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    Schaels Gehalt

    Schaels Gehalt

    Der Generaldirektor des Sanitätsbetriebes, Thomas Schael, kann pro Jahr 250.000 Euro verdienen – sofern er die jetzt vorgegebenen Ziele der Landesregierung erreicht.

    von Heinrich Schwarz

    Der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes gehört bekanntermaßen zu den Top-Verdienern im Land. Schließlich ist er Chef von mehr als 7.800 Mitarbeitern und Herr über ein Jahresbudget von mehr als 1,2 Milliarden Euro.

    Seit dem 15. Juni 2015 ist der deutsche Thomas Schael Generaldirektor, nachdem Andreas Fabi von seinem Amt zurücktrat. Schael, dessen privatrechtlicher Arbeitsvertrag für die Dauer von fünf Jahren – also bis Juni 2020 – gilt, erhält ein Jahresbruttoentgelt von 218.723,20 Euro. Das 13. Monatsgehalt inklusive.

    Thomas Schael kann sein Gehalt jedoch auf mehr als 250.000 Euro steigern. Dem Generaldirektor steht nämlich eine Jahreszulage von 15 Prozent des Bruttogehaltes zu, sofern er vorgegebene Ziele der Landesregierung erreicht. Zum Grundgehalt kommen demnach also noch bis zu 32.808,48 Euro hinzu.

    LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG:

    Die vorgegebenen Ziele der Landesregierung und die konkreten Bewertungskriterien für den Generaldirektor.

     

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    Kommentare (41)

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    • Hubert

      Da zahlen wir überdimensional Politiker, weil wir glaub(t)en, dass sie für etwas gut sind.
      Nun müssen wir feststellen, dass für jegliche „Arbeit“ Leute eingestellt werden, die auch wieder überdimensional (verdienen) bezahlt bekommen. Erfolg ungewiss.
      Für die Armen im Lande haben wir kein Geld, obwohl vor den Wahlen die Versprechungen sich überhäuften, und auf der anderen Seite wird Geld zum Fenster hinausgeworfen.
      Wer diese Art von Verwaltung noch verstehen kann, muss schon sehr lange studiert haben, der Hausverstand gibt es jedenfalls nicht her.
      Weiter schön wählen gehen und sich den eigenen Metzger organisieren, bravo !

      • schenner

        Stimmt zu 100 % !!!!!!!!!

        • bernhart

          Dass die leitenden Beamten der Landesverwaltung überbezahlt sind ist ein alter Hut, es wurde so viel schon darüber geschrieben, nur geändert hat sich nichts,die arbeitende bürgerliche Bevölkerung wird nur ausgelacht.Die Gehälter sollten endlich gekürzt werden und die Bevölkerung sollte entlasstet werden.

      • Puschtra

        Wenn es nach den meisten Leserbrief Schreibern geht dürfte ein Generaldirektor nur knapp mehr als eine Putzfrau verdienen. Das zeigt aber nur, dass diese keinen blassen Schimmer von der Komplexität einer solchen Aufgabe haben. Ganz zu schweigen von der rechtlichen Verantwortung die der Generaldirektor hat.
        Ich finde ein Generaldirektor eines so großen Betriebes sollte mindestens eine Million verdienen.
        Im Monat.

        • Helmuth

          Bist du vielleicht ein ehemaliger ZH Verwaltungsrat?
          Dann könnte man deine Einstellung ja verstehen

        • bernhart

          Püsterer,ich glaube , du hast den Sinn der Sache noch nicht verstanden,Bis heute ist kein Generaldirektor angeklagt worden imm nur die kleinen hat die Schuld.Bürger werden wegen jeder kleinigkeit zur Kasse gebeten und das Land schmeisst das Geld beim Fenster hinaus. So siehts aus.

        • Robby

          Darft es ihm ja auf die Million aufstocken.

        • Astrid

          Puschtra….du hat eine locker. Bist warscheinlich auch in leitender Position- du Armer- deswegen bekommst trotzdem keine Gehaltsaufbesserung.
          Das Maximum das jemand verdienen dürfte in der öffenltichen Verwaltung sind 80.000.. Euro. Und das müsste das absolute Limit sein.
          Ich habe jahrelang selbst miterlebt- daß sich die da „Oben“ bei weitem nicht diese schwindelnden Gehälter verdienen. Verantwortung trägt auch jeder Kleine- aber um Verantwortung geht es bei den Großen gar nicht. Da steht die Rechtsabteilung dahinter. Deshalb schnell still sein. Diese Gehälter snd zum Schaden und nicht um Nutzen.

      • Anton

        Also müssen die Bürger davon ausgehen, dass Krawalle oder schlimmeres entstehen werden.

      • adi

        diese Gelder sind da……….Geldgeile Politiker und grosse Lugnbeitl dazu.

    • Helga

      Mal schauen ob sich Schael auch dort zu kürzen traut, wo sich anscheinend keiner wagt! Bei Thuile und seinem medizinisch zweifelhaften Komplementärsystem, dass von der Politik gewollt wurde und wo es nun anscheinend kein zurück mehr gibt! Er wird eher genau tun was bisher getan wurde. Unterschied: nun zahlen wir Fabi und Schael! Da schläft auch die gesamte politische Opposition.

    • Gynne

      Was ist wenn Herr Schael Mist baut ??? Wird dann jedes Jahr 15% seines Gehltes gekürtzt????

    • martin

      Was regt ihr euch auf. Sanität Politik usw.. Sind alles Privatfirmen mot Geschäftsführern und angestellten

    • Armin

      Verdient so viel wegen grosser Verantwortung.Dass ich nicht lache…
      Jeder Handwerksmeister hat mehr.Der kann den ganzen Besitz verlieren wenn was schief läuft.
      Er muss höchstens früher gehn und würde sich vor Gericht noch eine hohe Abfindung rausschlagen,die so hoch wäre wie ein normaler Arbeitgeber in einem Leben verdienen würde…
      Hat man beim ehemaligen Sparkassedirektor gesehen.Für die Politiker gilt das gleiche.

    • Norbert

      da gehen wohl wieder die Gäule durch; im internationalen Vergleich ist dieses Gehalt wohl Durchschnitt. Sind etwa die Entschädigungen der Politiker und vor allem der Landesräte korrekt? Ein Landesrate kostet in etwa gleich viel wie Schael. Gute Leute kosten nun mal gutes Geld. Oder sind wir Südtiroler auf allen Gebieten nur mehr Durchschnitt???? Mit dieser Mentalität und Einstellung werden wir nicht weit kommen.

      • kleiner Mann

        Wie, sind wir Südtiroler nur mehr Durchschnitt !! Bist du des Wahnsinns . . wir sind immer und überall die Besten (lt. diverser, zurechtgerichteter Studien)

      • Ploner Helmuth

        Ja, @ Norbert, das ist wohl richtig! Warum tut er sich das dann an? Ich vermute, da er selber auch nur „Durchschnitt“ ist! Wie gesagt: körperliche Größe und gute Rhetorik sagt noch lange nichts über seine Fähigkeiten aus…es wir wohl bei einem kurzes Gastspiel bleiben.

      • Andreas

        @Norbert
        Das stimmt so nicht.
        Die Direktoren der 4 größten Krankenkassen in Deutschland verdienen um die 120.000 Euro. Es gab erst vor Kurzem darüber eine Debatte, da sie ihr Gehalt um glaube 15.000 – 20.000 Euro aufbesseren wollten, dies aber nicht akzeptiert wurde.
        Ich dachte eigentlich auch, dass diese mehr verdienen, die Krankenkassen machen ein vielfaches an Umsatz von dem der Südtiroler Sanität, ist aber nicht so.

    • vinschgau

      Also das ist der Hammer , ist unserer Landesregierung nichts zu blöd , denken die immer noch die Bürger zu verarschen, stellen einen Supermann an um ein Supergehalt der einmal schon den Steuerzahler viel kostet und noch dazu Ziele umsetzten muss um die Steuerzahler für Leistungen noch mehr zahlen zu machen, 2 mal werden wir dafür Ohrfeigen bekommen,
      wie langen noch nimmt das denn nie ein Ende, der Titel Lugenbeitl passt perfekt zu dieser Landesregierung.

    • gaga

      I predig schon long: Nie nimmmer waehlen gehn

    • Willy

      Schael wird ’sein‘ Ziel erreichen und nicht nur € 250.000 einstreichen

    • nix phil

      Deutscher „flüchtet“ ins Südtiroler Sanitätswesen weil Stocker es so wollte.

    • Murks

      Wozu muss Stocker mit 20.000 im Monat plus Sonderfond so teuer bezahlt werden?

    • siali

      Vielleicht sollte jemand von den ganzen Kritikern mal 2 Wochen versuchen die Geschäfte im Sanitätsbetrieb zu führen. Wieviel soll ein Geschäftsführer in einem Betrieb mit mehreren Tausend Mitarbeitern verdienen, 1.800 € / Monat???

    • Berni

      Hab heute in der A.A. gelesen ,dass die Frau Stocker die Prämien an Verwaltungsdirktoren nur mehr beim erreichen von 50% !!! des Zieles auszahlen will und nennt das wörtlich “ giro di vite“, Jo falts no ? wenn ein Dirigente ! nur 50% seiner Vorgaben erreicht bekommt er eine Prämie ! Austausch oder Entlassung sofort und Prämien sind nur zu bezahlen wenn 100% erreicht werden! Aber das ist eben typisch für die Öffentlichen Verwaltung und die Politiker – reden von grosser Verantwortung und kassieren Spitzengehaelter für null Leistung !

      • tztz

        Betriebsdenker, wie in einer Privatfirma aber da geht’s nicht um Möbel oder Autos,
        sondern um Menschenleben
        es denen zählt nur das Ergebnis,
        kein Wissen von Medizin …
        totaler Egoisten hauptsache die haben die Brieftasche voll …

        • Berni

          Geb Dir Recht – aber dann bitte Entlohnung als Verwalter bzw. Beamter und bitte nicht sich als Manager bezeichnen mit Riesengrosser Verantwortung und damit den Gehalt rechtfertigen wollen . Übrigens bekommt Schäl für mir mich ein angemessenes Gehalt das bei erreichen der Ziele auf jedem Fall gerechtfertigt ist ! Sind ja ca. 100.000.- € ! weniger als Fabi bei der Leistung! bekommen hat und total ueberzogen war.

    • sepp

      mir kenn ins jo 2 solche Manager leisten glabs do fabi verzichtet aufs Geld a wen er zirug gitreten isch konn man lei sogen selbstbedienungs laden

    • svp - 70 jahre käse

      Die Lehrerin macht was sie will und nicht was das Volk brauchen würde.

    • vinschgau

      Bravo Berni, das ist e so wenn er nix erreicht wird so lange schön geredet bis er sicher 50 % erreicht und das unter sehr schwierigen Bedingungen dass er sich doch die 100 % Prämie verdient hat, er hat doch soooo viiiele Patienten ausgenommen.

    • didi

      Olls guut und recht ober in fabi brauchts iaz echt nimmer

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