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    „Unglaubliche Hasstiraden“

    Sven Knoll

    Sven Knoll

    Nachdem ein PD-Senator ein Referendum zur Abschaffung der Autonomie angeregt hat, fordert die Süd-Tiroler Freiheit die SVP auf, ihren Koalitionspartner einzubremsen.

    Die Süd-Tiroler Freiheit ist empört.

    Der Senator des Partito Democratico, Stefano Esposito, hat vor wenigen Tagen in einer italienischen Fernsehsendung unglaubliche Hasstiraden“ gegen Südtirol losgelassen und zur Beseitigung der vermeintlichen Privilegien ─ die angeblich Schuld an der italienischen Finanzkrise seien ─ ein Referendum zur Abschaffung der Autonomie gefordert.

    „Angesichts derartiger Entgleisungen stellt sich die Frage, wie lange die SVP und LH Kompatscher noch schweigend dabei zusehen wollen, wie ihr Koalitionspartner Südtirol in den Dreck zieht und die Autonomie untergräbt“, schreibt die Süd-Tiroler Freiheit am Montag in einer Aussendung.

    Wer so einen Koalitionspartner hat, braucht keine Feinde mehr in Rom. Die Untätigkeit der SVP, die alledem schweigend gegenüber steht und einfach dabei zusieht, wie das Ansehen Südtirols beschmutzt und die Autonomie frontal angegriffen wird, ist unverantwortlich“, so Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

    Anstatt das eigene Versagen der italienischen Politik anzuprangern, würden die autonomen Regionen zu den Sündenböcken gemacht. „Diese Hetze, die in Italien vor allem gezielt gegen Süd-Tirol betrieben wird, fällt auf fruchtbaren Boden und wird früher oder später politische Konsequenzen nach sich ziehen“, so Knoll.

    Südtirol brauche eine Regierung, die endlich handelt und sich vehement gegen diese Angriffe stellt. „Ein Koalitionspartner wie der PD, der die Rechte der Südtiroler mit einem Referendum abschaffen will, ist nicht länger tragbar“.

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