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    Bremse im Kopf?

    Kommandant Pirat und BM Rösch

    Kommandant Pirat und BM Rösch

    In Meran ist die Zahl der Verkehrsunfälle zurückgegangen. BM Paul Rösch sagt: Wegen der Speed-Boxen.

    44 Unfälle weniger im Vergleich zum Vorjahr, 1.933 mit Hilfe von Radargeräten festgestellte Geschwindigkeitsüberschreitungen (2015, als es die Speedchecks noch nicht gab, waren es 174) aber auch immer mehr BürgerInnen, die nicht angeschnallt fahren (+137) oder dabei mit dem Handy telefonieren (+79).

    Das sind einige Eckdaten aus dem Tätigkeitsbericht 2016 der Meraner Stadtpolizei, den Kommandant Fabrizio Pirat am Mittwoch präsentiert hat.

    „Die rückläufige Zahl der Unfälle ist eine äußerst positive Nachricht“, sagte Bürgermeister Paul Rösch.

    Hatte es 2015 noch 409 Mal gekracht, waren es 2016 noch genau 365 Unfälle.

    Der Rückgang sei nicht zuletzt auf die Wirkung des Speed-Check-Boxen zurückzuführen, mit denen die Zahl der Autos, die zu schnell unterwegs sind, stark gesunken sei, so Rösch.

    Insgesamt zugenommen (von 13.408 auf 13.733 Fällen) haben hingegen die Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung:

    1.285 FahrerInnen haben Beschilderung und Ampeln missachtet (2015: 750), 68 waren hingegen betrunken am Steuer unterwegs, 208 ohne angeschnallt zu sein, 123 benutzten ihr Handy während der Fahrt. 2.034 LenkerInnen haben die Geschwindigkeitsgrenzen überschritten. Davon wurden 1.933 mit Hilfe von Radargeräten, das heißt von den Speed-Checks, auf frischer Tat ertappt.

    Kommandant Piras kündigte außerdem an, die Stadtpolizei werde in Zukunft auch ein automatisches Kontrollgerät einsetzen, um zu überprüfen, ob ein Auto versichert ist und der vorgeschriebenen Revision unterzogen wurde.

     

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    Kommentare (8)

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    • bernharthans

      Meran sollte verkehrsfrei werden, dann sterben die Lauben ganz aus, ist es das was Meran will???
      Mit Rösch hat Meran einen Schritt nach hinten gemacht, ohne Autos weniger Gäste.
      Verkehrsunfälle sind weniger geworden, wegen der Speed- Check Boxen, das ist das dümmste was ich gehört oder gelesen habe, die Speed-Check Boxen bezeichne ich als Abzocke, moderne Wegelagerei wie im Mittelalter. Die Polizisten sollten, wenn schon kontrolliert und gestraft wird die Strafen an Ort und Stelle aushändigen und über Post mit Mehrkosten versenden, das treibt die schon zu hohen Strafen noch höher . Perention wird vernachlässigt, Hausverstand haben die meisten Uniformierten auch keinen. mit der ganzen Elektronischen Überwachung brauchen wir in Zukunft auch keine Uniformierten mehr, welche sich gegenseitig mit Busgelder übertrumpfen wollen und tun auf kosten der gering Verdiener.
      Das einzige positive, ist wenn Fahrzeuge überprüft werden, ob sie versichert und fahrtauglich sind. Wünsche, dass alle Uniformierten eine Kurs besuchen , mit dem Thema wie geht man mit Verkehrsteilnehmer um, bei welchen Höflichkeit und Anstand gelehrt wird.

      • kurtduschek

        Was ist denn so schlimm daran, wenn man sich an die Geschwindigkeits-beschränkung halten soll. Wem es zu lagsam geht, der soll halt bezahlen. Hektik ist sonst schon genug im Leben, ich halte es mit mehr Gelassenheit. Der Einwand mit der mangelhaften Höflichkeit seitens der Stadtpolizei wird immer wieder zum Thema gemacht, vermutlich doch ein Problem. Es sollte von den zuständigen Kontrollorganen mehr Beachtung findem.

        • bernharthans

          Ich habe nicht geschrieben, dass ich gegen Geschwindigkeitskontrollen bin, nur wie sie gemacht werden ist eine Frechheit, die Uniformierten verstechen sich hinter Büsche und Einfahrten und versenden die Strafbescheide mit Mehrkosten,Wenn sie schon strafen sollen sie auch die Courage habe er den Übertreter direkt mitzuteilen.

    • hubi

      Abzocke nichts anderes ist das. Anstatt zu veranlassen, dass der Verkehr zügig vorangeht, dass es genug Parkmöglichkeiten gibt, dass den Leuten am Ende des Monats noch ein paar Euro bleiben. Unfähge Politiker, verlogen und scheinheilig.

    • franz

      Ach ja da gäbe es noch das Bettelverbot, was für den grünen Bürgemeister natürlich kein Grund ist, diesbezüglich Kontrollen durchzuführen, schließlich sind diese schwarzen Bettler die vor jedem Geschäft stehen ja seine Gäste. Alles junge guternährte Männer die in Verona auf Kosten des Steuerzahlers 35 € – 50 € in 4 Sternen Hotel logieren mit allem drum und dran, mit IPHONE von der Caritas um früh Morgens mit den Zug, natürlich gratis von Verona nach Meran – Bozen, Bruneck usw. zu fahern und am späten Abend wieder zurück in ihr Hotel zu fahren.
      Bettelverbot- Gemeinde Meran -Stadtpolizeiverordnung
      genehmigt mit Beschluss NR 48/GR vom 5/9/2013
      abgeändert mit Beschluss NR 90/GR vom 12.12.2013
      abgeändert mit Beschluss NR. 49/GR vom 30.5.2016
      Artikel 5 / bis – Bettelverbot

    • yannis

      Rösch &Co kann sich schon was darauf einbilden, dass in seinen 37tausend Einwohner Kaff es mehr STAATS-Organe gibt die den Bürger auf Schritt und Tritt überwachen, als es jemals in einer vergleichbaren DDR Stadt an VOPOS (Volkspolizei) gegeben hat.

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