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    Kampagne Adoption

    Bildschirmfoto 2015-09-17 um 12.34.06An den Bushaltestellen im Eisacktal und Wipptal werden Plakate zum Thema Adoption angebracht. Damit will das Land auf diese besondere Form der Elternschaft hinweisen.

    „Mit der Kampagne ‚Eine etwas andere Geschichte: meine Adoption‘ soll das Bewusstsein der Paare und Familien für dieses besondere Thema gestärkt werden“, betont Soziallandesrätin Martha Stocker.

    Nun geht die vor einigen Monaten begonnene Plakataktion weiter. An den Bushaltestellen im im Eisacktal und Wipptal werden dieser Tage die Plakate zur Sensibilisierungskampagne angebracht.

    Auch in den Landhäusern, den Sozial- und Gesundheitssprengeln, den Ehe- und Familienberatungsstellen, den Kindergärten und Schulen, den Bibliotheken, Bildungshäusern, Gynäkologische Abteilungen der Krankenhäuser im ganzen Land sind die Plakate zur Adoption zu sehen.

    Bildschirmfoto 2015-09-17 um 12.35.27Als Bildmotiv für die Plakate wurde jeweils ein Paar mit Kind in Form einer bunten Zeichnung gewählt. Dazu kommt der Slogan „Eine etwas andere Geschichte: meine Adoption“, um auf diese besondere Form der Eltern-Kind-Beziehung hinzuweisen. Die Plakate werden zeitversetzt in allen Südtiroler Landesteilen zu sehen sein.

    Mit den Plakaten, mit Artikeln, Erfahrungsberichten, Fernsehbeiträgen und gezielten Anzeigen sowie einem Infoabend am 8. Oktober in Bruneck und einer Tagung am 19. November in Bozen will die Landesabteilung Soziales, in enger Kooperation mit der Dienststelle Adoption Südtirol, das Thema der Adoption vermehrt ins Interesse der Öffentlichkeit rücken.

    Paare, die ein Kind adoptieren wollen können sich noch bis zum 22. September zu einem entsprechenden Kurs anmelden, und zwar im Web unter www.sozialbetrieb.bz.it/documenti/Anmeldeformular_Modulo_iscrizione_2015.pdf. Informationen dazu gibt es unter der Rufnummer: 0471 418225.

    In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Adoptionsanträge stagniert bzw. rückläufig. 2014 wurden insgesamt 25 Adoptionen verfügt, fünf davon in nationaler und 20 in internationaler Adoption.

    „Das Hauptziel der Kampagne ist nicht, Adoptivfamilien anzuwerben, sondern zu erklären, was Adoption ist“, erklärt Martha Stocker. „Wenn sich dadurch aber Paare angesprochen fühlen, die Adoption eines Kindes als konkrete Möglichkeit ins Auge zu fassen oder darin bestärkt werden, ist dies durchaus auch in unserem Sinne.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (27)

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    • Luis

      Nicht genug, dass die Staatsregierung und die Landesregierung großen Teilen der Bevölkerung das Eltern werden mit hohen Belastungen erschwert.
      Frau Stocker und andere Mitglieder der Landesregierung belastet mit dem andauernden „herum eiern“ viele Ehepartner und diese entscheiden sich dann sehr oft gegen Kinder und gegen Adoption. Der Mann in einer Familie wird bei einer Scheidung entrechtet und sehr oft finanziell ruiniert!!

      Illegale Einwanderer sollen toleriert werden und am Ende vielleicht auch noch adoptiert werden? Den massiven bürokratischen Aufwand bei Adoption lassen die Landesregierung und besonders Frau Stocker immer außer acht. Das ist beispielhafte Heuchelei.
      Männer die bis heute Frauen freundlich sind, werden sehr oft vom Gesetzgeber durch ungerechte Gesetze zwangsläufig alles andere als Frauen freundlich gemacht.

    • Murks

      Für diesen „Scheiss“ werden wieder viele Tausend Euro ausgegeben. Das nennt Frau Stocker sparen?

    • ......

      Ah das sind die Kinder die letztens eine ausländische Mutter meinte, als sie mir von Ihrer Tochter erzählt hat, die ihr der Sprengel Bozen weggenommen hat und zur Adoption freigab, sie weinte “ die benutzen unsere Kinder, die nehmen sie uns weg!“ Arme Mäuschen.

    • Patrick

      Und was so eine Adoption kostet, welche Macht Beamte bei der ganzen Geschichte haben und wie lange man warten muss, erzählt das nette Plakat natürlicherweise nicht.

    • Erwin

      Das Geschäft mit den Kindern machen auch Politiker.

    • Goji

      „Bewertet“ werden solche Kinder eh meist von Psychologen die selber weder verheiratet sind noch Kinder haben. Das ist eine Schweinerei, genauso wie ein Pfarrer mir was über die Ehe erzählen will?

      Leider geil

    • nix phil

      Versucht die Landesregierung und Frau Stocker mit dieser Kampagne Imagepflege zu veranstalten.

    • Heinz

      Also, Frau Stocker will kinderlose Paare nicht zur Adoption animieren, sondern die Adoption nur erklären. Was steckt eigentlich dahinter? Es braucht keine Stocker dafür. Die Interessierten werden schon selbst aktiv und wissen bestens Bescheid. Da braucht es keine hirnlosen Plakataktionen. Die Lehrerin hat wieder einmal nicht begriffen, dass unsere Leute ihr meilenweit voraus sind. Plappern kann sie ja, aber es ist einfach ermüdend, ihrem Gequassel zuzuhören.

    • michl

      Der Großteil der Bevölkerung weiß was Adoption ist.Zumindesten wenn sie älter wie 6 sind.
      Was der Großteil aber nicht weiß ist wie man und welche Foraussetzungen man haben muß.Ich hätte schon lange ein Kind adoptiert wenn andere Statuten herrschten.
      Das Kind steht leider nicht im Mittelpunkt.Die Zustände die in manchen Kinderheimen herrschen,hat mir mal einKind und ein Mitarbeiter erläutert. 🙁

    • wellen

      Warum werden diese Plakate nur im Eisack- und Wipptal publiziert?
      Wenn man keine Werbung fūr Adoption machen will, für was ist diese teure Aktion gut?
      Jeder weiß, dass keine einheimischen Kinder mehr zu adoptieren gibt, dass die Paare bis in die letzten Intimitåten auf Herz und Nieren geprüft werden, dass auslåndische Kinder oft geschädigt sind oder spåter wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert werden usw.usw.
      Viele Paare greifen zuerst auf künstliche Befruchtung zurūck, jetzt auch auf Fremdspenden.Wozu also die vielen Risiken und die Kosten einer Adoption eingehen?
      Also was soll diese Aktion?

    • ......

      Gegen Jänner hat die Alto Adige berichtet, dass am Brenner den Leuten bis zu 600 Kinder abgenommen worden sind, von unserer Provinz. Ob die Eltern weitergeflüchtet sind, weis man nicht. Die haben kurzerhand alles was unter 12-13 war, (Babys, alles.) mitgenommen und irgendwo verschachert. Jetzt würde man gerne ans Geschäftliche kommen. Kein quark, ist in der Alto Adige gestanden, dann, wenn der Questor sich äussert, denn da traut sich die Zensur nicht umzuschreiben und Wahrheiten zu verschleiern.

    • störzing isch doo

      Wie
      wissen die niemer wie des Geld zu verschwenden ist?

    • ......

      Enk muess endlich mol de Soch vom Geld außn Kopf geahn! De hobn Geld wie Stroh. Wer prädigt denn olm sparen? Renzi und die Politik. Es geht in keinster Weise ums Geld und sparen. In Italien waren im Jahr 2001 60 Billionen in Privatbesitz, die EU hat den Regierungen angeordnet, dieses Geld aus dem Volk zu zuzlen. Geld ist da wie Sand am Meer, aber wir sind jetzt eine Schuldenregierung. Der Bürger soll Schuld am Staatsdefizit sein. SKLAVENTUM. HIER GEHT ES IMMER NUR UM MACHT ÜBER DEM KONSUMENTEN UND ARBEITSSKLAVE.

    • nix phil

      Adoptionen kosten einige Tausend Euro. Das lässt auf auf eine Art „Handel“ schließen.

    • Dieter P.

      Ich bin auch gegen die Kampagne auf der Straße , da sie Leute anspricht die in Ihrer Ignoranz der Sache sicherlich nicht dienen mit ihren Kommentaren. Dieses heikle Thema sollte sensibel angegangen werden und mit wirklich interessierten besprochen und diskutiert werden.

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