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    603 Euro Rente

    603 Euro brutto im Monat: Das ist die durchschnittliche Rente einer früheren Arbeitnehmerin der Privatwirtschaft. Das AFI hat bei einem Renten-Vergleich Interessantes festgestellt.

    Wie hoch ist eigentlich die Rente einer Südtiroler Frau im Schnitt? Auf diese einfache Frage gibt Silvia Vogliotti, die Vize-Direktorin des Arbeitsförderungsinstitutes (AFI) eine ernüchternde Antwort: „Wenn eine Frau als Arbeitnehmerin in der Privatwirtschaft tätig war, sind es 603 Euro im Monat, als frühere Beschäftigte im öffentlichen Dienst hingegen bekommt sie 1.530 Euro, immer brutto versteht sich.“

    Im Vergleich zu Männern schneiden Frauen in beiden Sektoren schlechter ab: Die monatliche Rente einer Frau von 603 Euro steht gegen die 1.118 Euro eines Mannes, wenn beide Arbeitnehmenden in der Privatwirtschaft waren.

    Solche Durchschnittsbeträge sind ein beredtes Zeugnis dafür, wie Karrieren und Lebensarbeitszeiten zu äußerst ungleichen Renten für Frauen und Männer führen. Auf diese Ungleichheit hat auch Tito Boeri, der Präsident des NISF/INPS, in seiner Rede vor der römischen Abgeordnetenkammer hingewiesen.

    AFI FrauenrentenViele der heutigen Rentnerinnen erhalten eine Hinterbliebenenrente – also eine Pension, die nicht auf der eigenen, sondern auf der Berufstätigkeit des Ehemannes beruht. Die durchschnittliche Höhe dieser Rente beträgt 547 Euro. Im Unterschied zur Hinterbliebenenrente ist die Altersrente der Frau an das eigene frühere Berufsleben gebunden.

    Die Altersrenten für Arbeitnehmerinnen (Frauen) kommen im Durchschnitt auf 649 Euro, die der Arbeitnehmer (Männer) im Durchschnitt auf 1.213 Euro. Entschieden besser haben es Frauen, die im öffentlichen Dienst gearbeitet haben: Sie kommen im Durchschnitt auf eine monatliche Alterspension von brutto 1.530 Euro, während Männer als ehemalige Beamte auf 2.415 Euro kommen.

    „Über die Durchschnittswerte hinaus müsse es eingehendere Analysen geben, denn erst diese würden den Blick auf das ganze Renten-Panorama freigeben“, betont Vogliotti. Es sei ein Gesamtbild mit Höhen und Tiefen und mit starken Gegensätzen, die nicht nur Frauen, sondern auch andere Kategorien von Beschäftigten diskriminieren.

    Die vom NISF/INPS und ex INPDAP zur Verfügung gestellten Daten erlaubten es, die Unterschiede zwischen den Frauen- und Männerrenten genauer zu durchleuchten. Die Ergebnisse werde das AFI am kommenden 30. Oktober im Rahmen des „Equal Pension Day“ vorstellen, so Vogliotti.

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    Kommentare (59)

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    • tztz

      die immer mehr verdient haben, haben vielfach Angst Sozialabzusteigen,
      als jene die nie viel verdient haben,
      auch jene Frauen die keine Auszeit wegen der Kinder hatten, sind schlechter als Alleinstehende Männer.
      Als wäre die Wohnung und andere Kosten für die Frau dementsprechend billliger?

    • Hubert

      Wenn man bedenkt, dass diese Frauen auch noch die heutigen Steuerträger sind, dann kann man nur den Kopf schütteln, wenn sich jemand noch wagt, von einem sozialen Wert zu reden.

      Und die Reichen haben so viel, dass sie mit der Rente auch noch Geschäfte machen können.
      Wenn das sozial ist, dann heiße ich ab heute Papst.

    • mirian

      de ormen Laitln.. an Lebtog long buggeln und nochr die Münz zommkralen miassen..
      ober ins werds nit ondersch, eher letzer ghian

    • bärig

      Wieviel bekommen die Asylanten im Vergleich?

    • Stephan Mair

      Ein Frau in der Privatwirtschaft 603 € und im öffentl. 1530 €!!!
      Das ist 2,5 mal so viel!!!! Und dazu haben sie auch noch anrecht auf 3 Jahre Mutterschaft pro Kind. Wahnsinn.

    • G G

      Wir müssen endlich bei den Reichen und Superreichen anfangen, das Geld zurück in den Fluss der Menschengemeinschaft zu holen. Das ist doch das Hauptproblem und die Schere zwischen arm und reich wird zusätzlich immer noch immer größer. An die Reichen traut sich aber keiner ran, auch hier bei den Kommentaren nicht – lieber wird einmal mehr herumdiskutiert, wer wie viele Brotkrumen vom Boden haben darf :-/. Erbsen zählen macht nur aggressiv und bissig. Fangt doch endlich mal ganz oben an!!! Wenn 80 Leute so viel besitzen wie die Hälfte der ganzen Weltbevölkerung zusammen, dann liegt da der größte Wahnsinn unserer kapitalistischen Ära. Da müssen wir grundsätzlich umdenken und unsere westliche Kultur neu definieren anfangen.

      Ich finde die Ansätze der Gemeinwohlökonomie von Christian Felber sehr gut und schlüssig und gerecht.

      • So-sehe-ich-das

        @ GG

        Die Reichen & Superreichen sitzen in der Politik. Und die Politik macht die Gesetze.
        Man muß auch ehrlich sagen daß das Volk sich nicht getraut zu wehren. Ob es zu feige oder gemütlich ist kann ich nicht beurteilen. Ich glaube eher das Erstere.

        • G G

          Ich würde mal sagen, in der Politik (bis auf wenige Ausnahmen wie dem Berlusconi) sitzen die „gerade mal ein ganz, ganz kleines bisschen Reichen“, aber die sind beeinflusst von den Reichen und Mächtigen dahinter, die sich nicht die Finger schmutzig machen auf der Bühne. Die wirklich Reichen setzen sich nicht der öffentlichen Kritik und dem Pöbel aus. Aber die Politiker sind dazu bereit, weil sie dafür ein paar größere Brotkrumen abbekommen und froh drum sind… wie auch die meisten Menschen hier in Südtirol, die mehr von der Angst geleitet sind, dass sie das bisschen verlieren könnten, was sie ganz minimal „besserstehend“ macht als viele andere. Getreten wird offensichtlich immer zuerst nach unten und höchstens noch an die nahestehendste „Kaste“ darüber. Aber wirklich mal aus dieser Identifikation rauszusteigen und das Ganze objektiv von außen durchzuanalysieren, dazu sind wenige bereit oder vielleicht auch im persönlichen Reifeprozess noch nicht fähig.

          „feige oder gemütlich“… sicher eine Mischung von beidem und eben auch ein Ausdruck der aktuellen Stufe der persönlichen Bewusstseinsentwicklung.

          • Andreas

            Man kann durchanalysieren wieviel man will, es ändert aber nichts daran, dass gewaltfrei eigentlich nur Politiker an die ganz Reichen ran kommen.
            Das hat eigentlich nichts mit persönlichem Reifeprozess zu tun.

            Ich würde die Erbschaftssteuer von Privatvermögen auf 90% erhöhen, bei Unternehmensvererbung geht das aber nicht, das dies das Ende des Unternehmens wäre.
            Nur würde das nicht viel bringen, da Reiche das Geld dann ins Unternehmen stecken, sterben würden und der Erbe würde sich die Kohle wieder rausholen.
            Steuer auf Finanztransaktionen ist politisch auch nicht gewollt.

            Habe vor Kurzem ein Interview der Frau Quandt gelesen, wo sie sich darüber beschwerte wie anstrendend es ist, so ein Milliardenvermögen zu verwalten. 🙂
            Warren Buffett sagte mal, dass es ihn überrascht, dass seine Sekretärin einen höheren Steuersatz als er selbst hat.

    • Mike

      dacht ich mir doch, dass es nicht lange dauert, bis man die Flüchtlinge ins Spiel bringt!

      Viele, die früher schwarz gearbeitet haben, prahlten mit ihrem überdurchschnittlichen Einkommen und lachten jene aus die fleißig eingezahlt haben, Wenn ich in Kürze mit 43 Beitragsjahren und einer schönen Rente mich aus dem Berufsleben verabschiede, kommen diese Neider und jammern, dass sie nur die Mindestrente bekommen.
      Damit meine ich nicht jene, die in der Nachkriegszeit gezwungen waren ohne Absicherung ihr Brot zu verdienen.

    • sepp

      wos wnzilt is den umanondo do isch jo leicht ginui hauptsoche isch in die Politiker wen sie ginui kriegen scheiss af die wähler

    • Bernd

      Ein Geheimtipp an alle Rentner in Schwierigkeiten:
      Mit dem Zug über die Grenze fahren – aussteigen – Ausweis wegschmeissen – wieder zu Fuss zurückkehren und sich als Kriegsflüchtling ausgeben.
      Dann ist Unterkunft, Verpflegung, medizinische Betreuung gesichert und unzählige ehrenamtliche Helfer kümmern sich rührend um Dich!

    • ......

      Wenn man sehen will, wie es einem Land wirklich geht, guckt man wie Alte, Frauen und Kinder behandelt werden. Der Rest ist nur künstlich erzeugter blablaRauch. Weis jeder.

    • Hetbert

      Ich muß dieß einmal an die Öffentlichkeit bringe.
      Ein Pakistani im Ahrntal wurde die Wohnung v600 €
      bezahlt. Weiters bekam er Gutscheine um 500€ und dann bekam er noch 1200 € von der Sozialhilfe. I möchte damit sagen ,daß dieß die größte Sauerei ist. Da sieht man den Unterschied zwischen Ausländer u. Südtiroler. Sind wir Südtiroler wirklich nichts ?

      • G G

        Kannst du dann bitte zumindest auch transparent machen, woher du diese genauen Zahlen hast? Eine Frau, die ich kenne, die beim Sozialamt arbeitet, sagte mir, ihnen stünden oft die Haare zu Berge, wenn sie solche Ausstellungen wie diene hier lesen.

      • Mike

        und ich kenne einen Südtiroler der sein ganzes Erbteil versoffen und verweibert hat und auch von Sozialhilfe lebt. Also sind wir Südtiroler doch etwas besonderes!

        • Hubert

          Wenn jemand sein Erbteil versäuft, dann will das heißen, dass Generationen vor ihm bereits für das Land gearbeitet haben. Dies ist bei den „Zugezogenen“ nicht unbedingt der Fall, oder?

    • Nix verstehn-andere Baustelle

      es ist schon traurig und herz zerreissend wenn man bedenkt, dass diejenigen frauen und maenner die jetzt und seid 10 jahren in pension sind, in jahrgaengen geboren und aufgewachsen sind, in denen soziale gerrechtigkeit ein fremdwort war. und sich jetzt nach so vielen jahren und entbehrungen einer gesellschaft gegenueber sehen die sich wenig bis gar nicht um ihre anliegen kuemmert. es waren diese damen und herren die uns aus der asche zweier kriege enstehen haben lassen und uns diesen wohlstand ermoeglicht haben. aber wie es mittlerweilen ueblich und gebraeuchlich ist: aus den augen – aus den sinn… leider…

    • walter

      wie war das noch mit dem SVP Wahlversprechen zu den Renten?

    • martin

      Mensch leben wir in einem Jammertal. Und schuld daran sind natürlich die Flüchtlinge (also ob sie für die Rentenregelung in Italien zuständig waren bzw. sind).
      Seid Ihr so blöd, oder ist es der Neid, der auch das Hirn verbrannt hat?
      Meine Eltern leben mit der Mindestrente wunderbar. Haben früher nie groß getan, tun es heute auch nicht. Und vor allem habe ich sie noch nie darüber jammern gehört….

      • Franz

        martin
        Du bist anscheinend einer der Wenigen die so blöd sind und nicht verstehen , dass für die Rentenregelung zwar nicht die Flüchtlinge zuständig sind, aber zumindest solten italienische Staatsbürger ( Mindestrentner Arbeitslose usw. ) das Gleiche Recht haben wie Clandestini.die eigentlich nicht hier her gehören. Hotelaufenthalt auf Staatskosten Tel.Strom , Arzt Logie + Kost alles bezahlt.
        So gesehen eine Diskrimierung italienischen Staatsbürgern gegenüber.

    • G G

      Guter Kommentar, ich erlebe das in meinem Umfeld ähnlich!

    • ......

      Wer es noch nicht weis, wer hier Dreck auf Ältere und angeblich „jammerer“ wirft, wird von der Svp bezahlt dafür, trolls. We eh und jeh, es die Dolomiten wird, und jedes andere vom Land finanziertes Medium. Es ist Strategie, damit ja niemand den Mut bekommt sich zu beschweren.

    • bergbauer

      und die politheinis,gemeindeangestellte usw. laben sich an unseren steuergelden….

    • tztz

      Einwanderer werden eingeflogen um sich in Südtirol gesundzupflegen …
      Helfen gut und recht, aber wir lassen uns nicht ausnutzen
      oder wie Blaas sagt:
      Einheimische müssen Flüchtlingen Platz machen …

    • martin

      Bergbauer: welche Steuer hast Du jemals bezahlt?
      Redet Ihr im realen Leben auch einen solchen Stuss daher?
      Wenn diese Gedanken und Einstellungen hier wirklich repräsentativ für die Menschen in unserem Land sind, dann Habe die Ehre.
      Mich würde nur wundern, wir Ihr Euch die Zukunft in Südtirol und auf der Welt so vorstellt.
      Grenzen dicht machen und alles wird gut??
      Soll die Welt auch rundherum untergehen, wir wollen unsere Ruhe…

    • wellen

      Die Renten muss man historisch sehen: die ältere Generation lebte nach dem Muster:Mann voll erwerbstätig, Frau Hausfrau mit grad so viel Einzahlungen für die Mindestrente, im Alter leben sie zusammen gut oder die Frau als Witwe von der Witwenrente des Mannes.
      Heute ist die Situation nach der Forneroreform für die Frauen ungemein schlechter.Sie müssen wie die Månner bis 67 arbeiten, ohne Pflegezeiten für Kinder oder Alte Angehörige anerkannt zu bekommen.Und weil das beitragsbezogene System gilt, bekommen sie am Ende nur ca. 50%vom letzten Gehalt.Früher hat man 90% bekommen.Auch die vielen sog. Babypensionen mit geschenkten Jahren im Staatsdienst kommen auf 1800 Euro ca.Der Staat hat also auf Pump gelebt und belastet die junge Generation .1Junger muss 2 Pensionisten erhalten, in der letzten Generation war es umgekehrt. In Italien ist bereits jetzt eine ganze Generation auf der Straße oder prekär beschäftigt.
      Deshalb wird die Situation noch VIEL schlechter als in der obigen Statistik.Die Jungen müssen arbeiten bis zum Umfallen.Ob der Generationenvertrag da noch hält?

    • martin

      Endlich jemand, der sich mit dem eigentlichen Thema beschäftigt, und dabei keine Ausländerfeindlichkeit loswerden muss.
      Die Aussichten für unsere Kinder sind wirklich nicht sehr sonnig. Wir hinterlassen ihnen einen unheimlichen Schuldenberg, den wir in guten Zeiten angehäuft haben. Wir hinterlassen ihnen eine Welt voller Konflikte, im schlechteren Fall eine Klimakatastrophe, welche die derzeitigen Flüchtlingsströme noch vervielfachen könnte. Und das alles in einer globalisierten Welt, in der die großen Konzerne immer mehr an Macht gewinnen.
      Wobei „unsere“ Kinder ja zahlenmäßig immer weniger werden.
      Fragt sich dann, wie bei schwindenden Bevölkerungszahlen in den kommenden Jahrzehnten das notwendige WIrtschaftswachstum generiert werden soll, das es braucht um wiederum die eingangs erwähnte Schuldenlast zu bedienen.
      Strengt an Eure Hirne!!!
      …. ja eben, die einzige Hoffnung besteht in erheblicher Zuwanderung (ohne die wäre unsere Wirtschaft heute schon auf den Knieen).

    • Yannis

      >>>Ob der Generationenvertrag da noch hält?<<<

      wenn es so weiter geht, liegt er bereits im Sterben !

    • Yannis

      >>>…. ja eben, die einzige Hoffnung besteht in erheblicher Zuwanderung<<<

      erhebliche Zuwanderung soll das alles heilende "Wirtschaftswachstum" generieren ??

      Sicher, sicher auch Zuwanderer brauchen Pampers, IPhones und so weiter und so fort, die Frage ist nur, wie lange es dauert bis diese mit ihren eigenen HÄNDEN diese Verbrauchsgüter selbst erwirtschaften. Wenn sie denn, vielleicht nach Jahren, tatsächlich ihren eigenen Konsum selber erarbeiten, heißt dies noch lange nicht dass, das es damit ein Wirtschaftswachstum in Europa generiert, siehe z.B. IPhone etc.

    • martin

      Ja, das wären die wirklich wichtigen Dinge, mit denen sich die heutige Gesellschaft und in erster Linie auch die Politik beschäftigen sollte.
      Wir werden die aktuellen und zukünftigen Probleme nicht aus der Welt schaffen können, wir können uns aber auf sie einstellen und lernen, mit ihnen zu leben.
      Wenn aber jene Politik den größten Zulauf hat, welche die Probleme nutzt, um die Menschen gegeneinander aufzuhetzen, sehe ich da keine große Hoffnung.
      Beispiel der Vorschlag mit der „Gutmenschensteuer“: ein solcher Vorschlag ist aus der Sicht der Problemlösung komplett sinnlos, weil konkret nicht umsetzbar, dafür hetzt er aber Einheimische gegen Flüchtlinge auf, aber nicht nur: die Einheimischen je nach ihren persönlichen Ansichten zum Thema auch gegeneinander.
      Aber das ist eben Demokratie: jedes Volk hat die Politiker, die es verdient …

    • martin

      Hallo Yannis, Wirtschaftswachstum ist nicht „alles heilend“, aber ohne es wäre z.B. Italien angesichts der stetig wachsende Schuldenlast von derzeit ca. 2.200 Milliarden Euro mittelfristig bankrott (siehe Griechenland).
      Sinkende Einwohnerzahlen gingen einher mit sinkenden Immobilienpreisen (vor allem in der Peripherie), die wenigen Jungen wandern in größere Zenren ab, auch das Privatvermögen (derzeit noch eine Garantie für die Staatsschulden) wird immer weniger. Niemand würde mehr einem solchen Staat Geld leihen, somit wäre er kaum noch handlungsfähig. Eine Abwärtsspirale ohne jede Hoffnung auf Umkehr, vor man nicht ganz unten angekommen ist (und das ist sehr weit unterhalb vom heutigen Standard).
      Siehst Du eine konkrete Möglichkeit, wie man die Schuldenlast in wenigen Jahrzehnten los werden oder zumindest halbieren könnte (vorausgesetzt auch man wollte)?
      Da ständig auch Leute abwandern, müssen bei negativen Geburtensalden eben noch bedeutend mehr Leute zuwandern, damit unser Wirtschafts- und Gesellschaftsgefüge auf dem derzeitigen Niveau gehalten werden kann.
      Man kann das als riiiiieeeeesen Problem sehen, der als die banalste Sache der Welt.

      • Hofnarr

        Wirtschaftswachstum???? Was soll alles produziert werden um allen Arbeit zu geben? Wer soll das dann alles verbrauchen? Wo nehmen wir all die Rohstoffe her damit alle Arbeit haben? Wer hält den technischen Fortschritt, speziell die Automatisierung auf?
        Arbeiit für alle, wie soll das möglich sein, ohne die Weltkugel zu zerstören?
        Bürokratie Aufbau ist das Losungswort, da wird außer viel Papier/Byt’s , nichts prouziert und somit auch wenig Müll-wenigstens für die Müllverbrennung!

    • Luise

      Wir brauchen nicht auf den anderen herum zu hacken.Wir Südtiroler sind selber schuld daß wir immer wieder Politiker wählen für die die Frauen so wertlos sind daß es ihnen nicht auffällt welchr Ungerechtigkeit sie zulassen. Die öffentlich Angestellten Frauen werden mit Steuergelder bezahlt , da müsste es doch logisch sein daß man den Frauen in der Privatwirtschaft den Ausgleich auch mit Steuergeldern bezahlt. Frauen sind auch Menschen. Vielleicht denken sie bald selber dann kann sich das ändern

    • Hansi

      Was ich nicht versteh warm im öffentöichen Dienst fast das doppelte an Rente bezogen wird, haben sie doppelt soviel geleistet nebn all ihrem Privilegntum???? – koa Wunder dass alle öffentliche Dienste verschuldet sind bzw. keinen Bezug zum Geld hobn

    • christian waschgler

      Nach meiner Pensionierung erhielt ich vom INPS ein Schreiben wenn ich weiterarbeiten will muss ich ein „una Tantum“ in Höhe von 2.530 € zahlen und habe dann das Recht weiterzuarbeiten und auf VÖLLIGE KUMULERUNG ZWISCHEN RENTE UND EINKOMMEN – OHNE IRGENDEINEN BETRAG ZAHLEN ZU MÜSSEN. 2012 erhielt ich ein erstes Schreiben vom INPS in dem ich aufgefordert wurde Rentenbeiträge zu zahlen. Das ganze summierte sich bis 2014 auf fast 20.000 € – einschliesslich „Strafe“. Ein Teil der Summe wurde mir ganz einfach von einem Steuerguthaben „enteignet“. Auf meine Einwände erhielt ich zur Antwort dass ich um Erhöhung der Rente ansuchen kann. Dies habe ich gemacht und erhalte nun – 20 € weniger im Monat. Dabei wurde mir – wie vielen anderen – bereits seit 2011 die Inflationsrate gestrichen (gestohlen) Diese Summe beträgt lt Berechnungen ca 4.000 €, wenn man dies auf eine normale Rentenzeit aufrechnet bedeutet dies dass einem der Staat allein dadurch fast 50.000 € stiehlt

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