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„Eine Vorbildfamilie“

SBJ-Bezirksobmann Lukas Zelger, SBJ-Landesleiterin Anna Knottner, Stiftungspräsident Werner Frick, die Familie Lochmann, SBJ-Landesobmann Raffael Peer und SBJ-Bezirksleiterin Stephanie Goldner

Die Familie Silvester Lochmann und Roswitha Zöggeler vom Wolkenhof in Altrei hat den „Jungbauernpreis zur Förderung der Südtiroler Identität“ erhalten. 

In Partnerschaft mit der Stiftung „Frick – Heimat Südtirol“ verlieh die Südtiroler Bauernjugend mittlerweile zum siebten Mal den Jungbauernpreis zur Förderung der Südtiroler Identität. Der Präsident der Stiftung Frick, Werner Frick übergab am Sonntag die handgeschriebene Urkunde an die Familie Lochmann. In seiner Ansprache erzählte er über die Gründung der Stiftung sowie ihren Zweck. „Meinem Vater war der Erhalt der Südtiroler Identität immer schon ein großes Anliegen. Heute geht es für mich, um das Bemühen unserer Kultur und unserer Sprache und auch anderen Kulturen Respekt zu zollen. Damit verbunden, die Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft und das richtige Verhältnis zwischen Natur, Kulturlandschaft, Heimatgefühl und Familie zu schaffen“, so Werner Frick.

Der Bezirk Unterland der Südtiroler Bauernjugend hat die Familie Silvester Lochmann als Preisträger ausgewählt. Die Bezirksleiterin Stephanie Goldner erklärte in ihrer Rede ihre Intension, warum die Familie ausgewählt wurde. „Aus unserer Sicht erfüllen sie alle Kriterien ­­­­und wir stehen voll und ganz hinter ihnen und sehen sie als Vorbildfamilie“, so Goldner. 

Silvester Lochmann übernahm 2014 mit 21 Jahren den elterlichen Betrieb. Der geschlossene Hof liegt 1.285m Meereshöhe und umfasst eine landwirtschaftliche Fläche von 8,5 ha und eine forstwirtschaftliche Fläche von 3,5 ha. Der landwirtschaftliche Betrieb produziert eine Vielzahl an verschiedensten Produkten wie Milch, Eier, „Voltruier Lupinie“ (Kaffee), Kartoffeln, Gemüse und auch Fleisch. Die Milch und die Lupinie werden an eine Genossenschaft geliefert und der Rest wird am Hof verkauft. Ein weiteres Standbein des Betriebes, ist der forstwirtschaftliche Betrieb, welcher gleichzeitig zur Erhaltung der Wälder dient. Silvester ist Teil des Projektes „Die Voltruier Lupinie“ und bewirtschaftet eine kleine Fläche am Hof und ist auch im Ausschuss tätig. Die Lupinie ist sehr vielseitig und kann für viele Sachen wie z.B. als Kaffee (Voltruier Kaffee), als Zutat im Bier, Schnaps, Käse, Eis und Schokolade verwendet werden. Silvester ist auch Mitglied der Almeninteressentschaft und kümmert sich mit seinen Bauernkollegen um den Erhalt der Almwirtschaft in Altrei und Umgebung. Er war als Jugendlicher bei der Altreier Jugend aktiv, ist Mitgründer des Krampusvereins und ist aktives Mitglied bei der Schützenkompanie. Die beiden Kinder wachsen unter der Fürsorge ihrer Mutter Roswitha auf, die Silvester bei den Arbeiten am Hof tatkräftig unterstützt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (12)

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  • andreas1234567

    Hallo zum Wochenanfang,

    für solche Familien und Geschichten komme ich gern und immer wieder nach Südtirol, angenehme fleissige Leute, bodenständig, heimatverbunden. Und wenn die Arbeit des Tages geschafft ist mag man sie gern im Wirtshaus neben sich hocken haben und ihren Tagesgeschichten lauschen.

    Jede Landessubvention in solche Existenzen kommt dreifach zum Landeswohl zurück per Landschaftspflege und Imagegewinn, das sollte erwähnt werden.

    Auf Wiedersehen dort wo solche Menschen wirtschaften und den Unmöglichkeiten des Landes ihren Lebensunterhalt abtrotzen

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