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    Die Töne werden härter

    mussner gattererDer Streit zwischen Land und SAD spitzt sich weiter zu. Landesrat Florian Mussner hat SAD-Chef Ingemar Gatterer nun zu verstehen gegeben, dass bei Nicht-Beachtung der Landesvorgaben die Bus-Konzession entzogen werden könnte.

    von Heinrich Schwarz

    Ingemar Gatterer macht es der Landesverwaltung nicht einfach. Mit regelmäßigen Schreiben an die Verwaltung und die politischen Vertreter des Landes, gespickt mit klaren Drohungen, baut der SAD-Chef Druck auf, um seine Interessen durchzusetzen. Denn Ziel des Landes sei es, so die Auffassung Gatterers, „den Nahverkehrsmarkt neu zu ordnen und der SAD Linien zu entziehen.“

    In einem Antwortschreiben an die SAD, das der TAGESZEITUNG vorliegt, wird klar, dass die Geduld der Landesverwaltung mit Ingemar Gatterer so langsam am Ende ist. Am Ende des Schreibens – es wurde vom Direktor der Abteilung Mobilität, Günther Burger, verfasst und von Mobilitätslandesrat Florian Mussner unterschrieben – heißt es:

    „Abschließend erlauben Sie mir die Anmerkung, dass der Ton gegenüber den gewählten politischen Vertretern der Bevölkerung, der Ihren Schreiben zu entnehmen ist, und die fordernden Formulierungen keinesfalls hilfreich sind, ein konstruktives Klima der Zusammenarbeit zwischen SAD und der Landesverwaltung aufzubauen und diese im Gegenteil zunehmend erschwert.“

    ALLE HINTERGRÜNDE LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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    Kommentare (14)

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    • ahaa

      „dass bei Nicht-Beachtung der Landesvorgaben die Bus-Konzession entzogen werden könnte“
      Wow als wenn er das nicht wüsste. 🙂
      Gatterer ist euch immer einen Schachzug voraus,denn es wirkt der Pate.

      • reinhold

        Hier kommt der nächste SVP Skandal.
        Nun rächt sich Mißmanagement und Vetternwirtschaft.
        Ich bin gespannt wie teuer das am Ende für den Steuerzahler wieder wird.

        – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
        – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
        – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
        – der SEL Skandal (Millionengrab)
        – der Flughafen (Millionengrab)
        – der SafetyPark (Millionengrab)
        – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
        – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
        – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
        – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
        – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
        – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
        – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
        – der Technologiepark (Millionengrab)
        – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
        – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
        – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
        – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
        – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
        – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
        – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
        – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
        – der SE Hydropower Skandal
        – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
        – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
        – der Wanzen-Affären Skandal
        – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
        – der Toponomastik Skandal
        – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
        – die vielen Bürgermeister-Skandale
        – der Treuhandgesellschaften Skandal
        – der Sonderfonds Skandal
        – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
        – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
        – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
        – die Behinderung der Direkten Demokratie
        – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
        – der WOBI Skandal
        – der Kaufleute-Aktiv Skandal
        – der Ausverkauf der Heimat
        – der allgegenwärtige Postenschacher
        – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
        – der Egartner Skandal
        – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
        – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
        – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
        – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
        – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
        – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
        – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
        – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
        – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
        – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
        – ESF Gelder Skandal
        – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
        – gebrochenes Versprechen GIS
        – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
        – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
        – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
        – Wahllüge „Vollautonomie“
        – Brennercom Skandal
        – Stiftung Vital Skandal
        – Forellen-Skandal (Millionengrab)
        – Manipulationen beim Autonomiekonvent
        – weitere Steuergeldverschwendung Flughafen (auch nach Referendum)
        – Schließung Geburtenabteilungen (gebrochenes Wahlversprechen)
        – uvm.

    • Ha, ha, ha ! Ich glaube hier entwickelt sich noch eine Brieffreundschaft zwischen Mussner und Gatterer . . .aber sind wir ehrlich: Gatterer wird sich einen Dreck um dieses Geschreibsel von Mussner kümmern ! Dr Luis wird das schon richten u. Mussner wird dann wie schon so oft bzw. immer mucks mäuschenstill in der Versenkung verschwinden und sich sicherlich auch noch bei Gatterer für diese Briefe entschuldigen 🙂
      Deswegen, diese Schreiben an Gatterer sind nicht einmal das Papier wert . .

      • andreas

        Du glaubst ernsthaft, dass sich die Landesregierung bzw. der LH großartig Sorgen machen, wegen ein paar Briefe eines Pusterer Busunternehmers?

      • ft

        Da gibt es immer noch Leute die glauben dass die Zeiten vom Luis wiederkommen. Dass das endgültig vorbei ist, ist natürlich für die ganzen Beitragsempfänger und 6Uhr Bettler nicht zu verstehen. Aber auch der Gatterer
        wir kapieren müssen, dass die Landesregierung auf dem längeren Hebel sitzt.
        Überheblichkeit hat noch nie gezogen.Siehe Brennercom.

    • andreas

      Hochmut kommt vor dem Fall.
      Wenn Gatterer meint es ist ein schlaue Idee sich mit dem LH anzulegen, soll er es machen, dieser sitzt am Ende aber am längeren Hebel, was auch ein Gatterer merken wird, wenn er es mit seiner Selbstgefälligkeit übertreibt.
      Der LH wird sich wohl kaum von einem Busunternehmer erpressen oder Bedingungen aufdiktieren lassen, welche gegen die Interessen des Landes sind, und das ist gut so.

    • wanderer

      Bis jetzt hat sich der LH immer für die Interessen der „Grossen“ eingesetzt und Gatterer ist einer davon.

    • wanderer

      Die SAD ist von einem ursprünglich öffentlichen Betrieb, der im Interesse der Bevölkerung entstanden ist, zu einem lukrativen, von der öffentlichen Verwaltung finanzierten Privatbetrieb mutiert.
      Das kommt mir bekannt vor. Siehe Brennercom.

      • morgenstern

        Die SAD wie sie heute dasteht ist aus dem Filz entstanden der sich unter Durnwalder in den vergangenen 25 Jahren über unser Land ausgebreitet hat.
        Handlanger Mussner, probt nun das letzte Aufbäumen und schießt seine SVP typischen, wirkungslosen Blendgranaten ab.

      • andreas

        Die Sad war nie ein öffentlicher Betrieb, dachte ich auch mal.
        Das war ein Unternehmen mit Sitz in Mailand und verschiedenen Teilhabern, unter anderem auch Tosolini.
        Erst seit Gatterer zusammen mit Tosolini die Mehrheit hat, führt dieser sich wie die Axt im Wald auf.
        Der Dienst der Sad wurde immer hoch subventioniert und die Verträge ohne Ausschreibung unter Freunden abgeschlossen.

    • criticus

      Hoffentlich kommt Mussner und Durnwalder nicht zu streiten, sonst muss Mussner sein Fernglas zurückgeben!

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