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Junges Treffen

tretffen-tjg-tshDie SH und die JG haben sich getroffen. Welche Themen angesprochen wurden und welche Ziele man sich gesetzt hat.

Die Südtiroler HochschülerInnenschaft und die Junge Generation in der SVP trafen sich kürzlich zu einem gemeinsamen Austausch über aktuelle Themen und Anliegen von SchülerInnen und Studierenden. Ziel ist es, eine stärkere Vernetzung zwischen den Organisationen zu schaffen.

„Wir haben uns über gemeinsame Schwerpunkte unseres Tätigkeitsbereiches unterhalten und demnach stellt dieses Treffen den Startschuss einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen dar“, so Stefan Premstaller, Vorsitzender der JG und Benno Elsler, Vorsitzender der SH.

Die JG möchte sich verstärkt mit den Anliegen von Schülern und Studierenden auseinandersetzen. Das Treffen mit den Vertretern der SH bot deshalb eine erste Möglichkeit, sich auszutauschen und kennenzulernen.

„Wir haben in Bezug auf Studierende und Schüler gemeinsame Anliegen, die es zu besprechen und zu vertiefen gilt. Die SH ist diesbezüglich ein logischer Ansprechpartner“, stellte Stefan Premstaller im Vorfeld des Treffens fest. „Wir als SH setzen uns seit 60 Jahren aktiv für die Interessen von Schüler und Studierenden im In- und Ausland ein. Ein Treffen mit der JG ermöglicht es uns, Synergien herzustellen, um auch in Zukunft die Interessen aller Südtiroler SchülerInnen und Studierenden bestmöglich zu vertreten“, so Benno Elsler weiter.

Einen besonderen Schwerpunkt des Treffens stellte der Bereich der Studienförderungen sowie der Rückerstattung von Studiengebühren dar. Die beiden Jugendorganisationen besprachen in diesem Zusammenhang auch das Thema der Einheitlichen Einkommens- und Vermögenserklärung (EEVE), die mit 1. Januar in Kraft getreten ist. Besonders das Heranziehen der EEVE als Berechnungsgrundlage wird skeptisch betrachtet, da man die Folgen noch nicht abschätzen könne und die erhoffte Entbürokratisierung für die Studierenden wohl ausbleiben wird.

Ein weiteres gemeinsames Anliegen der JG und der SH bildet das leistbare Wohnen. Das Land fördere zwar die Einrichtung von Heimplätzen, die Möglichkeit in Wohngemeinschaften zu leben, wurde bisher aber wenig berücksichtigt. Die Vertreter der HochschülerInnen bemängeln zudem den Miet- und Immobilienmarkt in Südtirol.

Diskutiert wurde zudem auch die Anerkennung von ausländischen Studientiteln sowie von Abschlüssen an Fachhochschulen. Die SH setzt in diesen Bereichen verstärkt auf Beratung, um Interessierte bereits vor Beginn eines Studiums umfassend über die Anerkennungschancen und -risiken zu informieren. Die Vertreter der JG und der SH sind sich einig, dass die Lösung dieses Problems nur auf gesamteuropäischer Ebene stattfinden könne.

Die JG wird die gemeinsamen Anliegen an die politischen Entscheidungsträger weiterleiten und im Austausch mit der SH bleiben. Weitere Treffen sollen bald folgen.

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