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    Der Bressa-Befehl

    Der Bressa-Befehl

    PD-Unterstaatssekretär Gianclaudio Bressa erteilt den Bozner Koalitions-Spekulationen eine klare Absage. Er sagt: „Es wird keine Zusammenarbeit mit der Lega Nord geben.“

    TAGESZEITUNG: Nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche mit den Ökosozialen spricht man in Bozen über eine mögliche Koalition mit der Lega Nord.

    Das ist mir nicht bekannt. Wir haben keine politische Beziehung zur Lega.

    Nicht einmal auf Gemeindeebene?

    Nicht einmal dort. Politische Beziehungen sind ernst zu nehmen. Aktuell repräsentiert die Lega eine Überzeugung, die nichts mit dem PD gemein hat. Das ist legitim, aber der Weg der Lega und der Weg des PD gehen in entgegengesetzte Richtungen.

    Hätten Koalition oder eine externe Unterstützung mit der Lega Auswirkungen auf die nationale Politik?

    Es wird keine Zusammenarbeit geben, das kann ich Ihnen garantieren. Diese Gedankenspiele macht nur ihr Journalisten – ich kann Ihnen aber versprechen, dass es ein Bündnis mit der Lega niemals geben wird.

    Interview: Anton Rainer

    DAS GESAMTE INTERVIEW LESEN SIE IN DER PRINTAUSGABE DER TAGESZEITUNG

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    Kommentare (10)

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    • Gunti

      Befehle so glaube ich brauchen wir von keinem Politiker mehr zu akzeptieren,wenn dann eine Sensibilisierung oder einen Guten Rat. Die Bevölkerung will dass die gutbezahlten Politiker arbeiten und unser Land erhalten und schützen, den Bürgern Sicherheit gewâhren und ein vernünftiges Leben.

    • Gerhard Meran

      Wieder einmal ein deutlicher Beweis, dass in Bozen die italienischen Parteien, gleich ob Links oder Rechts, nur Ableger der nationalen, sprich römischen Parteien sind. Unterstaatssekretär Bressa, ein enger Freund gewisser Bozner und Meraner SVP-Strippenzieher, täte gut in Rom Ordnung zu schaffen als sich dauernd in Südtiroler Angelegenheiten einzumischen. Die „siamo in Italia“ Denkweise sollte längst überholt sein. Doch es scheint der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das alte Imperium kroch. Es ist wirklich Zeit, dass alle deutschen Persönlichkeiten, Vereine und Oppositionsparteien ihre Kräfte bündeln, um diese ruinösen SVP-PD-Grünen Seilschaften endlich in die Wüste zu schicken. Es ist nämlich ein gutes Recht der Südtiroler/innen nach 90 Jahren Unrecht und italienischer Besatzungsmentalität ihre Zukunft selbst zu bestimmen, auch ein einer Stadt mit Italienischer (zugewanderter) Mehrheit.

    • svp - 70 jahre käse

      „Bressa“ soll die „Wendehals“ Politik des PD und des dortigen Renzi Clans kommentieren. PD – „Partito Demagogico“.

    • hugo

      Irgendwie hat Herr Bressa aber auch recht.
      Und irgendwie auch bezeichnend für den Zustand der SVP und deren Identitätskrise.
      Fisch oder Fleisch?
      Man kann nicht beides sein und nach Beleiben die Seiten wechseln.
      Nur wer ein Ziel hat, kann auch ankommen.
      Und Ziel ist bei der SVP derzeit keines zu erkennen. Der Begriff der „dynamischen Autonomie“ oder „Vollautonomie“ ist leeres Geschwafel, inhalts- und orientierungslos.

      Es fehlt einfach eine klare Linie. Und gerade diese wäre in diesen Zeit notwendiger denn je.

      Irgendwie erscheint die SVP derzeit komplett führungs- und orientierungslos.
      Machtkämpfe auf Ortsebene, alte Gräben brechen wieder auf. Der Respekt gegenüber die Parteispitze ist nicht vorhanden, in keinster Weise.

      Zeit Farbe zu bekennen, in jeder Hinsicht.

    • Anton

      Kapiert der „PD“ nicht, dass eine Wahl nach der anderen verloren geht?

    • Gebi Mai

      Vielleicht will Bressa vom PD in Rom der erste sein der mit der Lega eine Koalition eingeht?

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