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    Den Ehemann verräumt?

    Ein Polizeiauto (Foto: Regionews.at)

    (Foto: Regionews.at)

    Spektakuläre Wende im Fall des Toten in Söll in Tirol: Das Opfer soll von einem 28-jährigen Griechen erschossen worden sein. Die Ehefrau des Opfers soll von den Tatplänen gewusst haben.

    Es war ein Lkw-Lenker, der am 7. November in Söll bei Kufstein hinter einer Leitschiene die Leiche eines Mannes entdeckte.

    Das Opfer konnte von der Polizei rasch identifiziert werden. Es handelte sich um einen 31-jährigen Münchner, der erschossen worden war. Die Leiche war direkt an einem Abgrund abgelegt worden.

    Nun kam es in diesem Mordfall zu einer spektakulären Wende:

    Ein 28-jähriger Grieche und die 31-jährige Ehefrau des Mordopfers, eine Deutsche, sind festgenommen worden. Die Frau soll von der Tat gewusst und sie nicht verhindert haben.

    Der Fundort der Leiche (Foto: Polizeidirektion Tirol)

    Der Fundort der Leiche (Foto: Polizeidirektion Tirol)

    Der 28-Jährige war bereits vergangenen Freitag in München festgenommen worden. Alle drei hätten sich gekannt und waren miteinander befreundet, berichtete die Tiroler Tageszeitung unter Berufung auf Aussagen von Markus Kraus vom Polizeipräsidium München.

    Das Motiv für die Tat sei noch nicht restlos geklärt.

    „Aber möglicherweise wollten der Tatverdächtige und die Frau zusammenkommen und den Mann deswegen aus dem Weg räumen. Vielleicht ging es aber auch um häusliche Gewalt, und der 28-Jährige wollte die Frau von ihrem Mann befreien“, sagte Kraus am Freitag auf einer Pressekonferenz in Innsbruck.

    Auf die Spur des Griechen waren die Ermittler über einen Autoschlüssel gekommen, der in Söll bei der Leiche dgefunden worden war. Der Schlüssel führte die Polizisten zum Autobesitzer nach München. Zunächst gingen die Beamten davon aus, dass es sich beim Autobesitzer um das Mordopfer handelte.

    Als die Münchner Kripo die Wohnung des mutmaßlichen Opfers durchsuchte, herrschte zunächst Verwirrung. Denn in den Räumlichkeiten wurde die Tatwaffe gefunden, berichtet die TT.

    Der Grieche soll die Tat „weitgehend gestanden“ haben.

    Und auch die Frau habe zugegeben, von der Tat gewusst zu haben. Bei der Tat selbst sei sie jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dabei gewesen, weiß die TT zu berichten.

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