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75 Millionen Gewinn

Die Volksbank bilanziert für 2022 einen Nettogewinn von über 75 Millionen Euro. Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung der Dividende vor.

Der Verwaltungsrat der Volksbank hat am Freitag die Ergebnisse der Jahresbilanz 2022 mit einem Nettogewinn von über 75 Mio. Euro genehmigt, das entspricht 1,58 Euro pro Aktie und einer Eigenkapitalrendite von 9,6% (RoTE).

Das Nettovermögen der Bank steigt auf 846 Mio. Euro, das entspricht einem Buchwert von 17,7 Euro pro Aktie, teilt die Volksbank am Freitagabend in einer Aussendung mit.

Der Verwaltungsrat wird der Aktionärsversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 0,62 Euro vorschlagen.

Das Ergebnis der Volksbank für das Geschäftsjahr 2022 bestätigt die hervorragende Entwicklung in allen wesentlichen Geschäftsbereichen, und zwar ohne außerordentliche Effekte. Die Ziele des StrategieplansSustainable 2023“ wurden damit bereits deutlich übertroffen, heißt es in der Aussendung der Bank.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Wachstum der Erträge des Kerngeschäfts um 15% auf über 310 Mio. Euro, dank eines signifikanten Zuwachses im Kommissionsgeschäft, das erstmals die 100 Mio. Euro überschreitet (+7%, insbesondere vorangetrieben durch das neue exzellente Angebot digitaler Dienste), sowie dank eines gestiegenen Zinsergebnisses um etwa 19%, das auf die positive Entwicklung des Kunden– und des Finanzgeschäftszurückzuführen ist.
Umsichtiges Risikomanagement, mit dem die Risikokosten um 58% auf 30Basispunkte gesenkt werden konnten und der Nettoanteil der Problemkredite im Verhältnis zum Gesamtkreditportfolio (NPLRatio netto) um 15% auf 2,26% verringert wurde.
Sorgfältiges Management der Kosten, die sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% reduzierten, trotz der Erhöhung der Personalkosten im Rahmen des Nationalen Kollektivvertrages und trotz Inflation, die sich insbesondere auf die Energiekosten und auf die Dienstleistungen von Dritten auswirkt. Die CostIncomeRatio (CIR, AufwandErtrag-Relation) der Volksbank liegt bei 51% und ist im Spitzenfeld der italienischen Geschäftsbanken.
Ausgezeichnete Ertragskraft mit einer Eigenkapitalrendite (RoTE) von 9,6%, dem besten Ergebnis in der Geschichte der Bank. Der Verwaltungsrat wird der Hauptversammlung eine Dividende von 0,62 Euro pro Aktie vorschlagen, das entspricht einer Ausschüttungsquote (Dividend Payout Ratio) von 40% im Verhältnis zum Reingewinn von 1,58 Euro pro Aktie;
Strategisch wichtige Rolle für das Territorium mit einem generierten Mehrwert von 216 Mio. Euro für das Einzugsgebiet (in Form von Löhnen, Sponsoring, Dividenden, lokalen Lieferanten und Gebühren) zusätzlich zu den 38 Mio. Euro an Steuern auf den Gewinn, sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Anstiegs der Zinsbelastung bei Hypothekardarlehen von Familien.

Die positive Entwicklung der Bank mit einem umsichtigen Risikomanagement und einer angemessenen, vorsichtigen Dividendenpolitik ermöglicht eine weitere Steigerung der Solidität der Bank, aufgrund welcher die Rating-Agenturen das Rating der Volksbankauf BB+ Stable angehoben haben, so die Verantwortlichen der Volksbank am Freitag.

Das Nettovermögen der Volksbank wächst auf 846 Mio. Euro, das Kernkapital (phased-in) überschreitet die aufsichtsrechtlichen Anforderungen um mehr als 360 Mio. Euro und erreicht eine Gesamtkapitalquote (TCR phased-in) von 16,7%.

Volksbank-Präsident Lukas Ladurner ist erfreut über das Bilanzergebnis.

Er sagte am Freitag:

„Die Ergebnisse der Volksbank für das Jahr 2022 zeigen weitere Verbesserungen sowohl bei der Steigerung der Erträge des Kerngeschäfts als auch bei der Eindämmung der Kosten und Risiken. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen ich mich persönlich bedanken möchte für die Professionalität und das Engagement, mit dem sie unsere Kundenbeziehungen gestalten.

Diese Spitzenleistung wird auch durch die verschiedenen Qualitätssiegel anerkannt, die der Volksbank im Laufe des Jahres verliehen wurden. Der weitere Anstieg des Nettoergebnisses, der ohne die außerordentlichen Bilanzposten des Jahres 2021 erzielt wurde, konsolidiert die Fähigkeit der Bank, eine gute Wertschöpfung für die Aktionäre zu generieren und erlaubt es dem Verwaltungsrat, der Hauptversammlung die bislang höchste Dividende in der Geschichte der Bank vorzuschlagen, nämlich 0,62 Euro pro Aktie.“

Alberto Naef und Lukas Ladurner

 

Generaldirektor Alberto Naef ergänzt:

„Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die wir im Geschäftsjahr 2022 erzielt haben. Damit haben wir den im Strategieplan Sustainable 2023 vorgezeichneten Weg eingehalten und alle gesetzten Ziele sogar weit übertroffen. Es ist ein Rekordergebnis, was das Zins-/Dienstleistungsergebnis, die Nettokommissionen (die erstmalig die 100 Mio. Euro überschreiten), den Gewinn vor Steuern (ebenfalls zum ersten Mal über 100 Mio. Euro) und den Nettogewinn betrifft.

Die Volksbank hat im europäischen Bankenvergleich eine hervorragende Solidität und Ertragskraft erlangt, indem sie sich schlagkräftig gezeigt hat und in der Lage war, relevante Szenarien zu antizipieren. Unsere Prioritäten verlagern sich nun auf die Bewältigung des makroökonomischen Umfelds das uns vor große Herausforderungen stellt – und auf die weitere Geschäftsentwicklung durch organisches Wachstum und die Eröffnung neuer Filialen.

Die guten Ergebnisse ermöglichen es uns auch, unsere Aktivitäten zur Unterstützung des Einzugsgebietes (in Form von 216 Mio. Euro für Sponsoring, Dividenden, Gebühren, lokale Lieferanten, Löhne) zu verstärken und als treibende Kraft für einen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit zu wirken, nicht zuletzt dank der rund 1,5 Mrd. Euro an neu vergebenen Krediten für Familien und Unternehmen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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