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    Die Finanz-Kommission

    Landesregierung SVP Kompatscher

    Das Land hat eine Expertenkommission eingesetzt, die den Haushalt unter die Lupe nehmen soll. „Die Arbeiten werden am Ende aber weniger als 2 Millionen Euro kosten“, betont Arno Kompatscher.

    Mittelfristig soll der Landeshaushalt auf Null gesetzt und gänzlich neu geschrieben werden. Dieses Ziel ist Teil der Verwaltungsinnovation 2018. Ein fünfköpfiges Fachgremium soll Vorarbeit leisten.

    „Unser Anliegen ist es, Haushalt und Verwaltung so auszurichten, dass sie den künftigen Herausforderungen gerecht werden, etwa dem demographischen Wandel und den damit einhergehenden steigenden Anforderungen“, betont Verwaltungslandesrätin Waltraud Deeg. Dabei peile man eine möglichst gerechte Aufgabenverteilung an, die dem Prinzip von Verantwortung und persönlicher Freiheit Rechnung trage, so die Landesrätin.

    Drei der Fachleute dieses „Ausschusses für die Überprüfung der öffentlichen Ausgaben“ hat der Landtag am Dienstag gewählt. Von der Opposition vorgeschlagen wurde der Finanz- und Managementexperte Luca Bisio von der Mailänder Universität Bicocca, der sich eingehend auch mit der Haushaltsführung der öffentlichen Verwaltung beschäftigt hat.

    In der Landesprüfstelle war bisher der Wipptaler Martin Steinmann tätig, während Thomas Koler aus der Privatwirtschaft kommt und in der Reorganisation von Unternehmen Erfahrung gesammelt hat. Landesrätin Deeg, welche die beiden Kandidaten gestern im Landtag vorgeschlagen hatte, ist überzeugt, dass „das Zusammenspiel kompetente Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft“ zu einem guten Ergebnis führen werde.

    Zu den drei vom Landtag gewählten Mitgliedern kommen zwei Vertreter der Sozialpartner hinzu. Auf der Grundlage der Dreiervorschläge von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften wird Landeshauptmann Arno Kompatscher dann das fünfköpfige Gremium formell ernennen, das dann die „übergeordnete Steuerung und Koordination der Verwaltungseinheiten bei der Überprüfung der Ausgaben im Sinne des Zero-base-budgeting“ übernehmen wird, wie es in der Aufgabenbeschreibung steht.

    Dazu wird es Analysen durchführen, Empfehlungen für eine ökonomische Mittelverwendung ausarbeiten, Stellungnahmen erstellen, die Verwaltungseinheiten unterstützen sowie die notwendigen Modelle, Instrumente und Methoden entwickeln.

    Der neue Ausschuss arbeitet auf der Grundlage von Artikel 14 des Finanzgesetzes vom 7. April 2014, LG Nr. 1. „Das Gesetz sieht einen großzügigen Finanzrahmen von jährlich 400.000 Euro über fünf Jahre vor“, erklärt Landesrätin Deeg.

    Allerdings, so sind sich Landesrätin Deeg und Landeshauptmann Kompatscher einig, werde dieser Gesamtrahmen von zwei Millionen Euro sicher nicht ausgeschöpft, zum einen, weil der Ausschuss keine permanente Einrichtung ist, sondern lediglich die „Spending review“ vorbereitet und begleitet.

    Zum anderen, weil wir „diese Arbeit in zwei Jahren abschließen wollen“, betonen Landeshauptmann Kompatscher und Landesrätin Deeg. Da zudem die Verwaltung selbst unter der Leitung des Ausschusses einen Großteil der Arbeit leisten wird, rechnen sie damit, dass die vorgesehenen jährlichen Kosten von 400.000 Euro ausreichen werden, die Arbeiten des Ausschusses insgesamt zu finanzieren‘

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    Kommentare (30)

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    • Batman

      „99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als „nicht existent“. Solange wir aber die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine wirkliche ökologische Wende möglich.“
      Hans Christoph Binswanger (*1929), schweiz. Wirtschaftswissenschaftler, Prof. an der Univeristät St. Gallen
       
      „Zusammenfassung und Ausblick: Die Entwicklung unseres Finanzsystems läuft, wie gezeigt wurde, auf einen Endpunkt zu. Durch den Zins kommt es zu einer explodierenden Schuldenlast und auf der anderen Seite zur entsprechenden Vermehrungen der Geldvermögen bei wenigen Superreichen. Um die wachsenden Zinsforderungen erfüllen zu können, wird der einzelne durch den Staat und am Arbeitsplatz ausgebeutet. Die Globalisierung verschärft die Situation zusätzlich, da nun ganze Nationen in einen rücksichtslosen Verdrängungswettbewerb gezwungen werden. In diesem System spielt die Sicherung der Lebensgrundlagen eine immer kleinere Rolle, der Umweltschutz verkommt zum bloßen Schlagwort, da Wachstum, zur Bedienung der Schulden, absoluten Vorrang erhält. Auch die Kultur muß unter diesen Umständen verfallen, was sich besonders in der Politik feststellen läßt. Die Politik ist letztlich nur noch ein Erfüllungsgehilfe der reichen Oberschicht und soll durch restriktive Maßnahmen die Schuldenzahlungen der Bevölkerung sicherstellen. Durch die Nähe der Regierenden zur reichen Klasse degenerieren diese zunehmend und wer den für Korruption zugänglich. Jeder Bereich der Gesellschaft wird im Zinssystem zwangsläufig per – vertiert, die eigentlichen gesellschaftlichen Werte werden entwertet, da nur noch die Rendite zählt. Schöpferische Arbeit wird abfällig beurteilt, während leistungslose Zinsgewinne in der Gesellschaft an Ansehen gewinnen. Dabei ist dieses System allerdings von vornherein zum Zusammenbruch verurteilt, da die Zinslasten letztlich schneller wachsen als die reale Produktion und damit einen immer größeren Teil der Wertschöpfung beanspruchen. Auf der anderen Seite ermöglicht ein wachsendes Geldvermögen einer kleinen Gruppe Superreicher schließlich, alle Geschicke des Landes gezielt zu beeinflussen. Durch die Einführung der Kunstwährung „Euro hat sich die Herrschaft des Kapitals drastisch verschärft. Die Währungskrisen der letzten Jahre dar. Dabei bereitet sich die reiche Oberschicht offenbar gezielt auf einen solchen Schlag vor. Der Aktienmarkt wird beispielsweise angeheizt, um einen großen Teil der Bevölkerung zur Investition an der Börse zu animieren. Das ermöglicht der privilegierten Klasse den Ausstieg aus dem Aktienmarkt. Gleichzeitig werden die Finanzzentren gebündelt, um im Crash das eigene Vermögen zu sichern und eine effektive Umverteilung der Ersparnisse vom Mittelstand zu den Superreichen zu bewerkstelligen. Auch für die weitere Entwicklung nach dem Crash wer den anscheinend intensive Vorbereitungen getroffen, um alles im Griff zu behalten. So wird schon seit einiger Zeit ein effizientes Überwachungsnetz aufgebaut, das es den Machthabern ermöglichen würde, jeden Unmut in der Bevölkerung gewaltsam zu unterdrücken. Es besteht die reale Gefahr, daß unser System in einer Diktatur endet. Auch die Entwicklung eines Weltkrieges ist nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch durchaus vorstellbar. Da der finanzielle Niedergang welt – weit erfolgen wird, werden sich auch die Lebensumstände der Menschen drastisch verschlechtern. Dadurch wächst die Gefahr, daß es in allen Krisenregionen welt weit zu gewaltsamen Konflikten kommt. Für Mitteleuropa stellt hier vor allem das große Waffenpotential Rußlands ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Es ist durchaus denkbar, daß dieses Land nach einem völligen Zerfall des Wirtschaftssystems keine andere Möglichkeit mehr sieht, als eine Eroberung Mitteleuropas anzustreben. Fatalerweise befindet sich unsere militärische Situation bereits vor der Krise in katastrophalem Zustand und wird sich nach dem Crash noch wesentlich weiter verschlechtern. Dabei müßte es gar nicht so weit kommen, wenn die Menschen nicht immer den leeren Versprechen der Mächtigen erliegen wür – den. Eine Behebung der Fehler im Geldsystem wäre jederzeit durch eine Währungsreform möglich. Dies setzt allerdings eine aufgeklärte, an einer Besserung der Lage interessierte Bevölkerung und eine verantwortliche Führung voraus. Wohin die Entwicklung unserer Welt letztlich geht, hängt nicht zuletzt von der Einstellung und dem Willen eines jeden einzelnen ab. Hier hilft es wenig, auf Führungskräfte oder eine „Mehrheit zu vertrauen. Erstens haben die bisher leitenden Kräfte in Krisensituationen schon immer versagt und zweitens wurden Fortschritte in der Menschheitsgeschichte ausschließlich durch Minderheiten in Gang gesetzt. Selbst wenn dieses System in der schlimmsten Krise aller Zeiten untergeht, ist dies immer noch besser, als wenn sich die Umstände über einen langen Zeitraum verschlechtern.“
      Günter Hannich (*1968), dt. Autor, Finanzberater, in „Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise – Der Weg in den 3. Weltkrieg“ (2002)
       

    • Franz

      Nur Batman der sich bei Gestalttherapeuten wie von Paul Goodman bzw. von Jihadistisch freundliche Informationsblätter wie „schallundrauch.blogspot.“ das Hirn waschen lässt und von einen rechten Verschwörungstheoretiker dessen Bücher liest, versteht alles besser 🙂
      „Günter Hannich“ der rechte Verschwörungstheoretiker der Geldexperte nennt. Und meint 2014 kommt das Ende des EURO. Inzwischen schreiben wir das Jahr 2015 und wir bezahlen immer noch mit dem EURO
      “Günter Hannich” ist ein Verschwörungstheoretiker der sich als Geld experte bezeichnet und gern seine Bücher verkauft.
      Und anscheinend gibt es immer Menschen die diese Bücher kaufen.
      Am 14. April 2014 beispielsweise lauteten die Schlagzeilen auf der zu dem Newsletter gehörenden Homepage[3]:
      • „Durch Ukraine-Krise: Deutschland vor Finanz-Chaos.“
      • „€uro-Untergang droht jetzt.“

      • ruby

        der euro untergang droht schon immer noch.wenn eine währung wie der euro gegenüber schweizer franken an einem einzigen tag 20%verliert,so kann man ihn getrost als wenig glaubwürdig betrachten.der herr Hannich sieht das schon richtig,er kann natürlich nicht den genauen tag vorhersagen,aber einen Vorgeschmack hat man schon gesehen.

        • Franz

          ruby
          Wer so etwas behauptet ist entweder nicht ganz dicht im Kopf oder einfach nur dumm.
          Erstens haben sich die Schweizer mit ihrem Loslösen vom EURO selbst ins Bein geschossen. mit den hohen Franken können sie jetzt zwar billig im Ausland einkaufen bleiben aber auf ihren Produkten sitzen Arbeitsverlust usw.
          Und der Euro hat uns schon einmal vor einen Zusammenbruch gerettet.
          Vor der EURO kam 70-80 er Jahre hatten wir eine Inflation von 30 % und für Hypothekendarlehen einen Zinssatz von 12-13 %. 1979 hat man zur Rettung der Nation eine Kreditsperre erlassen. Folge Zinsen auf Hypothekardarlehen 25 % + Überziehung 3 % = 28 % damit sank die Inflation auf 1 % bzw. es gab eine Deflation.
          Folge viele viele Häuslebauer und viele viele Hotels mussten Konkurs anmelden. das ging dann so weiter bis der rettende EURO kam. Jetzt bezahlt man bekanntlich für Hypothekardarlehen zwischen 3 -5 % Zinsen. Und das habe ich nicht irgendwo gelesen das weiß ich aus der Praxis.
          Und hätte man damals so weitergemacht mit der Lira , hätten wir heute eine Staatsverschuldung von 2000 Milliarden, eine Staatsverschuldung von 5000 Milliarden €

          • . . .

            Ou Franz du frecho Mensch. Wos hosch du wella Bildung, dass du ruby dumm und nicht ganz dicht nennsch,ha?
            Hot dir die Frau die Leviten gelesen, dass aso an Frust hosch???
            Do sieht man deine Kinderstube.

            • bärig

              Na, nur der Franz, der kann,s…..und kennt sich in jeder Materie aus!

            • George

              bärig schreibt: „Na, nur der Franz, der kann,s…..und kennt sich in jeder Materie aus!“ Ja beim Abschreiben und Kopieren kennt er sich aus, der Franz. Und da macht er noch genug Fehler, als dass man ihn als fähig bezeichnen könnte.

          • George

            Ja Franz, das war vor der Euro kam! Und der Euro hätte doch Stabilität bringen sollen. Nun, der Franken zeigt es uns, wie wackelig der Euro letzhin geworden ist. Und „Franz“ behauptet uns noch das Gegenteil. Sind Sie von Rauch und Nebel ihrer geistigen Brüder so eingehüllt, dass Sie zwischen von und nachher nicht mehr unterscheiden können bzw. nicht merken, dass ein Ländchen (ohne Euro) wie die Schweiz mitten in Europa und ohne die engen Vorgaben der Eurokommission stabiler lebt als all die übrigen Länder. Siehe auch Norwegen, das ohne Euro recht gut lebt. Franz, hören Sie doch auf diese zwielichte Politik, der Sie völlig hörig sind, zu verteidigen.

      • 1 Frage Franz

        Hoi Franz was hälst du denn so von Johann Saiger?

        Waere dankbar auf eine Antwort und wenn das Video vollständig kuckst.
        Für mich ist Johann Saiger ehrlich aber wollte noch vorher dich fragen
        weil möchte wissen wie du darüber denkst.
        Gruss

        https://www.youtube.com/watch?v=3pKJWycRer4

        • Franz

          @1 Frage Franz
          Du scheinst ziemlich fernab von jeglicher Realität zu leben so wie J. Saiger

          21.11.2013, 12:10 #1

          [Fernsehbericht] Johann A. Saiger: „Ausbruch einer Hyperinflation – Gold-Ziel 5.000“
          Der Goldpreis hat sich am Donnerstag um drei Prozent verteuert. Die Marke von 1.300 Dollar wurde zurückerobert. Edelmetall-Guru Johann A. Saiger, Midas Investment Report, hält an seinem Kursziel von 5.000 Dollar fest: „Sollte ich mich aber demnächst genötigt sehen, eine diesbezügliche Korrektur vorzunehmen, dann wohl eher noch in Richtung 10.000 als unter 5.000“, so Saiger. Seine Favoriten bei den Goldminen verrät er im Interview.
          Quelle: DAF

          Johann Saiger lebt wohl in einer anderen Wellt, fernab von jeglicher Realität.
          Weder hat sich sein Prophezeiung von 2012 bewahrheitet , dass es zu eine Hyperinflation kommt noch zu einer Deflation .
          Genauso hat sich seine Prophezeiung bewahrheitet , dass der Goldpreis auf 5000 Dollar steigt bzw. schon gar nicht auf 10.000 Dollar.
          Eine fast Hyperinflation hat es in den 70 er Jahren in Italien gegeben 30 % -bis zur Kreditrestriktion 1979, bis schließlich der Euro die Kehrtwende brachte.

      • Batman

        Ist Binswanger auch ein Verschwörungstheoretiker?
        Hör mit deinen Unterstellungen auf Franz!
        Sind die Zitate auf Fairventure auch Aussagen von
        Verschwörungstheoretikern?
        Gehört Paul Goodman auch aus deiner Sicht zu
        den Verschwörungstheoretikern, oder war er einfach
        nur ein kritischer Geist?
        Alles, was nicht in dein enges Weltbild passt, ist
        also Verschwörung? Hahaha!!! 🙂

        • Franz

          Deine ganzen Propheten verkünde ja nur totalen Schwachsinn. So einen Blödsinn von Günter Hannich bzw. Johann Saiger. wo hatten wir ein Hyperinflation seit es den Euro gibt? oder eine Deflation
          Er meint ein Inflation oder sogar eine Deflation, also widerspricht sich gleich in einen Satz.
          ganz zu schweigen zu Deinen dummen Behauptungen bzw. Deinen Links von
          http://alles-schallundrauch.blogspot.it bezüglich Massenmördern und CIA fehlen nur noch die Thesen vom Komiker M. MOOR.
          Völlig fernab jeglicher Realität und außerdem mit Islamistischen Hintergedanken.

    • Batman

      Danke Franz, für deine Soße!
      Am 27. Jänner findet im Capriz in Vintl
      ein Vortrag zum Thema Geldsystem statt.
      Solltest dich ein bisschen besser informieren,
      bevor du dich an dem Begriff „Verschwörungstheoretiker“
      aufhängst!

    • Herbert

      Warum erst jetzt ein teures, 3- Köpfiges „Komissiönchen“, nachdem der Landeshauptmann Rom viele Südtiroler Steuermilliarden geschenkt hat?

    • ander

      mamma mia, do sein ( scheinbor ) gscheide ( deppn ) unterwegs, de so viel tippen, i les den Krompf gor net, mir reicht des wort finanz und dei gfrisso

    • bärig

      Lukrativer Wunschberuf : EXPERTE der Südtiroler Landesregierung

    • schnellermichl

      Konn dei großer nimmer segn

    • an Franz

      du bist nicht sehr hoeflich gewesen.
      2. wenn du Charly bist lies bitte mal das
      Und bitte die deutschen Wirtschafts Nachrichten sind serioes und keine Verschwoerungstheoretiker

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/19/ex-militaer-attentat-von-paris-war-militaerische-kom

      In dem Sinne dir alles Liebe und gute Besserung

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