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    Das Abkommen

    Tito Boeri und LH Arno Kompatscher

    Tito Boeri und LH Arno Kompatscher

    46.850 Südtiroler Arbeitnehmer des Privatsektors erhalten dank dieses Abkommens demnächst ein Schreiben mit den Beträgen von Altersbezügen samt Zusatzrente.

    Am Freitag haben Landeshauptmann Arno Kompatscher in seiner Rolle als Präsident der Regionalregierung und der Präsident des staatlichen Vorsorgeinstitut NISF/INPS, Tito Boeri, das Abkommen unterzeichnet, das die Zusatzrente des regionalen Zusatzrentenfonds in den Angaben des Schreibens des NISF/INPS „Meine Rente“ integriert.

    46.850 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Privatsektors mit Wohnsitz in der Region Trentino-Südtirol werden demnächst das Schreiben ‚Meine Rente‘ mit allen Informationen zu ihren künftigen Altersbezügen erhalten. Das Schreiben enthält zum einen das Datum der Pensionierung, berechnet nach den derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen. Außerdem führt es eine Schätzung des monatlich vom staatlichen Vorsorgeinstitut INPS ausgezahlten Rentenbetrags an sowie die Höhe der Zusatzrente, die vom regionalen Zusatzrentenfonds ausgezahlt wird, in den man eingeschrieben ist.

    Diese Initiative stützt sich auf das Abkommen zwischen der Region Trentino- Südtirol und dem staatlichen Vorsorgeinstitut NISF/INPS, das Arno Kompatscher und Tito Boeri heute formell unterzeichnet haben. „Durch die Aktion ‚Meine Rente‘ kann die Vorsorgekultur der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter verbessert werden”, unterstrichen der Landeshauptmann und der Präsident des NISF/INPS.

    „Sicher kennen Sie bereits alle die Initiative des NISF/INPS auf gesamtstaatlicher Ebene. Diese sieht vor, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch das Schreiben ‚Meine Rente‘ über ihre Altersabsicherung informiert werden”, sagte Kompatscher bei der Eröffnung der Pressekonferenz.

    „Die Initiative der Region Trentino-Südtirol ergänzt die Informationen des Schreibens ‚Meine Rente‘ ”, erklärte Boeri. „Sie ermöglicht den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Trentino und in Südtirol, sich einen detaillierten Gesamtüberblick über ihre Altersvorsorge zu verschaffen, da sie nicht nur die voraussichtliche öffentliche Rente, sondern auch die Zusatzrente erfahren. Dies trägt zu einer Verbesserung der Vorsorgekultur und somit zu einer besseren Zukunftsplanung der Beschäftigten bei.“

    „Bei den Einschreibungen der Arbeitnehmer in Zusatzrentenfonds sind wir italienweit an erster Stelle. Durch das Abkommen mit dem Vorsorgeinstitut NISF/INPS bieten wir über Pensplan als erste Region in Italien den Angestellten im Privatsektor, die Mitglied in einem Zusatzrentenfonds sind, einen zusätzlichen Service. Es handelt sich hierbei um eine äußerst wichtige, wenn auch teilweise delikate Information“, fügt Landeshauptmann Kompatscher hinzu. „Einige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden vielleicht überrascht oder sogar enttäuscht sein von dem, was sie lesen. Positiv und wichtig ist das Ganze in jedem Fall: So wissen alle, wie es um die eigene Pension steht, und können rechtzeitig zusätzlich vorsorgen, um ihr Alter abzusichern.“

    Im Bereich der Zusatzrente leistet die Region Trentino-/Südtirol seit vielen Jahren Pionierarbeit. „Dank der Sensibilisierung durch die Region und Pensplan”, sagte die Regional-Assessorin für Zusatzvorsorge, Violetta Plotegher, „sind in Südtirol und im Trentino im Vergleich zum übrigen Italien doppelt so viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einen Zusatzrentenfonds eingeschrieben.”

    Doch wie wurden die 46.850 Personen ausgewählt, die das Schreiben erhalten werden? Das ist schließlich weniger als ein Drittel der über 190.000 Mitglieder der Zusatzrentenfonds. „Bei diesen Personen handelt es sich um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Privatsektors, die keinen Zugriff auf die Onlinedienste des NISF/INPS haben, in der Region Trentino-Südtirol ansässig sind und keine komplexe Rentensituation aufgrund Einzahlungen in verschiedene Rentenkassen und Zusammenlegung von Versicherungszeiten haben“, erklärten der Landeshauptmann und die Assessorin für Zusatzvorsorge.

    Besonders hervorgehoben wurde, dass „nicht nur die Zusatzrentenfondsmitglieder, sondern alle Bürgerinnen und Bürger der Region Anspruch auf eine kostenlose, professionelle und neutrale Beratung bei einem Pensplan-Infopoint haben. Der Erfolg dieses Informationsnetzwerks“, sagt Plotegher, „ist eben die Präsenz vor Ort in der gesamten Region. Das Schreiben ‚Meine Rente‘ soll der Bevölkerung vermitteln, dass die Region den Aufbau einer Zusatzrente im Sinne einer sozialen Unterstützung mit allen Mitteln fördert.“

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