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    „Vorwürfe fehl am Platz“

    Landesrätin Martha Stocker und Andreas Fabi

    Landesrätin Martha Stocker und Andreas Fabi

    Auch nach der 150.000 Euro schweren Einigung mit Ex-Sanitäts-Generaldirektor Andreas Fabi geht der Streit mit dem Land weiter. Martha Stocker verbittet sich „Fragen des Wortbruches.“

    Als „keine Frage des Wortbruches, sondern einer soliden Rechtsgrundlage“ bezeichnet Martha Stocker die erzielte 150.000-Euro-Einigung mit Andreas Fabi.

    Die SVP-Gesundheitslandesrätin entgegnet den Vorwürfen des ehemaligen Generaldirektors des Südtiroler Sanitätsbetriebes. „Eine korrekte öffentliche Verwaltung kann nur auf Basis einer soliden Rechtsgrundlage handeln“, betont LRin Stocker. Diese Klarheit in rechtlichen Fragen musste erst gefunden und verhandelt werden – was einige Zeit in Anspruch genommen hat. Eine frühere Lösung sei daher für diesen Fall nicht möglich gewesen.

    „Die Enttäuschung des ehemaligen Generaldirektors ist daher zwar verständlich, der Vorwurf eines Wortbruches jedoch völlig fehl am Platz – gerade nachdem ein für beide Seiten zufriedenstellender Vergleich gefunden und rechtliche Sicherheit gewonnen werden konnten“, erklärt Stocker.

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    Kommentare (10)

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    • realist

      Wenn man ohne einer soliden Rechtsgrundlage (laut Stocker) Versprechungen macht, dann sollte man zumindest dazu stehen.

      Immer dem Anderen so viel wie möglich schuld zuzuschieben ist zwar bei Beamten u. Politikern öfters üblich, aber hat nichts mit Korrektheit zu tun.

    • morgenstern

      Lache nie über Drachen, solang sie lebendig sind.

      (Bilbo Beutlin in „Der Hobbit“ von J.R.R. Tolkien )

    • andreas69

      Zwei Dinge sind hier sehr fragwürdig: 1) Warum wurde von der LR überhaupt ein Deal mit Fabi ausgehandelt? Wenn ein Direktor nicht mehr den politischen Vorgaben des Landesrats entspricht, kann ihm das Mandat entzogen werden, auch ohne Deal, außer der Vertrag sieht explizit etwas für diesen Fall vor. 2) „Rechtsklarheit“ wird hier mit den öffentlichen Geldern erwirkt; für diese Gelder müssten die Juristen oder mindestens die politischen Verantwortlichen des Landes „gerade stehen“. Für was bekommen sie sonst ihr Gehalt? Fazit: die Politik hat sich in diesem Fall äußerst fragwürdig verhalten und zudem öffentliche Gelder verschwendet. Ein Fall für den Rechnungshof!

    • owl

      160.000 Euro netto vom Steuerzahler an Herrn Fabi für 1,5 Jahre Nichtstun:
      Die Landesrätin äußert sich zufrieden.

      Ein offensichtlich bis zur Unterkante Haaransatz verwöhnter Herr Fabi plärrt und raunzt dennoch:
      Die Landesrätin ist stock-sauer.

      Ab einer bestimmten Ebene in diesem Wolkenkuckucksheim wedelt der Schwanz mit dem Hund. Konsequent ist man (und frau) nur in den tieferen Etagen.

      • meintag

        Was aber vergessen wird ist dass mitder Neueinstellung von Schael eigentlich die gesamte Führungsriege neu bestellt werden müsste. So war es vor zwei Jahren zu lesen. Auch Pflegedirektor Peer und Konsorten hätten seitdem kein Anrecht mehr auf die Posten. Aber siamo in Italia deswegen wird Recht gebogen bis es passt.

    • prof

      Wenn hier geschrieben wird Herr Fabi bekommt das Geld fürs Nichtstun,so ist es komplett falsch. Herr Fabi wollte ja arbeiten,er wurde aber beurlaubt.
      Die Summe ist zudem angemessen,hätte er arbeiten dürfen,so hätte er mehr verdient.Frau Stocker ist wohl wieder einmal “ neibn die Schuach“ gstondn.

    • xy

      Die Stocker läßt nöt locker , dass war ir Werbeslogan vor den Wahlen.
      es ist aber höchst an der ZEIT, die Sūdtiroler “ Lady Tatscher “ abzuservieren, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird.
      Wie man so hört wurde auch bei Scheel ein Vertrag ausgehandelt, dieser uns Steuerzahler, im Falle einer Frūhzeitigen Beendigung seines Arbeitsvertrages , teuer zu stehen kommen wird.
      Desshalb hat sich niemand getraut, bei seinem Sager“ älter Leute brauchen nur mehr billiger Prothese“ , ihm den Marsch zu blasen.
      Armes Sūdtirol

    • zusagen

      Das Unverschämte gegenüber dem gewöhnlichem Bürger ist die gezielt beabsichtigte Intransparenz, die Verschachtelung von Verträgen und somit auch der Gehälter und Entschädigungen um individuelle Interessen und nicht die der Öffentlichkeit zu vertreten und durchzusetzen. Transparenz zu schaffen wäre alles kein Problem, nur ist es nicht gewollt, von denen die die Schlupflöcher schaffen oder sich diese leisten können.
      Der Großteil der Steuern verpufft somit in endlosen unnötigen Rechtsstreitigkeiten und Entschädigungszahlungen.
      Und das alles weil es nicht das Geld der Politiker, sondern ganz einfach einzuforderndes Steuergeld ist

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