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    Die guten Vorsätze

    Die guten Vorsätze

    Welche guten Vorsätze haben unsere Volksvertreter für 2015 – und woran sind sie 2014 gescheitert? Acht Politiker packen aus.

    Albrecht Plangger

    Albrecht Plangger

    Albrecht Plangger (SVP): (lacht) Ich muss mehr auf meine Gesundheit schauen. Das ist mein größter Vorsatz – und dazu gehören das richtige Essen und das Sporteln. Denn wer gesund ist, ist mehr wert und kann auch bessere Leistungen bringen, nach links und nach rechts. Die Vorsätze aus dem letzten Jahr habe ich mehr oder weniger hinbekommen. Ich wollte mehr auf die Buben schauen und habe einige Dinge wie die Jägerprüfung unter Dach und Fach gebracht. Die Politik bleibt auch im kommenden Jahr mühsam. Schauen, ob man dort ein bisschen den Erfolg sehen wird können.

     

    Sven Knoll

    Sven Knoll

    Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit): Ich habe mir gar keine Vorsätze gemacht. Ich halte nichts davon, dass man sich zu Jahresende, nur weil es der Kalender sagt, irgendwelche Prinzipe und Richtlinien für das neue Jahr aufstellt. Ich habe das nie gemacht, weil ich auch nicht ein Leben führe, das man von heute auf morgen ändern müsste.

     

     

     

    elena artioli Elena Artioli (A-Team): Als Politikerin habe ich drei große Themen, die ich im kommenden Jahr weiterbringen will: erstens, die Sicherheit, zweitens, die Gerechtigkeit in der öffentlichen Hand – das heißt mehr freundliche Beamte und ein stärkeres Leistungsprinzip – und, drittens, den Bürokratieabbau, den ich für wichtiger erachte als die Steuersenkung. Als Privatperson habe ich schon heuer ein großes Ziel erreicht: Ich habe mit dem Rauchen aufgehört. Schauen, ob ich das im kommenden Jahr durchhalten werde. Ich gefalle mir einfach nicht mit einer Tschigg im Mund, weil man damit wie ein schwacher Mensch wirkt. Dann versuche ich, bei den Süßigkeiten etwas weniger hinzugreifen (lacht). Und schließlich will ich mich stärker um die Pflegekinder kümmern. Mein Mann und ich sind schon Pflegeeltern – doch für das kommende Jahr versuche ich, es zeitlich so hinzukriegen, dass wir noch mehr Kindern helfen können – und zwar intern in deren Familien.

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder (BürgerUnion): Mein Ziel für 2015 ist es, mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Als Abgeordneter habe ich mir vorgenommen, wieder mehr in die Peripherie hinauszugehen, was mir im heurigen Jahr aufgrund des Neuaufbaus der Fraktion nicht möglich war. Die Umsätze für 2014 habe ich gut umgesetzt: Einer davon war, mehr Sport zu betreiben.

     

     

     

    Herbert Dorfmann

    Herbert Dorfmann

    Herbert Dorfmann (EU-Parlamentarier): Ich bin nicht der Typ, der sich am Ende des Jahres große Vorsätze macht. Was das Berufliche anbelangt, so kommt es auf die Situation an:  Wir sind am Anfang einer neuen Amtszeit und stehen vor ein paar neuen Herausforderungen. Und diese werde ich versuchen, möglichst ordentlich zu erledigen. Aber spezifische und typische Vorsätze habe ich mir nicht gemacht. Auch vergangenes Jahr habe ich mir keine Vorsätze gemacht – zumindest nicht solche, an die ich mich noch erinnern würde.

     

     

    Richard Theiner

    Richard Theiner

    Richard Theiner (Landesrat): (lacht) Ich war bis jetzt zu viel beschäftigt, um mir darüber Gedanken zu machen. Ich bin aber kein Typ, der sich zu Silvester Vorsätze macht, die dann spätestens am Dreikönigstag sowieso wieder über Bord geworfen werden. Meine Vorsätze reichen übers Jahr und diese sind nicht an den Jahreswechsel gebunden.

     

     

     

    Brigitte Foppa

    Brigitte Foppa

    Brigitte Foppa (Grüne): Ich mache mir nie Neujahrsvorsätze, weil ich es dann doch nicht schaffe, sie einzuhalten. Ich habe mir einmal zu einem Jahreswechsel vorgenommen, das Rauchen zu lassen: Geschafft habe ich es dann aber erst drei Jahre später, als ich schwanger war. Das war mir eine Lehre: Seitdem nehme ich mir zu Silvester nichts vor, sondern warte ab, bis der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.

     

     

     

    Helmuth Renzler

    Helmuth Renzler

    Helmuth Renzler (SVP): Ich mache mir alle Jahre Vorsätze: Die meisten halte ich dann aber sowieso nie ein. Voriges Jahr habe ich mir vorgenommen, das Rauchen zu lassen. Diese Absicht habe ich nicht mal einen Tag durchsetzen können. Aber das ist eine Zielsetzung, an der ich nun seit 40 Jahren immer wieder scheitere. Meine Tätigkeit so gut wie möglich auszuüben, war eine weitere Intention zu Jahresbeginn. Das ist mir, so glaube ich, auch gelungen. Heuer habe ich mir nur einen konkreten Vorsatz gemacht: Ich will meine politische Tätigkeit im Jahre 2015 noch verbessern. Wenn mir das gelingt, dann ist ein großer Wunsch erfüllt. Natürlich wünscht man sich immer noch die Gesundheit.

     

    Umfrage: Matthias Kofler und Erna Egger

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    Kommentare (41)

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    • holt amol

      Mich stört am Anfang das Wort Volksvertreter, davon haben wir 2014 nicht viel mitbekommen. Dies wäre aber ein guter Vorsatz 2015 Volksvertreter sich nicht nur nennen zu dürfen sondern auch zu sein.

    • otto_normalverbraucher

      Mein Vorsatz für 2015 ist: Keinem Politiker zu trauen und auch kein Wort ihm zu glauben. Die reden sowieso wie der Wind weht zuerst dagegen, dann dafür, je nachdem was besser passt.

    • . . .

      Ich werde mich 2015 nicht mehr von Politikern blenden lassen
      Das ist mein Vorsatz

    • Gretel

      Foppa nutzt die Frage nach den guten Vorsätzen, um über das Rauchen zu reden. Nichts als Schall und Rauch sozusagen.

      Die Grüne war 2014 mein politisches Feindbild und wird es wohl auch 2015 bleiben.

      • Andreas

        Jemand aus Eurer Troika hat aber mal geschrieben, dass Sie für die Birkenstockträger in den Wahlkampf ziehen wollte bzw. gezogen ist.
        Wobei ich mir jetzt nicht mal sicher bin ob es die Bikenstock im ursprünglichen Sinne noch gibt 🙂

        • Gretel

          Troika, nette Formulierung. Gemeinsam ist man stärker 😉

          Du hast einen Birkenstockkomplex, Andreas.

          Ich schaue weniger auf Parteien, sondern mehr auf Menschen. Hast du mitbekommen, was Foppa vor Jahreswechsel in Bezug auf Schullian abgeliefert hat?

          • Andreas

            🙂 Komplex hab ich keinen, ich kann die Grünen aber wegen ihrer wirtschaftsfeindlichen Einstellung nicht ausstehen und ihre philosophischen Erklärungen dazu noch weniger.
            Nein, nichts mitgekriegt von der Foppa, außer dass sie anscheinend seit einer Weile ihre „mir ist egal wie ich aussehe, ich bin eine authentische Grüne“ Einstellung überdenkt hat.

            • George

              Der Jäger hier scheint wirklich der ärgste (Birken)Stock zu sein, Andreas, weil Sie von Birkenstöcke reden. Und dies im wahrsten Sinne, nachdem es sie anderswie anscheinend nicht mehr gibt. Und wer gegen die Philosophie ist, ist gegen die Grundaussagen zum Leben. Also Andreas, wollen Sie gegen die Grundaussagen ihres Lebens sein? Sie können mir ruhig widersprechen, aber ich warne Sie, nicht dass Sie dann Klage gegen sich selbst erheben.

            • George

              Und noch etwas, Andreas: Philosophie und philosophische Erklärungen sind nicht etwa Ureigentum der Grünen, sondern Weisheiten einer Wissenschaft, die es schon seit Urzeiten des Menschen gibt und aus der Analyse zum Leben entwickelt wurden.

            • Gregory

              „…überdacht hat“, Andreas, nicht „überdenkt hat“. Und noch eine Frage an Sie: Ist nachhaltige Wirtschaft etwa wirtschaftsfeindlich? Bitte hängen Sie sich jetzt nicht am Wort „nachhaltig“ auf, ich weiß schon, dass Sie das nicht mögen. Sprechen wir also vielmehr von langandauernd oder durchhaltig vernetzt.

            • Andreas

              @George
              Nur weil ich nicht jedes teilweise sinnfreie Geschwafel, so wie grad Ihres, gut heiße, bedeutet dies nicht, dass ich grundsätzlich gegen Philosophie bin. Nicht jeder verwirrende Text ist Philosophie, mancher ist auch einfach nur Blödsinn.
              Nebenbei haben die Birkenstock nichts mit Stöcken, sondern mit dem Schuhwerk der ursprünglichen Grünen zu tun, wobei nicht ich es war, der dieses Wort erfunden hat.

            • Andreas

              @George
              Grüne und Wirtschaft ist ein Widerspruch in sich, wie das Verhalten des Klaus Egger eindrucksvoll demonstriert hat.
              Eine Partei, welche Männlein und Weiblein dazu nötigt nach Ihrem Gutdünken das andere Geschlecht zu wählen, unterstelle ich mal einen Hang zu unsinnigen Idealen.
              Frauen wählen nicht mal Frauen, die Grünen möchten sie aber dazu zwingen, damit sie sich nicht selbst diskriminieren. Um diesen Schwachsinn zu verstehen, braucht es glaub ich wirklich einiges an philosophischen Gedankengut 🙂

            • George

              Heute sind Sie aber gar nicht gut drauf, Andreas. Verwirrende Texte? Wer ist hierbei verwirrt, der Text oder wer sie liest? 🙂

            • George

              @Andreas
              „Eine Partei, welche Männlein und Weiblein dazu nötigt nach Ihrem Gutdünken das andere Geschlecht zu wählen, unterstelle ich mal einen Hang zu unsinnigen Idealen.
              Frauen wählen nicht mal Frauen, die Grünen möchten sie aber dazu zwingen, damit sie sich nicht selbst diskriminieren“. Das sind nun aber reine Behauptungen ihrerseits, Andreas, dass die Grüne Partei das errzwingt. Ohne jetzt die „Grünen“ verteidigen zu müssen, weil ich ja kein Parteimitglied bin, aber bei diesen Aussagen ist ihnen jetzt aber wirklich ihre eigene Phantasie durchgegangen. Um diesen ihren eigenen Schwachsinn zu verstehen, braucht es kein philosophisches Gedankengut. 🙂

            • Franz

              Bei soviel gescheiten Menschen, kann das normale Volk natürlich nicht mitreden.
              Der Unterschied zwischen Physik, Philosophie und Theologie?
              Physik ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht.
              Philosophie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist.
              Theologie ist, wenn jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und ruft: “Hurra, ich hab sie!”
              Die Gretel hingegen, versucht heute verzweifelt, aber anscheinend ergebnislos die Katze ( den Kater ) von gestern los zu werden, was ihr nicht so recht gelingen mag, demnach was sie heute so schreibt.

            • Gretel

              *Franz

              Dafür bist du umso besser drauf. Im Ernst.

              Irgendeine Idee, wie ich Schrödingers Kater schnellstmöglich los werden kann?
              So kann das nicht weiter gehen!

            • Andreas

              @George
              Wurden die Wähler bei den Vorwahlen der Grünen nicht dazu genötigt entweder 50 : 50 oder wenigstens eine Stimme dem anderen Geschlecht zu geben um die Frauenquote zu erhöhen?

              Ja, wurden sie und dass Frauen selten Frauen wählen lässt sich mit Zahlen leicht belegen.
              Der Anteil der weiblichen Wähler ist ca. 50%, die Stimmen welche Frauen erhalten sind aber bedeutend weniger als die 50%.

            • Franz

              Ich bin sicher George der Philosoph oder ist er ein Theologe ? er wird das Problem mit der schwarzen Katze, auch noch lösen. Wenn er einmal den Kater von gestern los ist. zur Zeit scheint er noch ziemlich unter diesen verdammten Kater zu leiden, der in nicht normal denken lässt. Oder ist das was er behauptet aus seiner Sicht womöglich normal ? 🙂
              Na ja zwischen grünen Männchen- Frauen, schwarzen Katzen und den verdammten Kater ? 🙂

            • Franz

              Ja mit den Wahlen ist es immer so eine Sache irgendwie kommt es schließlich darauf an, aus welchem Gesichtspunkt man das Ergebnis betrachtet.
              Der M5s Abgeordnete Di Maio, meinte bei den letzten Regionalwahlen in Calabrien , M5s hat zwar nur 4,92 % erreicht , aber rechnet man die 56,2 % Nichtwähler dazu, haben wir defacto die Wahl gewonnen.

            • George

              Den Kater Franz hab ich schon erwischt, allerdings war der mehr braun als schwarz und er schwärmt von schwarzen Katzen und hat mit verschiedenen Fachgebieten wie Physik. Philosophie, Theologie ein Problem, das er nicht lösen kann. Soviel zu seiner kafkaesken Verwirrung. Bald scheinen sie allle verwirrt zu sein, der Franz, der Andreas, der Hush u. a. m. Und ich kann darüber nur lachen. 🙂 🙂 🙂

            • George

              Andreas Sie wollen mich bzgl. Birkenstock auf eine falsche Fährte zerren und die Leser belügen. Birkenstock hat nichts mit den Grünen zu tun, Birkenstock (Johann Adam Birkenstock) ist der Erfinder des ersten, flexiblen Kork-Tief-Fußbettes der Welt mit Tradition seit 1774, und heute Schuhersteller der gleichnahmigen Schuhmarke ‚Birkenstock‘. Wer heute alles diese Schuhe trägt oder bevorzugt, ob es politisch Blaue, Grüne, Rote, Schwarze oder Edelweißer sind, lässt sich nicht so leicht feststellen, da diese Schuhe keine Parteisymbole aufgeklebt haben. 😉

            • Andreas

              Lieber George, Sie scheinen sich mehr Gedanken zu machen als nötig.
              Googeln Sie mal Birkenstockaktivisten, die beiden Begriffe sind seit Jahren unzertrennlich miteinander verbunden und dies hat mit den hässlichen aber bequemen Sandalen zu tun.

              Gretel scheint den Begriff zu kennen, wie schon geschrieben, ich habe ihn nicht erfunden, ich verwende ihn nur, da ich ihn für die „Frösche über die Straße tragenden Grünen“ passend finde, nebenbei auch wieder eine Floskel aus den Anfängen der Grünen, die ist mir aber zu lang 🙂

              Falsche Vermutungen Ihrerseits damit zu übergehen, dass andere anscheinend verwirrt sind, hätte ich jetzt nicht von Ihnen erwartet, aber was soll’s.

            • George

              @ Andreas
              Nun, der Begriff „Birkenstockaktivisten“ ist ebenso ein an den Haaren herbeigezogener Begriff wie „Wutbürger“ und will meist nur von den eigenen Problemen jener ablenken, die diesen Begriff uneingeschränkt gebrauchen. Wirklich zutreffend sind diese Begriffe in den wenigsten Fällen für jene, die sie erfassen sollten, viel eher aber bezeichnend für jene, die sie gebrauchen.

            • George

              Andreas, warum versuchen Sie immer nur die Grünen in den Dereck zu ziehen. Mussten nicht auch die Edelweiß-ler bei der Vorwahl mindestens eine Stimme dem anderen Geschlecht geben? Und wurde nicht durch das regionale Wahlgesetz selbst festgelegt, dass ein bestimmter Prozentsatz der Kandidatenplätze dem anderen Geschlecht vorbehalten werden muss? War nicht auch der PD, der dieses Wahlsystem schon vor den Grünen vordringlich betrieben hat? Andreas, ich weiß, es ist immer leichter auf einen draufzuhacken als sich einer ganzen Front mit Rede und Antwort zu stellen. Habe Jahre lang Erfahrung mit dieser Art der Politik der Einzelausgrenzung gehabt. Habe mich aber nie allzu sehr davon beeindrucken lassen.

        • bärig

          Ich würde “ ciabatte“ bevorzugen

      • George

        @Gretel
        Foppa scheint bei manchen nicht gut anzukommen. Auch ich kann ihr nicht allzu viel abgewinnen. Nicht etwa, weil die Grünen kein konkretes Programm hätten oder lasch wären. Nein, das ist es sicher nicht. Vielmehr ist es ihre Art sich zu geben. Aber das ist nun einmal ihr Wesen, das sie hat und woran jeder andere auch charakterisiert wird. Können wir alle etwa so promt unser Wesen verändern oder ablegen? Und wenn, dann ist dies meist eine künstliche Verstellung und das ist dann noch mehr negativ einschneidend, wenn diese Verstellung dann doch zum Vorschein kommt. Theater- und Rollenspieler gibt es sonst genug um uns herum. Also Gretel und alle anderen, etwas Toleranz und aktives Entgegenkommen müssen wir schon auch zeigen. Ehrlich gesagt, sind mir die Herren und die Damen hier alle samt und sonders nicht sympatisch, wie sie sich geben.

        • Gretel

          *George
          Ich versuche es mal so:
          Ich schätze die Grünen als Bewegung, als die Idee, die sie vertreten.

          Zu den Akteuren:
          Foppa ist mir nicht „unsympathisch“, ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass ich ihre Art mag. Sie ist fleißig und ernsthaft und hat auch etwas Heiteres an sich, sie ist keine Langweilerin. Früher hab ich alle Menschen in zwei Kategorien eingeteilt, die Langweiler und die Nicht-Langweiler, heute hab ich mein Schubladensystem etwas verfeinert, das nur nebenbei.

          Stichwort Theaterspielen: Meines Wissens nach wollte Magdalena Schwellensattl bei den letzten Wahlen für die Grünen kandidieren. Dann gab es ein „Hin und Her“, das ich hier jetzt nicht weiter ausführen will. Ich hätte Schwellensattl besser als grüne Frontfrau gesehen und finde es schade, dass es dazu nicht gekommen ist.

    • Gretel

      Das lustigste und zugleich dämlichste Statement kommt von Plangger, dem Hosentaschennapoleon.

      “ Denn wer gesund ist, ist mehr wert und kann auch bessere Leistungen bringen, nach links und nach rechts. “
      Er will also bessere Leistungen bringen, nach links und nach rechts. Wie soll man das verstehen?

      „Die Jägerprüfung geschafft“
      Gratulation, in der Tat hat er 2014 sämtliche Böcke geschossen.

      „Schauen, ob man dort (in der Politik) ein bisschen den Erfolg sehen wird können.“
      Ja, schauen wir mal, viel mehr als schauen kann der Ministrant vom Zeller eh nicht.

    • wipptoler

      in welchem Revier? oder hat er mehr Reviere wo er jagen darf? um Böcke zu erlegn- und dann Reh oder Gamsböcke?
      odr nur in Rom?

    • Richard

      Ein Herr Albert Plangger stellt in meinen Augen keine Vertretung dar, er ist wohl einer von so einigen, welcher sich in der politischen Laufbahn auf die Ausübung von Gewalt gegen die restliche Tierwelt besonders stark machen möchte und sich somit weisend vor diese Jagdgesellschaft stellen will. Dabei stellt die Jagd ein grausames und quälerisches Vorgehen gegen fühl- und empfindsame Lebewesen dar, welche für eine mit Vernunft behaftete Gesellschaft nicht mehr tragbar ist. Gewalt gegen die Schwächsten ist wohl die Stärke so einiger Menschen!

      • Gretel

        Sehr vornehm ausgedrückt, Richard.

        Der Plangger gehört abserviert.
        Er soll von der politischen Bühne verschwinden, aber dalli!

        • Richard

          Deiner Meinung!
          Sie setzen sich vehement für ihr Hobby ein und verarschen die anderen Gesellschaftsteile. „Wie verblendet muss man sein, um solchen Menschen Glauben zu schenken, sie seien die Retter der Gesellschaft indem sie die Jagd fördern“?

    • duna

      Man soll nicht mehr Wehlen gehen, das ist unser Vorsatz

    • muli

      Bei mündigen Wehlern wie Duna ist es auch besser den Urnen fernzubleiben.

    • Richard

      Und unter „schauen, ob man dort ein bisschen den Erfolg sehen wird können“ wird der Herr Abgeordnete Planegger Albrecht wohl das Heimholen der primären Befugnisse für die Jagd angedacht haben, darunter auch die Jagd und Kontrolle in Schutzgebieten, die Kompetenzen bei der Wildbeobachtungsstelle, jagdbare und nicht jagdbare Tiere selber auswählen usw. Ein kleines Desaster, dass sich solche Leute die Gewaltenteilung einer Demokratie (Legislative, Judikative und Exekutive) selbst aneignen möchten.
      Also kann man sich auf die Neuorientierung bei diesen neuen Kräften der Südtiroler Politik gefasst machen und nicht von Fortschritt sondern wohl eher von Rückschritt sprechen.

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