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    Lügen- oder Lücken-Arno?

    kompatscher-pöder-streitDer Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, wirft LH Arno Kompatscher vor, er schmücke sich zum Jahreswechsel mit fremden Federn.

    Der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, wirft Landeshauptmann Arno Kompatscher vor, in Stellungnahmen zum Jahreswechsel die Unwahrheit zu verbreiten und sich mit fremden Federn zu schmücken.

    So behaupte der Landeshauptmann in Jahreswechsel-Tweets, die Leibrenten abgeschafft und die Politikkosten merklich gesenkt zu haben.

    bildschirmfoto-2016-12-28-um-13-37-21Pöder stellt klar: 

    „Die Leibrenten wurden 2012 vom Regionalrat abgeschafft und die Abgeordnetengehälter wurden auch in der letzten Legislatur deutlich reduziert, unter das Limit des Monti-Dekrets gebracht.

    Arno Kompatscher spielte damals in der Landespolitik keine Rolle. 2014 mit dem Reformgesetz erfolgte nur eine authentische Interpretation zu den umstrittenen Vorschusszahlungen, die Abschaffung der Leibrenten war bereits 2012 erfolgt.

    Demgegenüber hat Landeshauptmann Arno Kompatscher sein um rund 6.000 Euro über dem Monti-Limit liegendes Gehalt seit Amtsantritt 2014 bis heute zum Jahreswechsel 2016/2017 erfolgreich verteidigt.

    Zum Jahreswechsel 2017 ist es sehr gewagt, sich mit etwas aus dem Jahr 2012 zu schmücken und dazu noch am Ende eines Jahres, in dem der LH seine eigenen Schäfchen erneut ins Trockene Gebracht hat.“

    Andreas Pöders polemisches Fazit:

    „Entweder Kompatscher verbreitet bewusst Unwahrheiten, wäre also ein Lügen-Arno oder er hat Gedächtnislücken, wäre also ein Lücken-Arno.“

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    Kommentare (15)

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    • yannis

      Herr Kompatscher wird diesen „göldenen Preis“ den er vor einiger Zeit erhielt, erneut gerecht ?

    • franz

      „Entweder Kompatscher verbreitet bewusst Unwahrheiten, wäre also ein Lügen-Arno oder er hat Gedächtnislücken, wäre also ein Lücken-Arno.“ oder gehört es zum postfaktischen Zeitalter von den Arno kürzlich selbst Gebrauch machte.
      LH Kompatscher auf “rai südtirol“ 09.11.2016 20:00
      “Wir leben in einer Zeit wo Fakten nicht mehr Zählen, wo Emotionen zählen, einfache Lösungen aufgezeigt werden wo man Unwahrheiten verbreiten kann und dafür trotzdem nicht abgestraft wird“.(…..)
      “ Das Jahr 2016 war kein leichtes für Europa. Kompatscher nennt den Brexit, den Populismus, das postfaktische Zeitalter, ( Der Begriff postfaktische Politik bezeichnet ein politisches Denken und Handeln, bei dem Fakten nicht mehr im Mittelpunkt stehen. )
      das „Europa-Bashing“. Und dann war da noch die Flüchtlingskrise, die in Südtirol besonders gefühlt worden sei – doch nicht aufgrund der Migranten selbst: „1400 Flüchtlinge auf rund 500.000 Einwohner in Südtirol sind kein Ausnahmezustand“, sagt Kompatscher.
      Doch Aussicht, dass am Brenner ein „Grenzmanagement“ eingerichtet werden könnte, habe Südtirol besonders betroffen gemacht. „Heute“, so betont der Landeshauptmann, „steht am Brenner kein Zaun. Das ist auch der Vermittlungsrolle Südtirols zu verdanken.“
      https://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Lokal/Was-2016-passiert-ist-darf-sich-nicht-wiederholen
      Nun, dass Arno öfters mit postfaktischen Schönreden bzw. mit verdrehen und schönreden der Fakten-seine Bürger belügt und verascht dürfte bereits jeden Dorftrottel aufgefallen sein..
      Wenn es um seinen Gehalt geht, verweist Kompatscher auf die Autonomie Kompetenzen, beim Flüchtlingsthema verweist der LH gerne auf die Zuständigkeit des Staates.
      Generalvikar Eugen Rungaldier von der Katholischen Kirche auf “rai südtirol 21.10.2016. 20:00 “ meint nicht der der Staat ist für die Aufnahme der Flüchtlinge in Südtirol zuständig wie zum Teil bewusst oder aus politischen Gründen behauptet wird sonder auf Grund des Autonomiestatuts das Land und kann demensprechen autonom entscheiden wie viele Flüchtlinge wir aufnehmen.

    • franz

      Apropos Flüchtlinge 1400 Flüchtlinge: es war LH Kompatscher selbst, der im Anschluss an das Treffen in Rom, zur Journalistin der hiesigen Rai “ Tagesschau rai südtirol 07.10.2016 20:00“ 1:00 “
      wörtlich gesagt hatte: “Um die Zahl 1.700 zu erreichen werden uns nur mehr weitere 250 Personen zugewiesen..” .“
      „Das Zaun-Material war schon angeliefert“, sagt Kompatscher spöttisch. „Es liegt noch heute ungenutzt am Brenner.“ (…….)
      http://www.tageszeitung.it/2016/07/07/wir-haben-noch-wuensche/
      Der Zaun liegt dort und wird aufgezogen, sollte Italien das Abkommen nicht halten. sagt Österreichs Innenminister Sobodka.
      http://www.welt.de/politik/ausland/article154866418/Oesterreich-bereitet-Schliessung-des-Brenners-vor.html

    • zusagen

      ich frage mich für was wir eine Opposition überhaupt noch brauchen? Reicht denn der Stuss von yannis und Franz nicht aus? Im Ernst, im Vergleich zu diesen beiden Vögeln ist Pöder doch echt eine lahme Ente.
      Und für diesen billigen Senf kassiert Pöder auch noch Geld?

    • gynne

      Was wir nicht brauchen sind Ignoranten ,wie Sie es sind . Diejenigen ,die Menschen verteidigen , die bewusst Lügen verbreiten sind sicher keinen deut besser . Ihre Freunde (sollten Sie überhaupt welche haben) ,können einen nur Leid tun, da sie sicher nach Strich und Faden von IHNEN Belogen und Beschissen werden .

    • sepp

      gynne konn i dir lei recht geben vogebens hot er nett in LB bekommen inser LH

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