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Unsichere Zeiten

In den Den Haag fand das Ratstreffen der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP) statt. Unter den Teilnehmern war auch der Südtiroler Florian Gasser.

Vom 11. bis 14. April fand in Den Haag das Ratstreffen der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP) statt – eine Zusammenkunft von 80 jungen engagierten Menschen aus 60 Mitgliedsorganisationen aus ganz Europa, die inmitten globaler geopolitischer Instabilitäten und wirtschaftlicher Unsicherheiten stattfindet und auf eben auf jene Themen fokussierte.

Unter den Teilnehmern war auch der Südtiroler Florian Gasser, der als Vizepräsident der Jungen Europäischen Volkspartei auch eines der Panels leitete.

Die YEPP, die Jugendorganisation der Europäischen Volkspartei, traf sich erstmals seit 15 Jahren im Benelux-Raum, um über essenzielle Themen wie die Rolle Europas in der gemeinsamen Verteidigung, die Implementierung effektiver Energiepolitiken und die Auseinandersetzung mit extremistischen Parteien zu diskutieren.

Ein besonderer Höhepunkt war die Rede der niederländischen stellvertretenden Ministerpräsidentin Karien van Gennip am Donnerstagabend, die die fortlaufende Unterstützung Europas für die Ukraine betonte und das berühmte Zitat ins Gedächtnis rief: „Der beste Weg, Krieg zu vermeiden, ist sich darauf vorzubereiten.“

Florian Gasser führte am Freitag durch eine Paneldiskussion zum Thema ökonomische Resilienz, das sich mit den Herausforderungen und Strategien für nachhaltiges Wirtschaftswachstum befasste. Zu den Panelisten gehörten Charles Smeets, Chief Data Officer von Shell, Jantine Zwinkels, Nachhaltigkeitsexpertin bei der Rabobank, und Robbert van Eerd, Manager Client Advisory von Morningstar Sustainalytics.

„Es ist entscheidend, dass wir nicht nur die militärische und politische Stärke Europas diskutieren, sondern auch die wirtschaftliche Resilienz in den Vordergrund stellen, die in diesen unsicheren Zeiten von größter Bedeutung ist. Wir müssen uns aktiv darum bemühen von den Ressourcen und Technologien von anderen Staaten unabhängiger zu werden, um nicht längerfristig politisch erpressbar zu sein.“, betonte Gasser während der Diskussion.

Im Rahmen der Ratssitzung wurden sechs Resolutionen angenommen, darunter auch Vorschläge, um illegale Migration zu verhindern und den Mitgliedstaaten bei der Bewältigung von Migrationskrisen zu helfen. Weiters wurde für die Unterstützung Armeniens im Konflikt um Berg-Karabach geworben. Weitere Resolutionen fokussierte auf eine Verbesserung der EU-Politik im arktischen Raum und zur weiteren starken Unterstützung der Ukraine. Die Resolutionen werden an die Europäische Volkspartei weitergereicht.

Im Rahmen der Veranstaltung konnten sich auch zahlreiche junge Kandidaten für die anstehenden Europaparlamentswahlen aus den verschiedenen EU-Mitgliedsländern vorstellen. «Es freut mich, dass so viele junge Menschen in der EU die Möglichkeit erhalten haben, bei den Wahlen zu kandidieren. Wir vom Vorstand der YEPP versuchen natürlich diese bestmöglich zu unterstützen. Wir haben zahlreiche junge Kandidaten, die mit ihren frischen Ideen und hohem Engagement gute Chancen haben im Juni in das EU-Parlament einzuziehen» so Gasser, der sich in zahlreichen Initiativen für einen stärkeren Einbezug von jungen Menschen am Entscheidungstisch stark macht.

Die JG ist seit vielen Jahren Mitglied der YEPP, die mit gut einer Million Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation Europas ist. Seit letztes Jahr stellt die JG SVP mit Florian Gasser erstmals einen Vizepräsidenten dieser europaweiten Organisation. Die Veranstaltung wurde von der CDJA, der Jugendorganisation der CDA (EVP), in Kooperation mit der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) organisiert.

 

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