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    „Betrug am Wähler“

    Das Erlebnishausprojekt von Georg Oberrauch & Co.

    Das Erlebnishausprojekt von Georg Oberrauch & Co.

    Die Erlebnishaus GmbH bringt sich (wieder) ins Spiel – und wirft dem Bozner Bürgermeister Betrug am Wähler und dem LH Freunderlwirtschaft vor.

    Die Stellungnahme hat es in sich!

    Denn nun meldet sich die Erlebnishaus GmbH zurück. „Wir sind immer bereit unser Projekt weiter zu betreiben“, schreibt Klaus Saage stellvertretend für seine Mitgesellschafter.

    Die Erlebnishaus GmbH wirft dem Bozner Bürgermeister Gigi Spagnolli „Betrug am Wähler“ vor. Und die Aussagen des Landeshauptmannes zum Benko-Projekt hat man bei der Erlebnishaus GmbH auch nicht goutiert. Im Gegenteil. Der LH, so heißt es in der Aussendung, verfalle offenbar in die alte Freunderlwirtschaft zurück, so heißt es.

    Auszüge aus der Stellungnahme der Erlebnishaus GmbH vom Dienstag:

    „Heinz Peter Hager behauptet, dass niemand mehr in Bozen investieren wird, wenn das Benko-Projekt fällt.

    Die 37 lokalen Unternehmer der Erlebnishaus GmbH sind immer bereit in Bozen zu investieren und dadurch die regionalen Kreisläufe zu stärken. Dazu muss aber als erstes sofort die ,Lex Benko‘ abgeändert werden, die nur die besagte Person bevorteilt. 

    Es gilt im Detail zu prüfen wer für diese unannehmbare Anlassgesetzgebung verantwortlich ist, die offensichtlich nur auf eine Person zugeschnitten ist.

    Die Erlebnishaus GmbH geht, aus heutiger Sicht, davon aus, dass alle eingereichten Rekurse gewonnen werden.

    Es befremdet uns, dass BM Spagnolli vor den Stichwahlen am 24.5.2015 ein bindendes Referendum zum Benko-Projekt versprach, (tageszeitung.it, 16.5.2015) und nun, noch vor einer Regierungsbildung, verkündet wird, dass der Bürgermeister die programmatische Erklärung unterzeichnen wird.

    Dies ist ein Betrug am Wähler und der BM verliert damit jegliche Glaubwürdigkeit. Außerdem erweckt dieser Positionswechsel den Eindruck, dass BM Spagnolli am Gängelband von Hager, Benko und Co. geht.

    Heinz Peter Hager setzt die Gemeindevertreter mit Fristen und möglichen Schadensersatzklagen unter Druck. Deshalb ist zu klären wer das Gesetz Art. 55 quinques („Lex Benko“), das die Gemeinde erpressbar macht, verfasst hat.

    Die Verteidigung des Benko-Projekts von Seiten des Südtiroler Landeshauptmannes Arno Kompatscher ist für die Erlebnishaus GmbH nicht nachvollziehbar. Bisher hatte Kompatscher stets betont, sich neutral zu verhalten, da das Benko-Projekt eine Angelegenheit der Gemeinde Bozen sei. Dass der Landeshauptmann kurz vor Abschluss der Koalitionsverhandlungen, gegen das SVP-Subsidiaritätsprinzip, zum wichtigsten Verhandlungsthema öffentlich Position bezieht, erweckt den Eindruck, dass der Landeshauptmann in das alte System der Freunderlwirtschaft zurückfällt.“

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    Kommentare (28)

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    • arnold

      bitte liebe echte Bozner haltet durch .Benko mit Hager in rücken ,
      hatte ich immer bedenken.Lugenbeitl denen glaubt man sowieso
      nichts mehr .nur noch traurig was da für ein Freundlwirtschaft rumtreibt .alles wie gehabt.

      • sancho panza

        die erlebnishäusler sind lügner! jahrzehntelang haben sie gar nichts gemacht, jetzt behaupten sie, sie würden jederzeit investieren in südtirol.
        einfach tun würd ich sagen, nicht blöd reden! da gäbs noch viel zu tun, zb neben der handelskammer. warum macht ihr dort auch schon seit jahren nichts, warum kommt ihr erst jetzt – nach benko – auf die idee, dass man etwas tun könnte?
        scheinheiliges, verlogenes geschwätz!

    • Dornröschen

      Ihr habt 20 Jahre geschlafen – träumt weiter Erlebnishaus GmbH

    • Pincopallino

      ich wäre dafür, für Herrn Oberrauch eine EHRENSTATUE im Bozner Bahnhofspark zu errichten. Er hat es sich wirklich verdient. Was auf die Plakette geschrieben wird, überlasse ich anderen.

    • walter

      Betrug am Wähler ist in diesem Land seit 70 Jahren völlig normal!!! 🙂

    • Martinique

      Es ist fast unglaublich: Gerade jene Gruppierung, welche von der sogenannten „Freunderlwirtschaft“ in den vergangenen Jahrzehnten mehr profitiert hat als alle anderen, wirft dem Landeshauptmann Freunderlwirtschaft vor …

    • PROF:

      Bald wird sich der Michl Ebner zu Wort ( in den Dolomiten) melden,natürlich pro Erlebnishaus -Projekt,denn er ist jetzt gegen LH Kompatscher,warum wohl?
      Brennercom lässt grüssen.

    • sepp

      von krise umanondo winseln losst in die 300 Millionen investieren grösseren glucksfall gibs koan für das bahnhofsareal

    • schnellermichl

      Kenne einen Designer der fuer salewa arbeitet. Fast gratis. Und sonst soll er gehen. Das is Tiroler scheinheiligkeit.

    • Gunti

      Es Leben die Laubenkaiser…..Volksabstimmung und man wird sehen, was die Bevölkerung will……

    • Frumentius

      Ein Kaufhaus als Erlebnishaus ist auch schon eine scheinheilige Verdrehung der Wirklichkeit.

    • Batman

      Wo bleibt das versprochene Referendum? Die Bozner müssen selber entscheiden was sie wollen und die Entscheidung, nicht diesen Versagern überlassen.

    • dana

      Weil schon „Heilige“ angesprochen werden. Jesus würde diese „Geldgeier“ zum „Teufel“ jagen.

    • Puschtrabui

      Wo grosse Bauaufträge und es nach Geld riecht, sind bestimmte Kreise nicht weit entfernt…

      http://www.nzz.ch/international/europa/bestechung–strategische-waffe-der-mafia-1.18563585

    • Steuerzahler

      Frage: was würde in der Dolomiten heute stehen wenn die Erlebnishaustruppe den Zuschlag bekommen hätte? Dass die Gemeinde über 100 Mio. verschenkt hat? Wohl kaum.
      Das ist tendenziöse Meinungsmache und hat mit echtem Journalismus rein gar nichts zu tun.
      Hier geht es um Machtpolitik und Abrechnung. Wenn sich die Herren Ebner, Rizzoli, Steger & Co. mal nicht in die Finger schneiden….

    • Peter

      Kenne auch jemand der bei der Gruppe arbeitet.Beschämend was der für Löhne zahlt.Da wäre ich nach 10 Tagen schon Pleite

    • christian waschgler

      Das Affentheater um das Benko Kaufhaus oder Erlebnishaus zeigt wieder einmal zu was die Bürokratenpest fähig ist. Es wundert daher nicht dass immer mehr Betriebe noch Ost – und Nordtirol auswandern.

    • Daniel M

      Wirklich unglaublich! Also 1. Mal: Klar, dass Benko auch Eigeninteressen hat, hat die Herr Georg Oberrauch nicht? Und hätte diese nicht jeder der gut wirtschaften will? Jedes Geschäft jedes Unternehmen, dass in der Wirtschaft tätig ist hat Eigeninteressen – die Grünen und Bürgeinitiative etc. wie sie alle heißen, meinen sie sagen uns damit etwas Neues. Was sie nicht sagen ist, wieviel es dieser inzwischen ziemlich verschandelten Stadt wirklich bringt.

      ABER was das Unglaublichste ist, dass die ganzen Politiker, Stadträte, Gemeinderäte etc. etc. etc. wiedermal ein unmögliches Verhalten an den Tag legen und diese ganze Sache eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeewig hinaus ziehen – ja wo sind wir denn überhaupt? Das ist zum Schämen! Wo kommen wir denn hin, wenn Investoren egal ob Ausland oder Inland immer so lange warten müssen!!!!! Das kann sich nur das (bisher) reiche Land Südtirol leisten – aber wie lange noch? In diesem Punkt gebe ich auch Herrn Hager recht: wenn Benko nicht investieren darf oder will, dann bin ich auch sicher, dann war es das, dann wird das Erlebniskaufhaus auch nicht zustande kommen, weil dieses in meinen Augen viel zu viel drauf aus war, dem Benko Projekt eines auszuwischen, anstatt endlich mal herzugehen und zu sagen, jetzt machen WIR mal was neues.

      Herr Oberrauch, überlegen Sie mal bitte selbst: Sie reden von den Eigeninteressen Benkos und sind selbst wohl der mächtigste Mann Bozen und wollen einen anderen Geschäftsmann dermaßen mies ausstechen indem man ihn das Projekt von Anfang an mies gemacht hat, anstatt wenn schon, dann wirklich EIGENE Ideen umzusetzen, klare Schritt setzen, und nicht erst wenn endlich mal jemand kommt und etwas tun will.

      Wer erinnert sich noch an das große Jammern in BOzen: „iatz kemmen die groassn Ketten, die ormen kluanen Tante Emma ladelen miasn gian“ hieß es damals auch von den Laubenkönigen, aber nur so lange, bis sie gesehen haben, dass NUR die großen Ketten in der Lage sind, die horrend hohen Miete zu zahlen! Herr Oberrauch und Co. welches Gemeinschaftsinteresse haben Sie denn, bitte? Sie hätte ja können geringere Mieten verlangen von den kleinen Tante Emma-Ladelen, wenn Sie schon so sozial und gemeinschaftlich agieren wollen.

      Einfach unglaublich, wie sich Südtirol wieder blamiert, seit fast 3 jahren dieses ganze Affentheater in BOzen mit den Projekten – hätte man doch gleich von vornherein sagen sollen: Nein, wir wollen doch nicht das Benko Projekt wir wollen gar keines“ – aber nicht dieses ständige hin und her und dieses Veralbern und Geldverschwenden mit hunderttausend Experten, x Ausgaben die auch wieder die Bürger belasten für das das Bozen sicher weiterhin eine „tote“ Stadt bleibt.

    • Daniel M

      Unglaublich, dass solch mächtige reiche Leute wie Herr OBerrauch nicht in der Lage waren, schon längst richtig fest in Bozen zu investieren, mal richtig was Neues, INnovatives zu Schaffen, man kann sich nicht ewig auf denselben Lorbeeren ausruhen. Daran sieht man wie sehr Familie Oberrauch im Allgemeininteresse handelt…tut mir leid, aber eines Tages bekommt man auch manchmal die „Strafe“ für etwas was man getan oder nicht getan hat, und gemeint hat man wird immer der Schlauere sein. Und sieht man ja das Verhalten: sonst jammern sie wegen dem Neid der Leute, und nun sind sie selbst die allergrößten Neider auf jemand der gescheiter und cleverer zu sein scheint! Neid Pur!

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