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    Das totale Chaos

     

    54805316 - traffic jam with row of cars on expressway during rush hourAm Freitag kam es im Berufsverkehr vom Überetsch nach Bozen zu einem totalen Verkehrschaos. Von Kaltern bis Bozen brauchte man drei Stunden.

    Bereits zum wiederholten Male kam es am Freitag infolge von Asphaltierungsarbeiten zu einem totalen Verkehrschaos im Berufsverkehr vom Überetsch nach Bozen.

    Kaum zu glauben, aber wahr: Manche Pendler brauchten drei Stunden von Kaltern nach Bozen!

    Die Eppaner Gemeinderäte Greta Klotz und Felix von Wohlgemuth (beide ProEppan-Appiano) fordern entschiedene Maßnahmen, damit sich solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr wiederholen.

    Greta Klotz

    Greta Klotz

    „Es ist nicht nachvollziehbar, dass programmierte Arbeiten an bekanntlich neuralgischen Verkehrsknoten, wie jenen bei den MeBo Ein- und Ausfahren ins Überetsch, ausgerechnet
    während der morgendlichen Rushhour durchgeführt werden. Tausende Berufspendler benötigten heute zwischen ein bis zwei Stunden, um zu ihren Arbeitsplätzen nach Bozen zu gelangen„, meint Greta Klotz.

    Zwischenzeitlich wurde berichtet, dass der Ausfall einer Teermaschine der Grund für den verspäteten Abschluss der Arbeiten sei.

    Felix von Wohlgemuth gibt sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden:

    Felix von Wohlgemuth

    Felix von Wohlgemuth

    „Dass wegen dem Ausfall einer Maschine tausende Bürger im Stau stehen müssen, lasse ich als Ausrede nicht gelten.

    Bei Arbeiten an solch zentralen Verkehrsadern kann und muss der kurzfristige Ersatz eines defekten Arbeitsgerätes vom Auftragnehmer erwartet werden und es obliegt der öffentlichen Verwaltung, dass dies auch sichergestellt wird.

    Eventuelle Mehrkosten für den Einsatz einer zweiten Maschine stehen jedenfalls in keinem Verhältnis zu dem Schaden, welcher den Arbeitnehmern und Betrieben heute zugefügt worden ist.“

    Die Gemeinderäte von ProEppan-Appiano fordern die Landesregierung auf, unverzüglich die notwendigen Schritte einzuleiten, um die offenkundig innerhalb der Verwaltung bestehenden organisatorischen Mängel zu beseitigen, damit sich solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr wiederholen.

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    Kommentare (11)

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    • besserwisser

      das haben wir wohl dem überetscher Vertreter im land zu verdanken … denen ist das ja vollkommen wurscht, lieber 120 Milliönchen für den Strom der vingscherbahn verwenden usw……, die haben alle zwei landesräte und abgeordente …
      und das überetsch hat den unterlandler flughafenbefürworter (bis die Stimmung kippte) schiefer gewählt…
      das ist nur die Rechnung die wir für unsere politische nichtvertretung zahlen Felix …

    • florianegger

      Um 7 ging es noch staufrei nach Bozen, obwohl bereits abzusehen war, was passieren würde

      • tiroler

        @ Florianegger: dein Post ist inhaltslos!

        LR Mussner sagte, dass es nicht möglich sei, 1.nachts und zu asfaltieren sowie 2. im Winter wegen der niederen Temperaturen.

        Die Erklärung, warum es nachts nicht möglich ist (so wie z.B. in Ö u.D.), blieb er aber schuldig.

        • meintag

          In Südtirol des Nachts nicht teeren zu können ist genauso wie vor Tagen erwähnt dass kein Hubschrauber des Nachts nicht fliegen kann. Was andernorts weltweit möglich ist gibts bei den uns nicht weil die führende Politik nie zur Rechenschaft gezogen wurde/wird.

    • andreas

      Herr Wohlgemuth, jetzt lassen sie mal die Kirche im Dorf.

      War heute nicht auch ein Streik der öffentlichen Verkehrsmittel, wodurch noch mehr Autos unterwegs waren?

      Eine Maschine kann ausfallen und es ist wohl etwas sehr weit hergeholt zu verlangen, alle eingesetzen und notwendigen Maschinen, da sind mehrere, doppelt zur Verfügung und auch noch nachts sofort einsatzbereit zu haben.
      Beim Vorbeifahren um 7.15 Uhr, waren 2 Teermaschinen im Einsatz und im Tunnel an die 7-8 LKWs oder Maschinen.
      Ich konnte das gut sehen, stand ja auch im Stau. 🙂

      Und ob sie etwas als Ausrede gelten lassen, wird den Verantwortlichen wohl komplett wurscht sein und das ist gut so. 🙂
      Ich sehe es nebenbei nicht als Ausreden, sondern als Erklärung und akzeptiere diese, spielen sie sich doch wegen so einer Lappalie nicht so auf.

      • felixvonwohlgemuth

        Lieber Andreas,
        es ist ja nicht das erste Mal, dass es zu einem Verkehrskollaps kommt, weil Arbeiten (aus welchen Gründen auch immer) mitten im Berufsverkehr durchgeführt werden.

        Es wäre für die Verwaltung durchaus möglich, Arbeiten an neuralgischen Punkten z.B. in der Nacht von Samstag auf Sonntag durchzuführen. Sollte es dann zu Verzögerungen kommen, dann wenigstens nicht mitten im Berufsverkehr.

        Und ich glaube schon, dass von einer Firma verlangt werden kann, ihre Arbeiten in Bezug auf Maschinen und Personal so zu planen, dass ein technischer Defekt nicht zu einer Verzögerung der Arbeiten von über drei Stunden führt. Dass die Arbeiten dadurch teurer und die Ausschreibungssumme höher ausfallen werden, ist klar. Deswegen verlange ich ein solches Vorgehen auch nicht für jede Seitenstraße. Aber hier wäre es – da man auf dieser Strecke ja diesbezügliche „Erfahrungen“ haben sollte – durchaus angebracht gewesen.

        Grüße
        Felix

        • roadrunner

          Jetzt wenn es kälter wird, wird ein noch höheres Verkehrsaufkommen zu erwarten sein- so wie jedes Jahr. Die Folge werden Unfälle und Instandhaltungsarbeiten sein. Eine Zeitplanung wird wieder unmöglich sein. Hier besteht Handlungsbedarf. Die Untertunnelung könnte ein erster Schritt sein- mit der Viererkleeverkehrslösung könnte es schon besser werden.

        • andreas

          Lieber Herr Wohlgemuth,
          dass die gestrige Situation nicht optimal war, ist schon klar, Ausfälle von Maschinen können aber nun mal passieren und diese bei ev. Problemen mit Ersatzmaschinen immer und überall kompensieren zu wollen, ist wohl eher schwierig und unverhältnismäßig teuer.
          So wie sie argumentieren, müsste für jede Schaufel die verwendet wird ein Ersatz bereit stehen, um jegliche Verzögerung zu vermeiden.
          Mich stört an ihrer Argumentation, dass sie so tun als wären alles Idioten am Werk und das „.. , lasse ich als Ausrede nicht gelten.“
          Nebenbei ist eine Erklärung für eine Verzögerung keine Ausrede, sofern sie stimmt, sondern ein Fakt. Sollte die Erklärung stimmen, wovon ich ausgehe, unterstellen sie den Verantwortlichen, dass sie lügen, den eine Ausrede ist laut Wikipedia;
          „Eine Ausrede ist das Vorbringen eines nicht zutreffenden Grundes für einen vermeintlich oder tatsächlich tadelnswerten Umstand.“

          Haben sie eigentlich mit den Verantwortlichen mal gesprochen und abgeklärt ob ihre Forderungen praktisch überhaupt umsetzbar wären oder haben sie halt, wie es in der heutigen Zeit anscheinend üblich ist, mal irgendwas gefordert, ohne auch nur die leiseste Ahnung von der Materie zu haben?

          • felixvonwohlgemuth

            Lieber Andreas,
            Ich habe beruflich des Öfteren mit Ausschreibungen und Vergaben von öffentlichen Bauaufträgen zu tun, weshalb ich bereits Sonderregelungen für komplexe Arbeiten der öffentlichen Hand gesehen habe.
            Es war auch nicht die Rede, bei allen Arbeiten „mit Ersatzmaschinen immer und überall kompensieren zu wollen”, sondern eben nur bei solch wichtigen Teilstrecken wie die MeBo.
            Übrigens, genau da trotz aller Vorsicht immer Unvorhergesehenes passieren kann, ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass diese Arbeiten unter der Woche durchgeführt wurden, wo bekanntermaßen auch kurze Verzögerungen zu erheblichen Problemen führen können und, wie man sieht, eben auch geführt haben.
            Liebe Grüße
            Felix

    • tiroler

      Der Südtiroler Verwaltungsapparat ist zwar aufgebläht und angefressen, dafür (oder gerade deshalb) extrem ineffizient und inkompetent.
      Das schlimme daran: die Verantwortlichen sind heute weniger fähig als früher.
      Nicht ärgern, nur wundern ist wohl das einzige was man als Normalbürger tun kann.

    • goggile

      wann kommen endlich schadenersatzklagen möglichst gebuendelt als sammelklage weil diese arbeiten sehr wohl zu nachts in gewissen abschnitten gemacht werden kònnten und fuer die milionenteueren Umgestaltungen bei sämtlichen mebo aus und eifahrten wo ein riesenrondell das einfachste der welt wàre? wie ist es mòglich dass vor wenigen jahren solche ausfahrten gepalant worden sind die an unuebersichtlichkeit und gefàhrlichkeit kaum zu ueberbieten sind? sollte ich einen Unfall haben dort wuerde ich die jeweiligen planer klagen. unzumutbar.

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