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    Die Spurensuche

    Die Spurensuche in der Mordwohnung (Fotos: Carabinieri)

    Die Spurensuche in der Mordwohnung (Fotos: Carabinieri)

    Der Mordfall Kurt Huber ist noch immer nicht aufgeklärt. Nun haben die Spurentechniker der Carabinieri einen neuen Lokalaugenschein vorgenommen.

    Wer hat Kurt Huber umgebracht?

    Der Bluttat von Niederrasen liegt nun bereits einen Monat zurück. Der 71-jährige Kurt Huber war tot in der Wohnung aufgefunden worden.

    Getötet mit acht Messerstichen.

    Vom Täter und von der Tatwaffe fehlt noch jeder Spur.

    Mehrere Zeugen hätten sich freiwillig gemeldet, um Auskunft zum Mordfall Kurt Huber zu erteilen, heißt es bei den Carabinieri. Aussagen, die nun am Tatort überprüft würden.

    Am Dienstag  rückten mehrere Spurensicherungs-Experten der Carabinieri-Sondereinheit RIS Parma in der Wohnung in Niederrasen an.

    Zu dem Mordfall laufen derzeit zwei Beweissicherungsverfahren:

    20170110-i-carabinieri-del-ris-sulla-scena-del-crimine-1Ein medizinisches zur genauen Klärung der Tatumstände des Mordes und ein psychiatrisches zur Feststellung der Zurechnungsfähigkeit der derzeit einzigen Tatverdächtigen.

    Es handelt sich um Dzenana Mangafic, der Ehefrau des Ermordeten. Die aus Sarajewo stammende Frau befindet sich auf freiem Fuß, sie wohnt in einer Wohnung in Antholz, die ihr von der Gemeinde zugewiesen wurde.

    Währenddessen bemüht sich die Spuren-Sicherung, die Tatdynamik im Detail zu rekonstruieren. Dzenana Mangafic hatte in mehreren Verhören erklärt, Huber bereits am 4. Dezember tot in dessen Wohnung aufgefunden zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von einem Ableben des Mannes in den frühen Morgenstunden des 5. Dezember aus.

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