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    Chiku bleibt in „Haft“

    Chiku bleibt in „Haft“

    Die Savannah-Katze Chiku bleibt in „Haft“. Richterin Carla Scheidle hält die exotische Katze für ein gefährliches Tier.

    Die Savannah-Katze Chiku bleibt in „Haft“. Richterin Carla Scheidle hält die exotische Katze für ein gefährliches Tier.

    So steht es im Beschluss des Überwachungsgerichts.

    Die Katze Chiku sei aus dem Käfig entkommen, dem Eigentümer sei es nicht gelungen, das Tier mit normalen Mitteln einzufangen. Und nebenbei habe Chiku eine Hauskatze „zerfleischt“.

    Das Überwachungsgericht hat die Beschlagnahme des Tieres, also, für rechtens erklärt. Die Savannah-Katze dürfte nun vom Tierheim in der Sill in ein Zentrum nach Grosseto verlegt werden.

    ALLE DETAILS zum Beschluss der Richterin lesen Sie in der Print-Ausgabe.

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    Kommentare (24)

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    • Werner

      Es gehe hier um die öffentliche Sicherheit, so Richterin Carla Scheidle. Ich frage mich indessen wirklich, was in unserem Lande unter Sicherheit verstanden wird? Allein in der letzten Woche bin ich zweimal hinter einem sturzbetrunkenen Autolenker vom Ahrntal heraus bis nach Bruneck gefahren. Auf dieser ca. 25 Kilometer-Strecke konnte ich beobachten, wie die Sicherheit von mindestens jeweils 300 Personen tatsächlich stark gefährdet war. Nur, wen kümmert’s? Diebstähle und Überfälle sind mittlerweile an der Tagesordnung – egal. Ich selbst arbeite als Landesbediensteter in einem Büro neben mehreren Druckergeräten, Kopiermaschinen und zwischen zwei W-Lan-Stationen. Spreche ich diesen gesundheitsgefährdenden Arbeitsplatz an, wird von oberer Stelle harsch abgewunken, wenn nicht sogar deswegen gemobbt. Doch bei einer Katze, einem Wolf oder einem Bären, da plötzlich soll die „Sicherheit“ gefährdet sein. Frau Richterin Scheidle, unser Alltag stellt eine Gefahr dar, nicht eine noch so große Katze. Unsere Ignoranz sorgt für dass uns Sicherheit abhanden kommt, nicht ein noch so großes Tier. Überall dort, wo weggesehen wird, dort solltet ihr die Gefahrenquellen suchen, nicht dort wo Menschen hinter etwas stehen!

    • Klausi

      Armes Tier! Wenn es könnte würde es sicher der Richterin den A…. beißen

    • Susi

      Jeden Tag Hauskatzen oder Hunde beißen andere Hauskatzen,manchmal zum Tote,jeden Tag laufen Hunde weg von Haus und einzufangen ist schwierig wegen Angst von fremden Leuten.

    • obsi

      Ein exotisches Tier gehört nicht in eine Südtiroler Wohnung, auch keine Schlange, Krokodil, usw., die kaum artgerecht gehalten werden können. Und schon gar nicht eine afrikanische Katze, die für einen horrenden Kaufpreis angeschafft worden ist. Warum wohl?
      Selbst Haustiere gehören nicht unbeidigt in bestimmte Wohnungen, wenn sie der Halter nicht richtig versorgen kann!

    • goggile

      obsi wenn die nachrichtenmeldungen verfolgt hàttest muesstest wissen dass CHIKU ein gehege hatte das vergròssert werden sollte. eine SCHANDE Verbrecher, einbrecher, schlàger, bettlbelàstiger lafn frei umanond und bei CHIKU geats superschnell mit die Verhandlungen und leido total in die folsche Richtung. i hoff es Volk wocht bol auf und mocht viel stàrkere protestmàrsche als wias bei die politikerrenten der foll wor.

      • Iuni

        Was für eine Schande. Und bei den ganzen Verbrechen in unserem Land drückt man noch die Hühneraugen zu. Ein armes Tier wird weggesperrt aber Kriminellen lässt man laufen. Bleibt die Frage OFFEN, WER IST GEFAEHRLICHER, EIN Tier oder ein Verbrecher. Was geht in solchen Köpfen eigentlich vor. Ach ja, ich vergaß, das Tier kann sich nicht wehren..

    • goggile

      ..und an die geehrte Redaktion de olm tolle Themen tagtàglich bring eine bitte: CHIKU in an netter bildl dorstelln. af do konkurenzinternetseit isch es miezele sehr sanft afn Foto dorgstellt.

    • Moschus

      Es gehe hier um die öffentliche Sicherheit, so Richterin Carla Scheidle. Diese ausländlischen Verbrecher lässt man laufen und eine Katze, die mit Sicherheit für uns Menschen keine Gefahr ist, sperrt man ein. Ja ist diese Gesellschaft total norret geworden. Ihr Politiker und Richter, kümmert euch gefälligst einmal um das Wohl der einheimischen Bürger. Aber es wird nicht mehr lange dauern, dann werden auch die svpler und de grianen aufwachen. Denn der Wahlkampf naht. Ich wünsche mir sehnlichst eine große Niederlage der italienischen svp und den Grünen

    • obsi

      Ich bleibe dabei: ein exotisches Tier gehört in kein Gehege in Südtirol, auch nicht in Grosseto. Was verhindert werden muss ist, dass bestimmte „Tierliebhaber“, die ein paar Tausend Euro zu verwerfen haben, sich nicht heimische Tiere aus Prestigegründen zulegen, auch wenn sie glauben sie artgerecht halten zu können.

      Weiters möchte ich euch darum bitten, in eine Diskussion um den Tierschutz – nur darum geht es beim Urteil des Gerichtes – nicht gleich unangebrachte politische Angriffe oder andere derzeit populistische Aussagen einzubringen. Sonst habt ihr in einer Diskussion um armes afrikanisches Tier, das hier in Europa nichts verloren hat, auch nichts verloren.

        • Mark P.

          Aber ich teile vollkommen die Meinung von „obsi“. Ob wir deshalb keinen Tau von Tieren haben? Mag sein, aber bitte trete der vor der mit den Tieren redet und denen das Tier und speziell diese Wildkatze gesagt hat, was es meint ist gut für das Tier?? Wo sind die Katzenflüsterer?

          Und daß man dieses Thema nun mit jenen der Kriminalität vermischt entbehrt jeder Diskussion. Man kann wohl schlecht diese Themen vermischen.

          Und zum Thema selber: wenn ein Hund ein Reh reisst wird er erschossen oder eingeschläfert. Wenn ein Hund mehrmals zwickt und beisst wird der Besitzer angezeigt und der Hund muß zum Amtstierarzt einen Charaktertest machen. Und wenn er öfters beisst wird auch dieser eingeschläfert.
          Diese Wildkatze oder wie die auch heißt hat Hauskatzen nicht nur gebissen oder totgebissen, sondern auch noch genüsslich gefressen. Also wurde sie auch artgerecht in einem Privathaushalt hochgezogen??? Wer das glaubt, dann „buonanotte“.

    • Felix Austria

      Die Savannah-Katze dürfte nun vom Tierheim in der Sill in ein Zentrum nach Grosseto verlegt werden.
      … und von lieblosen Tierpflegern am Leben erhalten
      ist das Tierschutz Obsi ?

      Natürlich haben wir das Washingtoner Artenschutzabkommen !
      aber wenn das Kind schon im Brunnen liegt sollte man etwas
      feinfühliger vorgehen und abwegen was für das Tier besser ist !

      Ein Käfig oder ein schönes Gehege .

    • tom

      Donn miaßn sich die Hundeholter ober a af eppes gfosst mochn, wenn se de Logik weiterhin so konsequent verfolgt/verfolgn tat

    • Ando73

      Und nebenbei habe Chiku eine Hauskatze „zerfleischt”. I loch mi hin….
      Und wie viele Tiere werden tag täglich vom Menschen zerfleischt ? Ist das etwa normal. Aber, folgt ein wildes Tier seinen Instinkten ist es plötzlich gefährlich .

    • Robby

      Ich bin sicher Frau Richterin wird gegen Einbrecher, Schläger und Zuhälter mit der gleichen Entschlossenheit vorgehen.
      Glaubt ihr nicht?
      Ich auch nicht.

    • Werner

      Nochmal, da von ÖFFENTLICHER SICHERHEIT die Rede ist: Die Gefahr kommt NICHT auf vier Pfoten, Frau Richterin Scheidle, wenn diese auch noch so groß und mit Krallen bestückt sind! Daher würde ich mir wünschen, dass die Gerichtsprechung auch in anderen Belangen, in denen es tatsächlich um unsere Sicherheit geht, so schnell und streng vonstatten geht wie in dieser – unwichtigen und unangemessenen – Katzen-Debatte.

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