016 belief sich auf 7,7 Mio. Euro.

    „Wir sind zwar froh, dass wir für 2016 einen Gewinn ausweisen konnten, aber zufrieden sind wir damit nicht. Unser Anspruch ist es, aus der Volksbank eine noch stärkere und renditekräftigere Bank zu machen“, sagte Volksbank-Präsident Otmar Michaeler.

    dsc_0272Die Bilanzsumme lag bei 9,3 Milliarden Euro. Das Eigenkapital hat mit 861 Mio. Euro den bisher höchsten Stand erreicht. Die harte Kernkapitalquote (CET 1 Ratio) lag zuletzt bei 11,7 Prozent und damit weit über den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen.

    Die Zahl der Volksbank-Mitglieder ist auf 59.900 angestiegen (zum 31.12.2016).

    Die Mitgliederversammlung hat die Bilanz genehmigt.

    Für das Geschäftsjahr 2016 hat der Verwaltungsrat der Mitgliederversammlung vorgeschlagen, den Gewinn den Rücklagen zuzuführen und keine Dividende auszuzahlen. Diesem Vorschlag wurde stattgegeben.

    Der Zeitraum für die Ausübung der Bezugs- und Vorkaufsrechte auf Aktien aus dem Rücktritt (im Zuge der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft) wurde bis zum 21. April ausgeweitet.

    Die Mitgliederversamlung hat in diesem Zusammenhang beschlossen, dass Aktien, die nicht innerhalb 21. April von Mitgliedern über das Bezugsrecht bzw. Vorkaufsrecht bezogen wurden bzw. nicht bei interessierten Dritte platziert wurden, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Banca d’Italia – von der Bank angekauft und in Folge veräußert werden können.

    „Mit diesem Schritt beabsichtigt die Volksbank die Auszahlung innerhalb der gesetzlichen Fristen zu gewährleisten und schließt damit das Auszahlungsverfahren ab“, sagte Michaeler.

    Der Handel der Volksbank-Aktie wird voraussichtlich ab Mitte Juni auf der neuen Handelsplattform Hi-MTF aufgenommen.

    Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der Verwaltungsrat neu gewählt: Die Liste mit den bisherigen Verwaltungsräten wurde bestätigt. Damit sind Otmar Michaeler, Lorenzo Salvà, Maria Giovanna Cabion, Marcello Alberti, Lorenzo Bertacco, David Covi, Philip Froschmayr, Lukas Ladurner, Alessandro Marzola, Giuseppe Padovan, Margit Tauber und Gregor Wierer auch für den Zeitraum bis 2019 im Verwaltungsrat der Volksbank tätig.

    Otmar Michaeler wurde als Präsident vom Verwaltungsrat bestätigt, ebenso Maria Giovanna Cabion und Lorenzo Salvà als Vizepräsidenten.

    Die Jahresvergütung und das Sitzungsgeld für die Verwaltungsräte im selben Zeitraum wurden bestätigt.

    Die Mitgliederversammlung hat den Bericht zur Umsetzung des Vergütungssystems im Jahr 2016 zur Kenntnis genommen und geringfügige Anpassungen des Vergütungssystems 2017 genehmigt. Das Vergütungssystem sieht vor, dass die variable Vergütung des Top-Managements an die nachhaltige Erreichung der Unternehmensergebnisse gekoppelt ist. Die Mitgliederversammlung hat den Vergütungsplan (Stock Grant Plan) für das Jahr 2017 genehmigt, der die Prämienzahlung unter bestimmten Voraussetzungen in Form von Volksbank-Aktien regelt.“

    Die TAGESZEITUNG wird am Dienstag in der Print-Ausgabe berichten, was am Samstag hinter den Kulissen gelaufen ist – und wie die Stimmung unter den Mitgliedern wirklich war.

     

     

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    Kommentare (7)

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    • andreas

      Doch kein Aprilscherz 🙁
      So einen Text schickt doch kein halbwegs denkender Mensch mit Mail. Das wird intern besprochen.

    • franz

      „Diese Geschichte beweist, dass die Volksbank ihre Mitglieder/Aktionäre für dumm verkauft.“[…] wie es zum Thema: “ Im Namen des Johannes“ hieß.
      http://www.tageszeitung.it/2017/04/01/der-volksbank-skandal/#comment-344138
      Nicht nur diese Geschichte beweist, dass die Volksbank ihre Mitglieder/Aktionäre für dumm verkauft.“
      Schon die Tatsache, dass der Wer der Aktie beinahe halbiert wurde, Grund dürfte die Unfähigkeit der Mager der Volksbank sein Volksbank-Generaldirektor Johannes Schneebacher &Präsident Otmar Michaeler ähnlich wie bei der Südtiroler Sparkasse auch noch mit ziemlich fragwürdigen um nicht zu sagen Mafiöse Methoden ihre Gehälter zu rechtfertigen versuchen.
      Nachdem sie durch falsches Management – leichtfertige Kreditvergabe und finsteren Machenschaften den Karren an die Wand gefahren haben und die Kleinsparer um ihr Erspartes gebracht haben
      Anstatt diese Manager zu entlassen bzw. zur Rechenschaft zu ziehen wurden sie für weitere 2 Jahre bis 2019 im Verwaltungsrat der Volksbank im Amt bestätigt.
      Nicht genug die Kleinsparer die ihr Geld verlieren bzw. der Steuerzahler dürfen auch noch mit ihren Steuergeld sich bei der Bankenrettung beteiligen.
      ( 20 Milliarden zur Bankenrettung vorgesehen durch einen Dekret der Regierung Gentiloni ( PD ), nachdem die Regierung Letta ( PD ) 2014 Mps mit 4 Milliarden € IMU -Geld Mps -Bank gerettet hat.
      Präsident Otmar Michaeler stellte gestern bei der Hauptversammlung eine Fusion mit der Südtiroler – Sparkasse in den Raum, anschließend wird man wohl ähnlich wie bei MPS -Bank, Banca Popolare di Vicenza , Banca Etruria usw. einen Antrag zur Rettung der Bank stellen.
      Und wir “Steuerzahler“ bezahlen die Zeche, für leichtvergebene Kredite bzw. finstere Machenschaften
      http://www.tageszeitung.it/2017/04/01/der-volksbank-skandal/#comment-344138

    • george

      Die Volksbank ist keine Bank mehr für das Volk, aber auch keine Erfolgsbank mehr, höchstens für deren Manager. Sie halten sich schon ihren Geldbauch hoch, wie man im Bild bei einem der beiden sieht.

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