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Geschlossenes Gehege

Foto: Stefano Scatá

Die vom Borkenkäfer angeschlagenen Fichten bei Schloss Wolfsthurn müssen gefällt werden. Dies hat zur Folge, dass die seit 20 Jahren dort lebenden Hirsche keine Rückzugsmöglichkeiten mehr haben. Deswegen wurden die Tiere nun nach Zans/Villnöss gebracht.

Seit knapp 20 Jahren ergänzt ein Damwildgehege den Wanderweg „Wald und Wasser“ beim Landesmuseum für Jagd und Fischerei Schloss Wolfsthurn in Mareit. Die weißen Damhirsche sind ein beliebter Anziehungspunkt bei Menschen, die das Museum besuchen, wandern und bei der Dorfbevölkerung.

Der Borkenkäfer hat im vergangenen Jahr in den Wäldern Südtirols große Schäden verursacht, auch die Fichten im Gehege und am Wanderweg sind davon betroffen und müssen entfernt werden. Die Schlägerung der Fichten hat jedoch zur Folge, dass den Hirschen Einstand und Rückzugsmöglichkeiten fehlen und eine artgerechte Haltung nicht mehr möglich ist.

Daher hat das Landesamt Fauna, Jagd und Fischerei, im Einvernehmen mit dem Südtiroler Jagdverband als Verantwortlichem für das Gehege und dem Betrieb Landesmuseen die Entscheidung getroffen, das Gehege vorübergehend zu schließen. Die Hirsche wurden in das Gehege der Agentur Landesdomäne in Zans gebracht.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • treter

    Sehr traurig das Ganze! Da sieht man wieder mal klar, dass in erster Linie die Tierwelt den rasanten Klimawandel zu spüren bekommt. Bekanntlich hat sich der Borkenkäfer vor allem aufgrund der Klimaerwärmung so massiv ausgebreitet!

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