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    Entzogene Lizenz

    taxi-waltherplatzDer Bozner Taxler, der eine Frau verprügelt haben soll, darf einen Monat lang den Job nicht ausüben. Der Bürgermeister hat ihm die Lizenz entzogen.

    Erneut ein Paukenschlag im Fall des Bozner Taxiers, der eine Frau verprügelt haben soll.

    Nachdem die zuständige Gemeindekommission den Taxler vergangene Woche zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro verurteilt hatte, hat Bürgermeister Renzo Caramaschi am Montag den Beschluss „umgedreht“.

    Caramaschi hat dem Taxler die Lizenz für die Dauer eines Monats entzogen.

     

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    Kommentare (8)

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    • watschi

      hier steht aussage gegen aussage und der taxler wird vor dem prozess schon betraft? da ist wohl politische taktik dahinter, anders ist dieses urteil nicht zu erklären

    • pantone

      Im Mittagsmagazin von RAI Südtirol war ein Ausschnitt der Auseinandersetzung zu hören, welche der Fahrgast, die 33 – jährige Frau, mit ihrem Smartphone aufgenommen hat.

      Was da zu hören war, reicht meiner Meinung nach für die Suspendierung der Lizenz von einem Monat.

    • franz

      “Der Taxler bestritt in seiner Stellungnahme den Vorwurf. Er verwies hingegen darauf, sich in mindestens fünf anderen Punkten strikt an die Taxi-Ordnung gehalten zu haben. Etwa in dem er eine betrunkene Person aus seinem Fahrzeug wies (die Frau war laut dem Bericht der Polizei alkoholisiert) und die Polizei verständigte.
      Alles andere, so der Taxler in seiner Stellungnahme, sei Gegenstand eines Strafverfahrens gegen ihn und den Fahrgast ( beide hatten sich gegenseitig angezeigt).
      http://www.tageszeitung.it/2017/01/27/blaues-auge-2/
      Der Fall ( die beiden Anzeigen 1 vom Taxifahrer 2 von der Frau ( Fahrtgast ) wird also erst bei Gericht verhandelt, womit festgestellt werden muss wehr Täter bzw. wer Opfer ist.
      Ich mich frage daher der wie links-grüne- Bürgermeister Caramaschi dazu kommt in dieser Angelegenheit den Gericht diesbezüglich in seiner Entscheidung vorzugreifen.
      Bürgermeister Caramaschi scheint anscheinend den Bürgermeistern anzugehören die sich als Sheriff aufführen und dabei sogar gesetzeswidrig handel, wie z. B beim Halteverbot am Boznerboden:
      Von Sheriff sprechen die Verfassungsrichter So ein Halteverbot ist nicht nur wirkungslos lächerlich und undurchführbar, sondern auch rechtswidrig.
      Grundsatzurteil vom Verfassungsgericht:
      “ Illegali i poteri di sceriffo ai sindaci
      “la sentenza 7.Aprile 115/2011 della Corte Costituzionale ha dichiarato illegittima una parte del pacchetto sicurezza. – del 2008)
      http://www.ilsole24ore.com/art/notizie/2011-04-07/consulta-boccia-norma-sindacisceriffi-221257.shtml?uuid=AByS22p
      Genauso rechtswidrig sind wohl auch die Lösungsvorschläge des Stadtviertelrates von Stadträtin Maria Lorenzini, Vorsitzend der Bozner Taxikommission (Verkehrsstadträtin Lorenzini will die autoverkehrsfreien Zonen ausdehnen ) http://www.tageszeitung.it/2016/10/24/big-brother-in-bozen/
      “Die Einführung eines generellen Kontaktverbots zwischen Prostituierten und Freier in bewohntem Gebiet (nach dem Vorbild Paduas mit Strafen von bis zu 500 Euro), faktisch ein Halteverbot für die gesamte Stadt“. Urteil des Kassationsgerichts -2013-stop multe per chi si ferma in auto accanto a una prostituta
      http://www.ilgiornale.it/news/cronache/cassazione-stop-multe-chi-si-ferma-auto-accanto-prostituta-939018.html

    • ft

      Bravo Caramaschi. Jemand der einen öffentlichen Dienst ausübt, hat die Auflage
      sich gesittet zu benehmen. Wird der Fahrgast ausfällig wird hat er die Polizei zu rufen, und nicht Selbstjustiz zu üben. Leute die glauben wir seien im wilden Westen, haben in einem öffentlichen Konzessionsdienst nichts zu suchen.

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