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    „Martha gea hoam“

    Nach der angekündigten Schließung der Sterzinger Geburtenstation haben 3.000 Demonstranten am Donnerstag-Abend kräftig protestiert. DAS VIDEO.

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    Kommentare (20)

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    • andreas

      Alle Eltern, welche sich gegen Bozen und für Sterzing entscheiden und es durch Probleme bei der Geburt zu einer Beeinträchtigung des Kindes kommt, müssen sich gezwungenermaßen die Frage stellen ob sie im Vorfeld das Bestmögliche für das Wohl ihres Kind getan hat.
      Die Antwort wird immer Nein sein, ob sie dies wahrhaben wollen oder nicht, es lässt sich nämlich leicht belegen, dass Bozen bei Problemen besser ausgerüstet ist.
      Nachher mit dem Schicksal zu hadern und Schuldige zu suchen dient vielleicht der eigenen Gewissensberuhigung, dem Kind hilft es aber leider nicht mehr.

      • jonny_house

        Falsch: jene Eltern, die sich für eine Geburt in Bozen anstatt in Verona oder Rom entschieden haben, müssen sich fragen, ob sie genug zum Wohle des Kindes getan haben..!!
        Fordere Schließung aller Geburtenstationen in ganz Südtirol und Aufstockung für Geburtenstationen in Verona, Rom und Mailand…

      • andreas69

        Die Lösung ist einfach in diesem Fall: das „qualifizierte Personal“ auf-Stocke(r)n. Wieso soll ausgerechnet bei der Geburtenabteilung gespart werden? Es gäbe viele innovative Lösungen, scheinbar ist aber niemand daran interessiert, weil bisher keine genannt wurde. Wenn jemand den Sektor kennt, weiß er/sie wie Lösungen schnell und einfach durchgeführt werden können. Geld ist ja da, und das in Überfüllle (man sehe sich den Landeshaushalt einmal an!!!).

      • tiroler

        Das sehe ich genau so.
        Hoffentlich lässt sich die Landesregierung durch diese Wahnsinnsaktion nicht beeinflussen. Die Entscheidung, die Geburtenstation zu schließen, ist der Landesregierung sicher nicht leicht gefallen. Aber sie war notwendig um die Qualität der Versorgung weiterhin zu gewährleisten. Das wissen auch die Oppositionspolitiker ganz genau. Aber sie wollen auf Kosten der Bevölkerung Kapital schlagen.Jedenfalls möchte ich der Landesregierung und vor allem dem Landeshauptnann Mut zusprechen, um bei der Entscheidung zu bleiben. Die Mehrheit der Südtiroler sieht das auch so.

    • einereiner

      Und der SVP-Senfomat Andreas hat auch mal wieder gesprochen.

    • diegon.

      So lange ist es gar nicht her, dass die Babys noch zu hause auf die Welt kamen. Im besten Falle war eine Hebamme dabei. Doch offenbar sind wir Menschen der westlichen Welt schon so weit, dass eine normale Geburt eine Ausnahme zu sein scheint.

      • gredner

        Genau so sehe sehe ich das auch. Der Mensch sucht nicht ein Grossspital mit Massenabfertigung und angeblich besserer Ausstattung für Problemfälle, sondern gute und persönliche Betreuung. Eine Geburt ist das Natürlichste der Welt und kein Unfall mit Komplikationen. Für uns Grödner sind die Spitäler in Brixen und Bozen wesentlich näher, und trotzdem gehen viele zur Geburt nach Sterzing – aus gutem Grund!
        Wir Grödner protestieren auch gegen die Schliessung der sehr gut funktionierenden Geburtsabteilung in Sterzing.

    • george

      Es geht hier anscheinend nicht um Sterzing. Sterzing opfert man nur um andere Krankenhäuser zu retten, wobei Sterzing wesentlich besser aufgestellt ist als die anderen, die man retten will. Wenn es z. B. in Brixen fehlt, schiebt man Sterzing vor, um dort das Personal (Ärzte u. a.) für Brixen abzuziehen. Uns wird vonseiten Martha Stocker, LH Kompatscher, Achammer u. co. nicht die Wahrheit gesagt. ‚andreas‘ soll hier nicht so weit sein Mundwerk aufreißen und in Sterzing einmal selber vor Ort erscheinen und mit den Leuten reden. Gestern hätte er z. B. die Gelegenheit gehabt, anstatt lauter oberflächliche Behauptungen bestimmter SVP-Größen und deren Klientel zu schüren.
      Es ist beschämend wie man mit der Peripherie, welche Jahrzehnte lang auch mit Unterstützung vom deutschen und österreichischen Ausland optimal entwickelt hat und jetzt, wo das Geld selber im Lande da wäre, lässt man sie fallen und zwingt sie zum Zentralismus (d. h. Abwanderung und verlassen der hintersten Ortschaften und Täler) und zum Aufgeben jener naturgegeben Welten, die sonst immer so als ein aktives und lebendiges Beispiel Südtirols vorgezeigt und vorgepriesen werden, im Gegensatz zu anderen bergigen Regionen der Alpen.
      All die künstlichen Organigramme und künstlich am Schreibtisch gemachten Planinhalte können sich diese parteipolitischen Richtungsgeber in den zentralen Ämtern in Bozen und darüber hinaus sparen, wenn sie damit jegliche Menschlichkeit in der medizinischen und gesundheitlichen Betreuung und somit die Förderung motivierten Wirkens und Zusammenwirkens für die Gesundheit und einen starken Lebenswillen zerstören und untergraben.

    • unglaublich

      Wer glaubt, dass es nur um die Geburtenstation in Sterzing geht, der irrt. Sanitäre Dienste werden eingespart und der Bürger muss länger warten, (auch in Brixen, Bozen oder Meran) mehr bezahlen und längere Anfahrten in Kauf nehmen.
      Die Scheinargumente „Sicherheit“ oder „Qualität“ sind längst entkräftet. Im Gegenteil, mit der Einsparung von Personal und der Zusammenlegung von Abteilungen wird eine humane und erfolgreiche Behandlung auf’s Spiel gesetzt.

    • mairwalter

      @tiroler
      Sie haben vollkommen recht! Der Opposition geht es in DIESER Sache nicht um eine vernünftige Diskussion! Wenn man „Populismus per Excellence “ demonstrieren will, dann ist es das Problem Sterzing! Diesen ganzen „Schmarotzern“ geht es eigentlich nicht um das Krankenhaus Sterzing!! Hauptsache man ist mit 3000 anderen Up do date! Man hat Viele hinter sich und dann legt man los, auf Teufel kommt raus. Wesentliches ist, dass die rechte Opposition noch nie den Mumm gehabt hat, ein Problem anzugehen,was nicht schon vom jeweiligen einseitigen Mainstream massiv unterstützt wird! Eigentlich nur ein miserables Pack…

      • Opposition kann grundsätzlich keine Probleme lösen, außer sie hätten eine Mehrheit, aber dann wären sie keine Opposition mehr – unabhängig ob rechts, links, mitte…

        • jonny_house

          Hauptsache die Landesregierung beschwört irgendwelche Probleme herauf und präsentiert dann dafür solche Endlösungen!!

        • mairwalter

          @sogeatsnet
          Oh ja das kann eine Opposition sehr wohl! Schauen Sie sich einmal den Herrn Köllensberger an! Was er sagt, hat Kopf und Fuß! Geht mit gutem Beispiel voran. Ist aber allein auf weiter Flur !! Was die anderen „oppsiotionellen“Schmarotzer anbelangt,( von den Rückzahlungen ganz zu schweigen) ,die reißen nur das Maul groß auf, in den Themen wo sie genau wissen, dass sie eh keine Chance haben, dies durch zu setzen.Einfach „plodern“,was das Zeug hält und sich wichtig machen. Lösungsansätze habe ich bei denen noch nie gesehen…

    • george

      @sogeatsnet
      Löst die Mehrheit etwa die Probleme? Letzhin hat sie diese nur noch vergrößert. Hier geht es weder um Mehrheit noch um Opposition, sondern um eine gut funktionierende Gesundheitsstruktur für das Volk und den aufrichtigen Einsatz dazu, egal ob dieser von regierenden oder nicht regierenden Mandataren kommt. Sture Durchsetzung von Macht schafft nur Probleme und ständige Ausgrenzung auch.

    • meintag

      Wichtig ist der führenden Politik immer nur Einsparung. Und dabei werden immer wieder Massnahmen vorgelogen um die Lügen glaubhaft erscheinen zu lassen. Wenn wie bei dem gestrigen Attentat in Nizza auch Kinder betroffen sind werden auch hier Diese im Besonderen genannt. Auch bei anderen Unfällen wird auf Kinder als Opfer besonders hingewiesen. Wenn es aber bei der Geburt eines Kindes geht ist bei der Politik schäbiges Verallgemeinern angesagt. Alles Andere wird von der gleichgeschalteten Presse nicht erwähnt.
      Man spricht immer von Erneuerung ist aber nicht im Stande Personen wie Stocker auszutauschen da sie nicht nur zeitgemäss erscheint sondern auch aufgrund ihrer schulischen Ausbildung nicht mehr zeitkonform erscheint weil sie der zeitnahen Gesellschaft nicht mehr entspricht.

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