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    Der doppelte Psenner

    Roland Psenner (Foto: Eurac)

    Roland Psenner (Foto: Eurac)

    Die Grünen kritisieren den Umstand, dass Eurac-Präsident Roland Psenner noch immer nicht sein Amt als Vizerektor für Lehre und Studierende an der LFU-Innsbruck niedergelegt habe.

    Seit Sommer 2015 ist  Roland Psenner in der Nachfolge von Werner Stufflesser als Präsident der EURAC Bozen im Amt.

    Zugleich ist Psenner Vizerektor der Leopold- Franzens-Universität Innsbruck.

    Dies hat die Grünen kurz nach Designierung zur Frage geführt, ob ein Vizerektor der Universität Innsbruck mit 30.000 Studierenden, dessen Aufgabenbereich intensiven Einsatz verlangt, auch in der Lage ist, die Aufgabe eines EURAC-Präsidenten mit jenem Einsatz wahrzunehmen, den das Amt verlangt.

    Obwohl die Präsidentschaft keine operative Detailarbeit erfordert, so verlangt die 400-Mitarbeiter-Institution EURAC mit 43 Mio. € Budget doch hohe Arbeitsleistung und persönliche Präsenz, wie sein Vorgänger Stufflesser und die Beispiele anderer, vom Land kontrollierter Körperschaften wie SEL, Messe Bozen u. a. m. belegen, so die Grünen.

    LH Kompatscher hat in seiner Antwort auf eine Grünen-Anfrage im Juli 2015 erklärt, dass der neue Präsident sein Amt in Innsbruck zu Jahresende 2015 niederlegen und bis dahin zu verkürzten Bezügen arbeiten werde.

    „Bis zum heutigen Tage figuriert Prof. Psenner aber immer noch als Vizerektor: Auch wenn man ihm einen gleitenden Ausstieg aus dieser Verantwortungsposition zubilligt, ist doch zu fragen, ab wann der Präsident seine ganze Energie der EURAC zuwenden will“, so die Grünen am Dienstag in einer Aussendung.

     

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