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Der Wasserturm

In einem armen Weiler mit gerade mal 1600 Einwohnern im Zou-Gebiet in Benin will die Meraner Missionsgruppe „Ein Brunnen zum Leben“ in Zusammenarbeit mit der Caritas von Abomey ein Projekt starten, mit dem die lokale Bevölkerung besser mit den Grundnahrungsmitteln versorgt wird, da diese durch Klimawandel und Wirtschaftskrise zu teuer geworden sind.
Dabei soll auf einem Hektar Land, das von der Caritas zu diesem Zweck der Bevölkerung zur Verfügung gestellt wird, landwirtschaftlicher Anbau geschaffen werden.
Das Land wird in 15 Parzellen aufgeteilt, die von drei Frauenkooperativen von besonders bedürftigen Familien geführt werden – was aber nicht heißt, dass Männer nicht mitmachen sollen.
Ziel ist es, die Bewohner von Monsourou mit Lebensmitteln zu versorgen. Das Projekt wird auch von der Autonomen Region Trentino Südtirol unterstützt.
Geplant ist die Errichtung eines 20 000-Liter-Wasserturms, der Bau eines Lagerraums für Werkzeug und Ernte, die Erschließung eines Brunnens mit angrenzender Fotovoltaikanlage, die den Strom für die Wasserpumpe liefert und schließlich werden die Äcker mit einem Bewässerungssystem ausgestattet.
Die Gesamtkosten für das Vorhaben, das auch von der Pfarre Santa Croce von Turin unterstützt wird, belaufen sich auf 53.000 Euro, hierfür gewährt die Region einen Beitrag von 35.000 Euro.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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