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    Ende gut, alles gut?

    Das Streitthema Gesundheitsreform: Ende gut, alles gut? Bei Eberhard Daum im Stadtcafé diskutieren Gesundheitslandesrätin Martha Stocker und Innichens Bürgermeister Werner Tschurtschenthaler.

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    Kommentare (29)

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    • Andreas

      Die heroischen Dorfkaiser sollten mit ihrem Privatvermögen die Haftung für eventuelle Schadensersatzforderungen bei Geburten übernehmen. Das Problem wäre recht schnell erledigt.
      Der heutzutage recht klagefreudigen Gesellschaft wird mit dieser Diskussion bewusst, dass rechtlich nicht alles ganz in Ordnung ist und zukünftigen Klagen ist Tür und Tor geöffnet. Ich jedenfalls würde bei jeder Kleinigkeit klagen, da die Aussichten auf Schadensersatz blendend sind…

      Eine Bekannte von mir, welche Hebamme in D ist, wurde verklagt als ein Kind in den Kindergarten kam.
      Die Intelligenz des Kindes entsprach der der Eltern, nur dachten diese ihres muss ein Genie werden und die Klage bestand darin zu behaupten, dass bei der Geburt etwas schief gelaufen sein muss, da dass Kind unterdurchschnittlich begabt war.

      • Sig

        @ Andreas

        Mach die mal zur rechtlichen Situation keine Sorgen. Grundsätzlich kann natürlich heute jeder gegen jeden und gegen alles klagen.
        Du bist ja für den Bozner Flughafen und übernimmst sicherlich auch die persönliche Haftung für allfällige künftige Verluste. Oder soll bei deinem Lieblingsprojekt gar der Steuerzahler haften?

        • Frage?

          @ndreas…………… gegen alle Risiken gibt es die passende Versicherung!

          Solche Haftpflichtversicherungen kosten im Verhältnis nur einen Pappenstiel!

          Schlaueier, im Innsbrucker Sanatorium der Kreuzschwestern kommen nur zwischen 205 und 210 Kindern pro Jahr zu Welt. Auch versicherbar!
          Auch das Risiko abdeckbar! Auch mit Rufbreitschaft!

          Alles nur BLA BLA der LR.

          Ich sage nur Stichworte: Matá , ESF, 40 Mio Rückforderung.
          Wer Übernimmt da die Haftung?

          Wieviele Jahre könnte man damit die Geburtenstationen der Kleinspitäler betreiben?

          Wieviel Jahrhunderte könnte man damit die Haftpflichtversicherungsprämie bezahlen?

          • Andreas

            Du wirst es sicher besser wissen als die Landesrätin und deren Experten
            Die stehen ja morgens alle auf mit dem Gedanken, wie können wir dem Vplk heute wieder eine reinwürgen….

            • Frage?

              Sicher weiß ich es besser wie die gute alten Martha, hab ja auch noch ein paar Jährchen mehr auf dem Konto wie sie.
              Ich würde mir auch zutrauen innerhalb von 1 1/1 Stunden beim günstigsten Versicherer die passende Deckung um wenig Geld zu bekommen. Geht es nicht darum, nur die wirklichen Spezialisten zu kennen und nicht die „Mitabsahner“?

        • Andreas

          Der Flughafen ist zwar nicht mein Lieblingsprojekt, ich hab nämlich keines, aber was hat eine defizitäre Infrastruktur mit gesetzeswidrigem Verhalten zu tun?

          Wenn man Fakten mit den Worten „…mach Dir mal keine Sorgen…“ widerlegen möchte, wird es schwierig darauf eine Antwort zu geben.

          Gut, „mir sein mir und wos fregiert ins, wos de Walschen do untn welln“, ist auch eine Moglichkeit.

        • Sig

          @ Andreas

          Es verhält sich heute niemand gesetzwidrig und es wird sich auch in Zukunft niemand gesetzwidrig verhalten. Die famose Vorschrift aus der sog. Staat-Regionen-Konferenz greift bekanntlich bestenfalls erst 2016 und sie wird, glaub mir einfach, rechtzeitig eine vernünftige Änderung erfahren.
          Also nimm das Wort „ungesetzlich“ nicht so leichtfertig in den Mund und überleg dir besser, ob du nicht doch persönlich die Haftung für den dauerdefizitären Flughafen Bozen übernehmen willst.

    • Frage?

      Habe ich das richtig gehört, die „Eiserne Martha“ will sich über die Häuser hauen?

      Beabsichtigt sie ernsthaft das Weite zu suchen?

      Will sie die Bevölkerung nicht mehr mit ihrer Politanwesenheit belasten?

      Könne Träume in Erfüllung gehen?

    • sepp

      andres verklag die Krankenschwester die di serschtemal gibodet hot vielleicht wars wasser zu hoass

    • Schorsch

      Bürgermeister Tschurtschenthaler meint im letzten Satz der Landeshauptmann müsse nun in Sachen Geburtenabteilungen seine „Hausaufgaben“ machen. Die Frau Landesrätin lächelt zwar dazu, in Wahrheit ist dies aber in meinen Augen der klare Mißtrauensantrag der Peripherie an die eigentlich zuständige Frau Stocker.
      Sie sollte am besten zurücktreten, sie ist für mich in jeder Hinsicht gescheitert und hat allzuviel sanitätspolitisches Porzellan grundlos zerschlagen. Der Berg kreiste und hat am Ende eine Maus geboren!

    • Wastl

      ich empfehle dem kundigen Südtiroler Tageszeitungspublikum sich ein wenig zu informieren …. z.B.

      http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hebammen-haftpflichtversicherung-bedroht-berufsstand-a-966815.html

      In keinem Bereich ist die Diskrepanz zwischen dem was passieren kann und dass es nicht passieren darf so groß wie bei der Geburt …… Frage? aber Du wirst in 1 1/2 Stunden sicherlich eine Versicherung für 30 Euro das Jahr finden …. Du schon …..

      • Frage?

        Danke Wastl…………… du gibts ja den Hinweis!

        6000.- Euro Jahresprämie für die Haftpflicht

        Stell dir vor , das wären dann bei

        2 Hebammen & 2 Kinderärzten…………lächerliche 24.000 Euro!

        So das wäre bei einem Einzelabschluß, aber nicht bei einer Gruppenversicherung…………… und nicht zu deutschen HAftungssummen sondern zu italienischen…………….
        Womit das ganze Risiko bei der Versicherung von allen KH
        Hebammen und Kinderärzten ausser Bozen, sicher mit 50.000 Euro Jahresprämie abdeckbar erscheint……………

      • Frage?

        Das sind die Prämien der Gruppenversicherung in Österreich(Nordtirol)

        Es gibt drei Varianten der
        Haftpflichtversicherung,
        die sie wählen können (siehe auch Beitrittserkläru
        ng)
        Variante 1: Tätigkeit als Hebamme lt. Bundes-Hebamm
        engesetz 1994, Lehrhebamme und
        Nachhaftung, Geburtsvorbereitung i
        m angestellten Verhältnis,
        Jahresprämie € 100,00
        Variante 2: Tätigkeit als Hebamme lt. Bundes-Hebamm
        engesetz 1994, Lehrhebamme und inklusive
        definierter Nebentätigkeiten (Homö
        opathie, Still- und
        Laktationsberatung, Babymassage, B
        abyschwimmen, Bachblüten,
        Cranio-sakral Therapie, Klangmassa
        ge, Fußreflexzonen, Qi Gong,
        Hypnose, Aromatherapie, TCM, Ayurv
        eda, Moxen, Massage,
        Akupunktur, Shiatsu, Reiki, Schüss
        ler Salze, Lasertherapie,
        Psychotherapie, Yoga, Kinesiologie
        , Bauchtanz, Tuina, Akupressur,
        Geburtsvorbereitung im Wasser.
        und Nachhaftung,
        Jahresprämie € 200,00
        Variante 3: Tätigkeiten der Var.1 plus Var.2 plus H
        ausgeburtsbegleitung und Geburtsbegleitungen im
        Krankenhaus (einschließlich der
        Geburtsbegleitung von Familie, Verwandten, Bekannte
        n, etc.),
        Jahresprämie € 350,00

        Deckungssumme 3.000.000.- Euro pro Fall, Haftpflicht!
        Deckungssumme 128.000.- Euro pro Fall , Rechtsschutz!

        Alles leicht zu googlen………………

    • bodenhaftung

      Die Landesrätin ist keineswegs gescheitert.
      Nur glauben die Dorfkaiser gscheider zu sein als Wissenschaftler und Kliniker, sowie Leute, die das große Ganze sehen.
      Wenn man Luxusabteilungen mit unserem Steuergeld aufrechterhalten will, gegen jede Vernunft und wissenschaftlich begründete Sicherheit, sollen die Leute aufhõren, sich wegen der Wartezeiten aufzuregen. Das ist halt die Folge.
      Außerdem regiert im Lande offensichtlich nicht der Landeshauptmann, sondern unbedeutende Dorf- Bürgermeister.Wenn diese glauben, notwendige Reformen verhindern zu müssen, dann müssen sie sich auch den verursachten Schaden
      geradestehen.Was passiert, wenn ein Neugeborenes stirbt?Stehen die für die Schadenersatzzahlungen gerade? Oder wir Steuerzahler wieder einmal?

    • Wastl

      Frage?
      hochinteressant …. die Gretchenfragen ist doch eine andere …. welcher Versicherer würde denn eine Klinik versichern, die nicht den nationalen (und auch internationalen) vorgegebenen Mindeststandards entspricht?

      zudem: warum versicherst du dein Auto nicht über eine deutsche Autoversicherung, die wesentlich billiger sind?

      eine Geburtshilfe mit 2 Hebammen und 2 Kinderärzten wirst du wohl eher schwer führen können …. wenn man von einem Schichtmodell bei Hebammen ausgeht (Früh- Spät- Nachtdienst) wirst du schon eher 8/10 brauchen (irgendwann dürfen die auch mal in Urlaub, oder werden selber schwanger, etc).

    • Frage?

      Wastl…………… Sanatorium der Kreuzschwestern , Innsbruck, ist als Allgemeines Krankenhaus anerkannnt.

      Jährliche Geburtenzahl???

      205 bis 210!!!

      Soviel zu den erlogenen internationalen Standards!
      Die erlogen Standards sind nichts anderes als eine saublöde Ausrede Geld das mit dem ESF SKANDAL verloren wurde hereinzubekommen!

      Ausgerechnet ein Herr der im Land für den ESF zustädnig war, lässt jetzt seine unnotwendigen Weisheiten zum Thema Kleinspitäler vom Stapel!

      Zuerst sollte alles zum ESF SKANDAL offengelegt werden, dann kann man über die „Kleinspitäler“ (Regionalspitäler) diskutieren!

    • bodenhaftung

      Keine Versicherung zahlt, wenn die staatlichen klinischen Standards nicht eingehalten werden.
      Es geht auch nur um zivilrechtliche Haftung, strafrechtliche haftet der Arzt selber.
      Die Ärzte müssen sich alle selber einen Anwalt zahlen.
      Welcher Arzt würde noch in einem Krankenhaus arbeiten, welches die Standards nicht garantiert?

    • Wastl

      also das Sanatorium in Innsbruck hat mit einem „allg. KH“ sehr wenig zu tun – es handelt sich hierbei um eine Privatklinik – ob 205/210 Geburten dort 1. sinnvoll 2. qualtitativ hochwertig und 3. rentabel sind müssen die Gynäkologen dort wissen. Das hat mit der Südtiroler Situation auch recht wenig zu tun. Übrigens wurden in Österreich genügend Geburtshilfen bereits geschlossen (jene die wirklich öffentlich KH waren).

      Wenn die Mindestanforderungen nicht eingehalten werden, wird keine Versicherung der Welt auch nur einen Cent bezahlen – bei Schadenssummen die in die Hundertausende gehen wie in der Geburtshilfe schon gar nicht mein Lieber Frage?

      Übrigens erfüllen diese Standards durchaus einen Sinn und von erlogen oder erfunden kann nicht die Rede sein ….

    • H.M.

      Lieber Andreas,

      versuch es mal mit Argumenten, statt mit Emotionen. Das Geschreie nervt.

      mfG

    • H.M.

      @Bodenhaftung:

      „Die Landesrätin ist keineswegs gescheitert.
      Nur glauben die Dorfkaiser gscheider zu sein als Wissenschaftler und Kliniker, sowie Leute, die das große Ganze sehen“

      Frage: Stimmt das was du da schreibst?

      Sind die Wissenschaftler und Kliniker mit der Frau Landesrätin einer Meinung?

      Das Einzige was ich bis jetzt gesehen haben sind von der Landesrätin selbst auserwählte, nicht unabhängige Einzelpersonen… Sehr wohl findet sich aber in der Fachliteratur dem widersprechende wissenschaftliche Daten.

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