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    Das AHL-Abenteuer

    Bildschirmfoto 2016-07-11 um 15.10.02Acht italienische Teams spielen in der neuen internationalen Eishockeyliga AHL. Der Startschuss erfolgt am 17. September. Alle Hintergründe und Fakten.

    16 Teams aus drei Nationen starten ab dem 17. September in die neue Ära einer zusätzlichen, starken und internationalen Eishockeyliga – in die AHL. Acht italienische Teams, sieben österreichische Vereine und ein Klub aus Slowenien nehmen in der perspektivenreichen Liga teil und kämpfen in insgesamt bis zu 347 Spielen um den Premierentitel.

    Auch in der Kommunikation der Alps Hockey League wird auf Internationalität gesetzt. Interessante News, Vorberichte und Spielberichte werden regelmäßig in den drei Sprachen Englisch, Deutsch und Italienisch veröffentlicht. Die englische Website mit den ersten News ist bereits unter www.alps.hockey erreichbar, die deutsche und italienische Seite wird mit 1. August veröffentlicht.

    Das neue, offizielle Logo der AHL ist da! Auch hier steht die Internationalität im Vordergrund, wird doch durch die Farben Grün, Weiß, Blau die Farben der drei Teilnehmerländer verkörpert.

    Der Spielmodus der AHL: Gespielt wird in drei Meisterschaftsphasen. Erst werden im Grunddurchgang durch je eine Hin- und Rückrunde – 30 Spiele pro Team – die Platzierungen für die weiteren Phasen ausgespielt. Die ersten sechs Teams qualifizieren sich für die Master- Round und haben bereits ihren Startplatz für die dritte Phase – die AHL-Playoffs – gesichert.

    Phase 1) Grunddurchgang

    Der Bewerb wird in einer Gruppe ausgespielt.

    Hier gibt es den detaillierten Grunddurchgangs-Spielplan

    Phase 2a): “ Master Round”:

    In der Master-Round spielen die Top-6 um die drei „Pick-Plätze“ für die Viertelfinalgegner. Die ersten sechs Mannschaften der Phase 1 spielen in einer Hin- und Rückrunde um die Platzierung für das Playoff. Es erfolgt keine Mitnahme der im Grunddurchgang erreichten Punkte. Der Erstplatzierte aus der Phase 1 erhält sechs Bonuspunkt, der Zweitplatzierte vier Punkte, der Drittplatzierte zwei Punkte, der Viertplatzierte einen Punkt. Der Fünft- und Sechstplatzierte erhält keinen Punkt.

    Phase 2b): “Qualification Round A und Qualification Round B”:

    Die Teams von den Rängen 7-16 des Grunddurchgangs werden in zwei Gruppen der Qualification-Round, bestehend aus jeweils fünf Mannschaften, aufgeteilt. Es erfolgt keine Mitnahme der in der Phase 1 erreichten Punkte. Das bestplatzierte Team jeder Gruppe erhält sechs Bonuspunkte, das zweitbeste Team erhält vier Bonuspunkte, das drittbeste Team erhält zwei Bonuspunkte, das viertbeste Team erhält einen Bonuspunkt und für das jeweils am schlechtesten platzierte Team gibt es keinen Bonuspunkt. Die Gewinner dieser beiden Gruppen, bestehend aus je fünf Teams, qualifizieren sich ebenfalls für das Viertelfinale.

    Phase 3) Playoffs

    Die ersten drei Teams der Master-Round erspielen sich das Recht ihre Viertelfinalgegner aus den Rängen 5-8 auszuwählen. Die Viertelfinalserie wird, sowie alle anderen Playoff-Serien, im „best-of-five“-Modus ausgetragen. Ab der Halbfinalserie ergeben sich die weiteren Paarungen aus den Platzierungen nach der Master-Round bzw. Qualification Round.

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    Kommentare (1)

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    • roberto

      Wer bitte soll das ganze Spektakel bezahlen, stehen doch traditionsgemäß größere Schuldenberge am Ende jeder Saison in den Bilanzen der traditionsreichen Eishockey-Vereine/Gesellschaften. Aus den Erfahrungen der Alpenliga der 90er Jahren ist wohl wenig übrig geblieben. Das zahlreiche Publikum und die großzügigen Sponsoren aus Wirtschaft und Gastronomie haben die finanziellen Desasters bis heute nicht verhindern können. Die öffentliche Hand muss ständig mit hohen ordentlichen und außerordentlichen Beitragszahlungen zu Hilfe laufen um die sehr hohen Kosten dieses Spektakels zu begleichen.

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