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„Geschlossen auftreten”

Der Lega-Landtagsabgeordnete Christian Bianchi besteht weiterhin auf einen zweiten italienischen Landesrat und ruft die anderen italienischen Parteien zum Schulterschluss auf.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • andreas

    Die Italiener kämpfen gegen die Bedeutungslosigkeit, was aber durch ihre Wähler verschuldet ist, so wie Frauen eine Frauenquote fordern, da Frauen anscheinend nicht unbedingt Frauen wählen wollen, warum auch immer.
    Nebenbei sind recht viele Italiener davon überzeugt, dass es deutsche Parteien besser können.

    Ich würde ihnen 2 Posten als Landesräte geben mit der Zuständigeit, dass einer für die Sauberkeit des Walterplatzes und einer für die des Siegesplatzes verantwortlich ist. 🙂

    Die Sache mit dem Ladiner vom LH, habe ich auch nicht wirklich verstanden, den wer sollte Alfreider den Posten streitig machen? Das der Posten des Ladiners nicht für einen Italiener geopfert wird, ist doch logisch.
    Bianchi hat schon beim Flughafen klein beigeben müssen, das wird schon.

  • svea

    Egal welche Argumente Herr Bianchi ins Feld führt, es ist und bleibt eine Tatsache, dass ein Teil der italienischen Wählerschaft in Südtirol gar nicht gewählt hat, denn das wäre die einfachste Methode gewesen, um, nach den bestehenden Gesetzen, eventuell das Recht auf einen zweiten Landesrat zu haben. Im Nachhinein mit Zahlenspielen, dem Gericht und mit Drohungen daherzukommen, zeigt recht deutlich mit welchen Mitteln man zu „regieren“ gedenkt.

    Warum die SVP überhaupt über eine Koalition mit den italienischen Rechtsparteien nachdenkt, ist mir ein Rätsel. Als Minderheit tut man gut daran, sich bei den Bündnispartnern an dem zu orientieren, was in den Parteiprogrammen steht und nicht ob eine Giorgia Meloni was versprochen hat oder nicht. Meloni bewegt sich auf dem europäischen Parkett gekonnt diplomatisch und das aus guten Gründen. Daraus eine Kehrtwendung ihrer Gesinnung abzuleiten ist mehr als blauäugig. Von den Rechten in Rom hat Südtirol immer nur dann was bekommen, wenn bei dem Deal auch für die Gegenpartei was herausgeschaut hat.

    Ich frage mich wirklich, ob man auf dieser Ebene weitermachen will, zumal sich in Rom die Dinge auch relativ schnell ändern können. Die „sorella“ Meloni hat die Lega zurechtgestutzt und den Höhenflug eines Salvini eingebremst und sie wird sich von keiner Minderheit etwas diktieren lassen.

    Der beste Schutz für uns als Minderheit sind das Autonomiestatut und dessen internationale Verankerung und ein Stück weit auch die italienische Verfassung, aber sicher nicht vage Versprechen einer italienischen Rechtspartei.

  • norbert234

    Wenn die italienische Sprachgruppe nicht wählen geht, dann ist das das Resultat. Hier 2 LR zu fordern grenzt schon an Unverschämtheit; genauso die Aussage von Bianchi dass er Bürgermeister bleiben will wenn das nicht klappt. Was bitte ist den das für ein jämmerliches Getue?!???
    Dieses lächerliche Schauspiel von Bianchi und Co zeigt einmal mehr dass es sicher 90% der Abgeordneten nur um Posten und Selbstbereicherung geht.

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