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Der Image-GAU

Die „Süddeutsche Zeitung“ und der Bayerische Rundfunk haben die Spritzhefte von fast 700 Südtiroler Obstbauern ausgewertet – und sind zu giftigen Schlüssen gelangt.

Das tut weh!

Die Südtiroler Obstbauern stehen wieder einmal als die skrupellosen Gift-Spritzer da.

Um was geht es?

In einer gemeinsamen Recherche haben die „Süddeutsche Zeitung“ und ein Investigativteam des Bayerischen Rundfunks die vertraulichen Spritzhefte (Betriebshefte) von 681 Südtiroler Obstbauern ausgewertet.

Aus diesen Berichten leiten die „SZ“ und die BR-Reporter einen „extrem hohen Einsatz von Pestiziden im Apfelanbau“ in Südtirol ab.

Die „SZ“ titelt: „Das Gift auf dem Apfel“.

Auf www.tagesschau.de heißt es: „Gespritzt und ,Naturnah‘?“

Hier geht es zum Online-Artikel des BR

Für den Südtiroler Obstbau sind diese Artikel ein Image-GAU.

In den Artikeln wird unter anderem aufgelistet, welche Chemikalien auf den Südtiroler Obstanlagen gespritzt werden. Und wie oft.

Im Vinschgau, so steht im „SZ“-Bericht vergehe kein Tag, an dem nicht gespritzt werde.

In in den Zwischenüberschriften heißt es: „Spritzen fürs Geschäft“, „Apfel-Kosmetik“ und „Völlig unklar ist, wie die Chemikalien untereinander reagieren.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (54)

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  • andreas

    Typisch Deutsch, dass sie von der EU wegen Nitraten im Boden verklagt wurden, da ihre Schweinemastbetriebe die Gülle ins Grundwasser leiten, thematisieren sie weniger und auch, dass die Obstbauern am Bodensee nicht viel weniger Pestizide verwenden.

    Auch ist es Bayer, ein Unternehmen aus Leverkusen, welches Monsanto, den Hersteller von Glyphosat gekauft hat und bei der letzten Abstimmung wegen Glyphosatverbot in Brüssel war Italien für ein Verbot, der deutsche Landwirtschaftsminister hat sich, entgegen der Absprache, enthalten.

    Aber schön wenn die Deutschen wieder mal annehmen, dass an ihrem Wesen die Welt genesen soll….

    • leser

      Anderle
      Heisst das wenn die deutschen mit de schweinegülle ihr Unwesen treiben dass ist mit dem Südtiroler Obstbau auch in ordnung?

    • rumer

      Warum ist dieser Artikel der TZ so inhaltsleer? Haben die Redakteure der TZ den Artikel in der SZ überhaupt gelesen? Das Apfelbild ist zwar auf der Titelseite, aber der Artikel selbst erst auf Seite 16, tief im Wirtschaftsteil. So weit liest kaum ein linksgrüner SZ-Leser.
      Es werden zwar alle möglichen Giftnamen genannt, und dass durchschnittlich 38-mal gespritzt wird, obwohl ein deutsches Institut nur 20,8-mal für akzeptabel hält.
      Die Schuld für diesen hohen Spritzmitteleinsatz wird aber explizit NICHT den Bauern gegeben, sondern dem Konsument und dem Handel.
      Ich sehe hier keinen Image-GAU. Etwas Gerede, anderswo ist es auch nicht besser….und am Ende bleibt: auch negative Werbung bleibt hängen und dreht sich im Nebel des Vergessens ins Positive.

    • criticus

      Hätte man vor Jahren, als das ominöse Plakat in München aufschien von Südtiroler Seite her nicht so ein Theater gemacht, dann wäre alles nach Wochen vergessen gewesen. Aber nein LR Schuler wollte wohl mit seinen Rechtsanwalt gut dastehen und hat sich selbst in die Finger geschnitten, bzw. den Prozess nicht gewonnen. Man hat damals die Bauern in den Genossenschaften zur Unterschrift gedrängt und Jahre danach wiederum um den Prozess zu beenden. Dass die die unterschrieben haben auch ein Spritzheft besitzen und dort ihre Mittel dokumentieren, hätte ein Schuler schon wissen müssen. Diese Hefte mussten dann auch vorgezeigt werden. Wenn schon nicht alles so nachhaltig ist, wie uns die Bauervertreter vormachen, dann sollte man so schlau sein und die Sache nicht mehr aufwiegeln. Oder Herr Schuler? Mal sehen was der Bauernbund oder Herr Schuler sich jetzt für Ausreden leisten.

    • cosifantutte

      Andreas, was Du an Vallazza kritisierst, nämlich sein Vergehen damit zu rechtfertigen, dass es anderswo auch praktiziert wird, ist hier plötzlich gut und billig? Wie geht das zusammen? Unabhängig davon, ob in DE gespritzt wird oder Nitrat in Grundwasser gelangt, ist der südtiroler Pestizideinsatz nicht weitgehend damit zu rechtfertigen, besonders wenn die Hauptabnehmer der Ware deutsche Supermärkte sind.

      Tatsache ist, dass über ein halbes Jahrhundert das gesamte Etschtal, unter dessen Alluvialboden ein oberflächennaher Grundwasserkörper liegt, mit Pestiziden durchseucht wird. Diese Plantagen reichen mittlerweile bald bis unter die Mutspitze hinauf und werden mit Wasser, das der Allgemeinheit entzogen wird, bewässert und chemisch behandelt. Wer steht denn für eventuelle Volksgesundheitschäden gerade?

      • andreas

        Deutscher Empörungsjournalismus, wo eine europaweit übliche Praxis dargestellt wird, als würde es nur in Südtirol so praktiziert und jeder der einen Südtiroler Apfel ißt, sofort tot umfallen würde.

        Diese Bessserwisserei, „…aber bei uns ist …“, können sie sich sparen.
        Wie einsam Deutschland mit dieser Besserwisserei dasteht, hat man bei der WM in Katar gesehen.
        Man kann durchaus alles kritisieren, aber annehmen, dass man den Rest der Welt belehren muss, sollten sie halt nicht.
        .

  • leser

    Warum ist hier beleidigt
    Jeder weiss welche schlaumeier und manipulanten Bauern und lebensmittelhersteller sind
    Schuler und Co sollten klagen, dann sieht man wer recht hat

  • schwarzesschaf

    Der endkonsument ist schuld er will perfekte äofel gerade gurken makeloses obst und gemüse. Der Bauer richtet sich nur nach dem endverbraucher wie auchbder hotelier.

  • gerhard

    Dumm und primitiv.
    Anders ist Dein Kommentar nicht zu bewerten.
    Typisch Deutsch, mehr bringst Du offensichtlich nicht zusammen.
    Schade eigentlich.
    Tatsache ist doch, dass Südtiroler Bauern absolut unkritisch mit Gift auf Lebensmitteln umgehen.
    Zur Gewinnoptimierung ist Ihnen das Wohl der Menschen offensichtlich Scheißegal.
    Und die Äpfel essen ja nicht nur die Deutschen, sondern werden in ganz Europa vermarktet.
    Es ist für einen Deutschenhasser natürlich schwer nachvollziehbar, aber es handelt sich doch um ein Problem der Bauern überall in Europa.
    Ob nun der Apfelbauer am Bodensee oder im Vintschgau den Dreck auf die Äpfel spritzt ist doch völlig egal.
    Eine Sauerei ist es in jedem Fall.
    Es sind im übrigen Journalisten von zwei überaus renommierten Medien, die diese unglaublichen Sauereien aufgedeckt haben.
    Und nicht die „Deutschen“.
    Aber mit so komplexen Ansichten bist Du natürlich grenzenlos überfordert.
    Wenn der Bayerische Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung (beide in Bayern ansässig!) Unwahrheiten verbreiten, dann wird Euer Schuler schon wieder einmal Klage einreichen.
    Und dann wieder ganz schnell den Schwanz einziehen.
    Denn die Wahrheit soll und muss laut und deutlich kundgetan werden.
    So wie über die Nitratbelastung der deutschen Fleischgewinnungs- Verbrecher geschrieben wird, so deutlich soll auch über die Giftpantscherei der Südtiroler Bauern berichtet werden. Und selbstverständlich auch die der deutschen Giftpantscher.
    Schade ist aber, dass der Generalverdacht auf alle Apfelbauern fällt, obwohl es sicher auch anständige, ehrbare und umweltbewußte Bauern und Unternehmer gibt.

    • meintag

      Aufgrund dessen dass die Gerichte die Spritzhefte offiziell weitergegeben haben wissen die Bayern Was und in welchen Mengen an Pestizen 2017 ausgebracht wurden. Ein Schuler wird sich hüten wieder mit Anzeige zu drohen. Er kann, da Wahljahr und selbst Biolandwirt, die Dinge zum Positiven verwenden. Da im Artikel im Besonderen der Vinschgau angesprochen ist muss sich die VIP mit Sitz in Latsch damit auseinander setzten.

    • andreas

      Na, na, Deutscher, das siehst du aber ein bisschen falsch.

      1) Ich kenne durchaus Süddeutsche und Bayrischen Rundfunk und weiß, dass sie recht seriös sind.
      Die haben nichts aufgedeckt, sondern aus gelieferten Unterlagen Schlüsse gezogen.
      Den Unterschied verstehst? Wobei sie nicht mal etwas illegales gefunden haben.

      2) Die Südtiroler Bauern halten alle EU Grenzwerte ein, sonst würden sie keinen Apfel liefern.

      3) Früher wurde durchaus Gift gespritzt, wo die Vögel vom Himmel gefallen sind, in den letzten Jahren schauen die Bauern aber so wenig wie möglich einzusetzen, kostet ja Geld.

      4) Ihr Deutschen habt ein Glyphosatverbot verhindert

      5) Monsanto gehört einem deutschen Vorzeigekonzern, auch wenn der CEO selten blöd war, die Giftmischer Monsanto zu kaufen. .

      6) Größter Anwender von Glyphosat in Europa ist …… die Deutsche Bahn.

      7) Am Nordpol wurden Pestizide festgestellt und die Vermutung liegt nahe, dass es nicht Südtiroler Bauern waren und sich eine Verbreitung nicht verhindern lässt, verbieten geht ja wegen dem deutschen Widerstand nicht.

      8) Seriös wäre es gewesen, wenn sich die Typen von der Süddeutschen zum Vergleich auch die Bauern vom Bodensee vorgenommen hätten, recherchieren scheint aber nicht deren Stärke zu sein, lieber mit unqualifiziertem Empörungsjournalismus andere Länder diffamieren.

      9) Deutschlands Handelskonzerne sind primär die Ursache, dass die Bauern in Europa so billig wie möglich mit erlaubten oder unerlaubten Mittel produzieren müssen.
      Wenn das nicht glaubst, schau dir mal System Lidl, Aldi, Edeka an, sogar Deutschlands Produzenten hassen die Einkäufer wie die Pest.

      .

      • andreas1234567

        Hallo aus D,

        schliesse mich zu 100 % den Ausführungen meines Namensvetters an.

        Das stimmt alles so auf Punkt und Komma, bei dem „recht seriösem BR und Süddeutsche“ könnte ich Abstriche machen, das sind alles nur noch grünlinke Meinungstrompeten, insbesondere die Süddeutsche hat das „Südtirol in den Dreck schreiben“ seit Jahren im Programm. Grundtenor: Einfältiges, dummes Volk, trinkfreudig..

        Erinnert sich noch jemand an die hochnäsigen Ratschläge vom bayrischen MP Söder an „die lieben Freunde in Südtirol“ als ganz Europa auf den „Südtiroler Sonderweg“ eingeprügelt hat?

        Auf Wiedersehen in Südtirol

      • kongo

        Was bitte soll dieser Schmusekurs, du wiedersprichst dich bei jedem Kommentar.Gerhard hat Recht. Du bist nur ein Fähnchen im Wind,heute so morgen wieder so,und dazwischen nichts, wie immer.

        • andreas1234567

          Hallo @kongo,

          wenn was gut und treffend beschrieben ist hab ich keine Scheu das auch öffentlich zu bekunden.

          So und nicht anders hätten das folgende Südtiroler Gruppierungen als Replik veröffentlichen müssen:

          Allen voran die politischen Südtiroler Würdenträger.
          Natürlich der SBB
          IDM, HGV und HDS hätten sich ebenfalls so äussern müssen, schliesslich geht die Hauptstoffrichtung dahin Südtirol als Urlaubsziel madig zu machen.
          Die Grünen hätten zumindest einige der Punkte die allesamt zutreffend sind als Südtiroler Lokalkolorit einbringen können, das nennt man fair und ausgewogen.Stattdessen wird von Pestizidwolken, bei Bauern äusserst beliebtem Glyphosat und umweltschädlichen Erdölprodukten schwadroniert, das gesamte Angstvokabular wird bedient. Dem ist entgegenzutreten, das ist unseriös

          Auf Wiedersehen in Südtirol

  • pippo

    “ im Durchschnitt wird 38 mal gespritzt“.
    Allein diese Aussage sagt alles über diesen Artikel.
    Unseriös, bis zum geht nicht mehr!

    • rumer

      @pippo
      Es steht nicht 38 mal gespritzt, sonder 38-mal behandelt. (Leider habe ich das oben falsch geschrieben).
      Kann es sein, dass sie eine Spritzung mir z. B. 3 Mitteln als 3 Behandlungen gezählt haben? Ausserdem werden auch Glyphosatspritzungen gezählt….das spritzt man doch auf den Boden und nicht auf die Äpfel, oder?

      • schwarzesschaf

        Kein Bauer behandelt spasshalber, dafür ist das zeug zu teuer und weissöl und kupfer wird auchbim biobau genommen das problem ist die wissen ja nicht für was was ist. Zun ausdünger dwr apfel wird 3 mal gesprüht aber es ist kein gift es ist ein dünger aber das haben die bestimmt auch gezählt

  • silberfuxx

    …….und immer die Deutschen…….

  • asoet

    …es wird schon etwas dran sein und dass gespritzt wird weiß wohl jeder Konsument!

  • robby

    Wenn ich sehe dass Mais in Deutschland so belastet ist dass es häufig nicht einmal mehr in Biogasanlagen verwendet werden kann da die Bakterienkulturen in den Anlagen abgetötet werden dann sollte die anklagende deutsche Presse etwas kleinere Brötchen backen.
    Nichtsdestotrotz sollte die Südtiroler Landwirtschaft im Interesse aller Konsumenten den Pestizideinsatz drastisch reduzieren.

    • rumer

      @robby
      was schreibst du für einen Schwachsinn?! Mais wird, wenn überhaupt, nur einmal gespritzt und das vor dem Auflauf bzw, im Babystadium. Es gibt NULL Rückstände, die für eine Biogasanlage relevant wären.
      Die Dreckschleuder bist du!

      • schwarzesschaf

        Dafür wird hat davor 3 mal rundup gespritzt

      • kongo

        Hast du schon einmal Mais angebaut,ich glaube nicht.

        • rumer

          @kongo
          Auf meinem Hof wird seit 60 Jahren Mais angebaut.
          Halt deinen dummen Schnabel!

          • kongo

            OK Rumer,du kannst mir sicher sagen wo das ist komme gerne vorbei,es sollte dann schon ein Feld sein und nicht nur einige Tirgkölm vor der Stalltür.

          • kongo

            Lieber Rumer,will dich sicher nicht beleidigen,sind wir doch vom selben Schlag,du bist halt oben und ich unten,was solls,jeder liefert halt nur die Milch wieviel die Kuh gibt.

          • rumer

            @kongo
            je nach Jahr zwischen 2 und 7 Hektar…..reicht dir das? Mal 75000 Stingel und du kannst dir ausrechnen wieviel „Tirgkölm“ das gibt. Ausserdem bin ich Mitbesitzer einer Biogasanlage.
            Und dann kommt eine solche Pfeife allà robby und behauptet, Mais würde die Bakterien in Biogasanlagen abtöten.
            In D wird viel Mais überhaupt nicht gespritzt, wir in Südtirol müssen einmal gegen das Unkraut spritzen (und das, bevor der Mais aufgeht) da in Hanglagen Unkrauthacken nicht funktioniert.
            Ich bin allergisch gegen Dumme mit großem Mitteilungsbedürfnis.

    • meintag

      Um beim Nichtverwenden zu bleiben. Das Holz der Apfelbäume und deren Verwendung als Brennholz ist seit Jahren für Pizzerien und Co verboten. Wieso wohl?

  • brutus

    …wie oft wird im Bioanbau behandelt?
    Weniger oft??

  • tirolersepp

    Lasst sie schreiben – de Treppen kommen ja doch zu uns und saufen den Wein und mochen Urlaub im sooo schönen Land !!!

  • brutus

    Meinem Nachbarn wurde von den Anwohnern seinerzeit ein Geschenkskorb überreicht, weil er auf Bio umgestiegen ist…
    …jetzt wird er verflucht, weil er auch mitten in der Nacht behandeln muss und während der Saison die Fenster geschlossen werden müssen (stinkt nach faulen Eiern = Schwefel).

  • romy1988

    Die Apfelbauern müssen der Wahrheit ins Auge sehen und umdenken. Mich wundert, warum sie sich nicht bereits die Mühe gemacht haben, das Problem anzugehen. Die Kritik ist absolut berechtigt.

    • brutus

      Der Konsument sollte der Wahrheit ins Gesicht sehen und nicht nur makellose Wäre wollen. Ich sehe jeden Tag wie in der Obst und Gemüseabteilung „gekrahlt“ wird, als ob zweite Wäre giftig wäre!

  • fritz5

    Leider hat der Artikel Recht. Die Südtiroler Bauern müssen endlich mal umdenken und verstehen, dass wir nicht mehr in den 80ern leben und den Leuten alles vorgesetzt werden kann. Die Bauern sind gefordert und auch ich würde mich über deutlich weniger gespritzte Äpfel freuen.

  • andreas1234567

    Hallo aus D,

    die Spritzheftchen wurde damals einem deutsch gesteuertem Krawallverein ausgehändigt der danach eigentlich nichts mehr zu vermelden hatte.
    Der oberste Wortführer sitzt übrigens jetzt im deutschen Bundestag, fünfstelliges Monatssalär, Glückwunsch ,Ziel erreicht.

    Es steht der Verdacht im Raum der deutsche Radaubruder hat sein Interesse an den Heftchen verloren und es wurde weitergereicht an deutsche „Qualitätsmedien“ die ein mehr wie klitzekleines Problem mit der politischen Ausrichtung des Südtiroler Landtags haben, zu ungrün, zu unkunterbunt..Es ist wohl eher konzertierte Aktion als Zufall wenn die heimischen Grünen diesem Schund da ausformuliert mit Gift und Galle nachwürzen

    Gerade öffentlicher deutscher Rundfunk und Süddeutsche Tageszeitung hatten in den letzten dunklen Jahren ihre Freude daran Mist und Dreck über Land und Leute auszukübeln, da war Südtirol gern das Corona-Pestloch, das Epizentrum der Impfgegner und Coronaleugner .Von Luttach und was da an Vorurteilen vom dauerbesoffeneren Südtiroler ausgespien wurde darf ich erinnern?

    So ist das einzuordnen, das sind die üblichen Dreckschmeissereien auf Südtirol und es ist mehr wie reiner Zufall das Geschmier kommt aus süddeutschen Bundesländern die gern die Touristenmilliarden der deutschen Südtiroler Gäste in den eigenen Grenzen hätten.
    Es ist eine unsägliche Weiterführung der deutschen Verleumdungskampagne welche damals wie heute den Tourismus ins Visier nimmt, einzig und allein um dem Tourismus in Südtirol zu schaden.
    Die Stammgäste Südtirols werden wieder und wieder die passende Antwort geben.

    Auf Wiedersehen morgen in Südtirol

  • tommmi

    Am Besten ist auf den Artikel gar nicht zu reagieren ist ja nur Provokation da sie nix besseres zu schreiben haben.
    Man sieht ja auch in den deutschen Zeitungen immer einen schlechten Wetterbericht über Südtirol obwohl meistens das schönste Wetter ist. Auch in den italienischen Zeitungen!!

  • gerhard

    Auch wenn wir selten einer Meinung sind, lieber Andreas 1,2…7, so glaube ich auch und fest, dass die Stammgäste Südtirol treu bleiben werden.
    Der schönste Fleck der Erde ist nunmal dort.
    Aber reichen die Stammgäste aus ?
    Viele junge Ökofuzzis mit Ihren Familien werden unter Umständen schon nachdenken, ob sie dorthin gehen, wo angeblich so viel Gift verspritzt wird.
    Es vergeht ja im Frühjahr und Sommer kein Tag, an dem wir in Südtirol keinen Traktor mit dem Spritzfass hinten dran sehen.
    Mit zunehmend ungutem Gefühl.
    Ich bin drei Monate dort und kann das bestätigen.
    Und beim Apfel im Regal von Lidl, Edeka und Aldi, so fürchte ich, lassen viele Menschen die Finger momentan die Finger vom Südtiroler Apfel weg.
    Aber auch der deutsche Apfel, der aus Neuseeland oder anderst wo, ist ja auch nicht frei von Spritzmitteln.
    Die 3 Apfelbäume in meinem Garten (logischerweise aus Südtirol importiert ) sehen das ganze Jahr über kein Dünge oder Spritzmittel.
    Wenngleich auch kein Apfel auch nur annähernd so schön ist wie die in den Plantagen rund um den Kalterer See.
    Nur schmecken tun sie genauso gut.
    Dreckschmeissereien seitens der Süddeutschen Zeitung und des Bayerischen Rundfunks kann ich aber beim besten Willen nicht erkenn.
    Der Schuler kann ja vorsorglich mal eine Anzeige wegen „Wahr-sagerei“ stellen.

    • andreas1234567

      Hallo @gerhard,

      der eigentliche „Enthüllungsartikel “ versteckt sich hinter einer Bezahlschranke,aber der „Anreisser“ trieft gelinde gesagt schon von Übertreibungen und Halbwahrheiten..

      Die „vertraulichen“ Betriebshefte waren so vertraulich, die wurden damals dem deutschen Spendensammelverein und selbsternanntem Institut „Münchener Umweltinstitut e.V“ (e.V gleich Verein) ausgehändigt.

      Das ist einfach nur Zweitverwertung von dem Münchener Spendensammelinstitut
      Und jetzt wird die Geschichte rund, wer auf die Seite von diesem Verein wandert findet den „Artikel“ im Original

      https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/projekt-spritzdaten-aus-dem-vinschgauer-apfelanbau/

      Die Süddeutsche und der BR will das aber als eigen Kind verkaufen. Ich halte das für unseriös, da lassen sich SZ und BR als Megaphon für diesen Spendensammelverein missbrauchen..

      Auf Wiedersehen in Südtirol

      • andreas1234567

        Hallo nochmal,

        da diese Plattform als Bildaufmacher den zugehörigen „Tagesschau-Aufmacher“ gewählt hat kann auch gleich der zugehörige Link eingestellt werden..

        https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/pestizide-obstanbau-101.html

        Drei Dinge fallen massiv ins Auge..

        Es wird eigentlich den ganzen Artikel Über schwadroniert wie giftig, gefährlich und gewissenlos durch die Gegend gespritzt wird, nur wenigstens ein konkreter Gesetzesverstoss gegen geltende Gesetze, den hat man wohl nicht so recht gefunden..Ganz gemein, 2017 hat man ein erlaubtes Mittel eingesetzt was 2022 verboten ist.

        Tatsachenverdrehung: Natürlich hat die Staatsanwaltschaft Bozen nicht diesem Verein namens Umweltinstitut die „Spritzhefte“ übergeben, das leuchtet wohl jedem ein, es gab vielmehr eine Verabredung die Staatsanwaltschaft darf diese Hefte zur Verfügung stellen.
        Auf dieser Plattform steht es richtig unter „der Pestizid-Frieden“ datiert vom 27.11.2020

        Komplett albern und selbstentlarvend der Satz im letzten Abschnitt, wörtliches Zitat:
        ..
        Für Obstanbaugebiete in Deutschland liegen dem BR vergleichbare Zahle nicht vor. Aber auch hier werden häufig Pestizide eingesetzt.
        ..
        Mit anderen Worten, wir kloppen auf Südtirol drauf weil da haben wir ordnungsgemäss geführte Spritznachweise

        Das als kurzer Abriss wie die vermeintliche deutsche „Qualitätspresse“ so arbeitet, Sprachrohr für spendensammelnde Empörungsindustrie und sonst nichts.

        Auf Wiedersehen in Südtirol

  • alexius

    Unser ItalianoTirolese „Anderle“ verkörpert wieder einmal in allen Belangen das heuchlerische und verlogene Südtirol. Zum schämen!!!??

  • fritz5

    Meine Hoffnung lebt, dass ein paar weniger Piefke Touris nächstes Jahr beehren werden und Südtirol wieder lebenswerter wird, allerdings wahrscheinlich bloss ein frommer Wunsch.

  • dn

    Wer hat den Artikel eigentlich gelesen ?

  • tirolersepp

    Erklärt jemand mal den Deutschen was eine Energiegenossenschaften ist !!

    Bei uns den Schlaumeier machen und selbst energiemäßig nix auf die Reihe bekommen !!!

  • winny

    Die Herren von dem Münchner umwetinstitut un von der süddeutschen sollten sich bei Gelegenheit einmal um Konsumentenaufklärung bemühen um die Ursachen des Wahns nach perfekten Lebensmitteln zu beseitigen. Ausserdem wäre es gut eine Gesamtbilanz des CO2 zu erstellen inkl. Nacherntemanagement (Wassermanagement, Energiehaushalt), dann stünde Südtirol gar nicht soo schlecht da!

    • meintag

      Wassermanagement? Müsste eigentlich beim Ausbringen über Tropfberegnung beginnen. Und Was ist der Standart im Vinschgau? Die Kronenberegnung mit der einhergehen gossen Verdunstung. Des Weiteren ist die humane Ausdünug zu erwähnen. Wieviel Wasser wurde bis dahin dem Baum sinnlos zugeführt?

  • tommmi

    Fritzl hast auch nur zu meckern, einmal über die Bauern dann über die Gäste, kannst ja mal nach Afrika auswandern da sind keine Gäste , kein Bauer spritzt Pestizide

  • tirolersepp

    Bericht in der Süddeutschen:
    Südtirol Gewinner bei Energiegenossenschaften – Deutschland wieder Mal Schlusslicht !!!

    Der Spies ist umzudrehen !

  • pingoballino1955

    Für Schuler ist sein damaliger Vorstoss wohl nocheinmal nach hinten losgegangen.Als Landesrat hätte ich mir von ihm eine diplomatischere Vorgangsweise vorgestellt.Dieses Kaliber wsr wohl zu gross SZ und Bayern.Hochmut kommt vor dem Fall.Bauer bleibt eben Bauer an Arroganz und Dummheit nicht zu überbieten.Achtung: meine NUR SCHULER!!!

  • esmeralda

    zuviel Gift tut selten gut

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