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    Der Protest der Köche

    Reinhard Steger

    Reinhard Steger

    Südtirols Köche proben den Aufstand: In einem offenen Brief an LH Arno Kompatscher, Handelskammer,

    EOS und SMG kritisieren sie ihre Nichtberücksichtigung beim heurigen Genussfestival.

    Reinhard Steger, der Präsident des Südtiroler Köcheverbandes, schreibt in einer Aussendung:

    „10 Jahre im Zeichen des Genusses. Das war das Motto des diesjährigen Südtiroler Genussfestivals. Und beim Durchblättern der Festbroschüre für das „Südtiroler Festspiel des Genusses“, -die zu tausenden verteilt wurden-, muss man feststellen, dass das Land Südtirol, die Handelskammer, die SMG und die EOS als Organisatoren den Südtiroler Sterne- und Habenköchen keinen Raum mehr einräumen.

    Ja man gewinnt den Eindruck, wir sind als Berufsgruppe nicht mehr erwünscht. Anscheinend hat man vergessen, dass der Maßstab für das „Genussland Südtirol“, die „Toskana des Nordens“ für viele Südtiroler, für Gäste, für Journalisten in den letzten zwei Jahrzehnten die großartigen Erfolge der Südtiroler Spitzenköche und der Spitzengastronomie sind.“

    Als Zeichen des Protests hat der Köcheverband nun einen offenen Brief an die Landesregierung, die Handelskammer, die SMG und die EOS gerichtet.

     

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    Kommentare (16)

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    • Didi

      Ja lieber Steger, es braucht nicht immer die Spitzenköche bzw. die Spitzengastronomie! Etwas im Teller zu einem fairen Preis.Gute „Hausmannskost“ wie sie jetzt vielerorts aufgetischt wird hat unser Land kulinarisch bekannt gemacht und nicht die Sternchen die auf jedem Event den Paul Bocuse spelen um sich über Wasser zu halten.

      • iPinktl

        Herr Steger vertritt alle Köche Südtirols. Und er hat nicht ganz unrecht.

        • Manuel

          Bitte was?? Er vertritt alle Köche scheints…also mich vertritt er ganz sicher nicht, ich bin auch Koch!! Und es gibt viele Berufskollegen in meinem Umfeld, die er auch nicht vertritt!
          Er vertretet seine Interessen und seine Brieftasche!! So an Schmorrn von sich gebn…er vertitt uns alle… 🙂 🙂 🙂 🙂
          Und dieses großkotzige Getue, was so manche Berufskollegen an den Tag legen geht mir schon lange auf die Nerven! Wir sind auch nur Menschen und keine Götter!! Also passt das perfekt, wenn wir nicht genannt wurden! 🙂 😉

    • THEMA

      Was soll das ? Die Toskana des Nordens? Die Südtiroler Kochkünstler haben mit der Küche der
      Toskana nicht viel am Hut . Sie machen, hochgepusht mit viel Geld von Verlagen und Marketing
      des Landes, eine Schauküche wie sie eben heute überall modern ist. Die Grundprinzipien der toskanischen Küche, Einfachheit mit gutem Material, kann ich bei diesen Leuten nicht erkennen. Da lob ich mir die Gruppe Südtiroler Gasthäuser die eine ehrliche Küche bieten zu sehr vernünftigen Preisen. Köche die auf Events herumtanzen um bekannt zu werden , lehne ich sowieso ab, der Koch gehört in sein Lokal, das ist das Recht des Gastes wenn er schon stolze Preise zahlen muss.

    • ander

      ha, ma ,dei shuttirol kocha!
      ich liebe die IT Trattoria wo die „mamma“ kocht, dort gibts nur 1, max 2 menù,
      in unsre sternchenhotels gibts nur aufgewàrmten Industriefrass mit „geschmack“ chemie,
      i kenn des zu gut, aus ERFAHRUNG

    • Herrgott

      Diese larmoyanten Koch-Gimpel sollen sofort abmarschieren, aber dalli!!!!

    • Credere

      Manche Spitzenköche sind wie Künstler, die ihr Werk mit viel Geschwätz hervorheben.
      Man sollte sich nicht zu überheblich fühlen.

      • Andreas

        Man muss ja nicht hingehen.
        Ich fand es recht lustig als ein 2 Sternekoch uns sagte, dass dies ein schottisches Hochlandschaf oder so ähnlich war und auch noch den Namen nannte, wobei ich dann aber ablehnte, als er meint man kann die Blüten der Blumen, wo ich annahm sie sind zur Dekoration, essen 🙂
        War eigentlich nicht mal so teuer für alles exotische was es gab, Hunger hatte ich nach dem 5-6 Gänge Menü aber immer noch 🙂

    • Andreas

      Es scheint als hätte das Genussfestival mehr auf die Produkte der Südtiroler Bauern gezielt, als auf die Spitzengastronomie, welche in Südtirol recht präsent ist.
      Vor glaub 2 Jahren hatte auf dem Waltherplatz Hinter ein Gastronomiezelt und einige andere Spitzenköche haben auf einer Bühne gekocht, warum jetzt der Sinneswandel ohne die Köche zu informieren ist schon etwas befremdlich.

      • lousamol

        @Andreas, Ganz einfach um zu sparen. Dieses „Genussfestival“ (was für eine Wortkreation) vom damaligen LR Widmann mit sehr viel Geld der öffentlichen Hand ins Leben gerufen, hat ungefähr soviel Erfolg wie „sein“ Safety-Park!

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