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    „Ohne Hindernisse“

    „Ohne Hindernisse“

    Schadenfreude bei der Brennercom: Die Proteste des Landesbeirats für Kommunikationswesen scheinen nicht gefruchtet zu haben. Die Eintragung der neuen Eigentumsverhältnisse in das Register der Aufsichtsbehörde AGCOM – wenige Wochen nach dem Rauswurf des Landes – wurde „ohne Hindernisse“ vorgenommen.

    In einer schelmischen Aussendung schreibt das Unternehmen:

    Die Eintragung der geänderten Gesellschaftsverhältnisse der Brennercom im RKA, dem Register der Kommunikationsanbieter ist gestern erfolgt. Das RKA wurde von der Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen (AGCOM) eingerichtet, um die Transparenz und die Öffentlichkeit der Eigentümerverhältnisse zu fördern. Im RKA sind alle Kommunikationsanbieter Italiens gelistet. Neben einer jährlichen Mitteilung sind die Kommunikationsanbieter verpflichtet, die Übertragung oder Löschung von Aktien oder Teilhabern innerhalb von 30 Tagen zu melden. Die Brennercom ist dieser Meldepflicht nun nachgekommen und hat die neuen Eigentumsverhältnisse mitgeteilt. Die Meldung erfolgte online und ohne Hindernisse.

    Der sarkastische Seitenhieb zum Schluss:

    Die Brennercom dankt dem Landesbeirat für Kommunikationswesen und den Mitarbeitern der AGCOM in Neapel für den reibungslosen Ablauf.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (6)

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    • sogeatsnet

      … in Neapel …
      😀 😀 😀

    • Puschtra

      Da diese 3 Herren nichts dabei finden uns Steuerzahler auszurauben,
      muss sich jeder Einzelne von uns Gegenmaßnahmen überlegen und durchführen.

    • Garuda

      Ach ist ja kein Problem.

      Hat die babylonische Hure nicht bis gestern ihre Vorbehalte Italien gegenüber in ihren Klatschblättern verbreitet und heute nimmst sie gerne deren Hilfe an?

    • jetzt reichts!

      Logisch, dass die Brennercom die Nase vorn hat: man kann Ebner, Willeit usw. gerne nach allen Seiten hin kritisieren. Fakt ist erstens, dass die Provinz nicht weiß was sie will und zweitens, dass sie geschlafen hat, als es um das „dunque“ ging. Wie gesagt, im Duell „Katholische Brüder“ gegen „die Lugenbeitl Fraktion“ scheinen erstere die Nase vorn zu haben! Mal schauen, wie´s weitergeht

    • George

      Anscheinend kein Problem für die öffentlichen Verwalter. Auch bei den Verhandlungen zu den Wasserkonzessionen und zum Erhalt der Energiekonzerne hatten immer ENEL, EDISON, TERNA immer die Nase vorne und niemand hatte ein Problem damit, dass dauernd getrickst worden ist. Trotz SEL-Skandal und weiterer Betrügereien am Allgemeingut der Südtiroler Bürger-innen, wählen sie dieselben fleißig weiter und betrügen sich damit selbst.

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